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Wie weit weg sind wir noch vom Unterschied, Arbeiten oder Kunststückchen machen lassen?
#51
Ok,was versteh ich jetzt nicht?
Taarna,'index.php?page=Thread&postID=130977#post130977' schrieb:Ich weiß ja nicht wie ihr ausbildet und früher ausgebildet habt, aber heute wird schon am Welpen "dressiert", früher durften die jungen Hunde wachsen und stark werden, wurden dann mit Hetzen noch stärker gemacht und kurz vor der Prüfung kam die Brechstange für den Gehorsam.
Ist das nicht genau das,was ich kritisiere? Jungen Hunden wird gar nicht erst die Chance gegeben,Persönlichkeit und Dominanz zu entwickeln,weil sie dadurch schwerer händelbar werden.
Detlef,du machst doch auch einen anderen Aufbau,bei dem sehr wohl auf die Förderung der unterschiedlichen triebbereiche Wert gelegt wird.Die Intensität der ausbilderischen Einwirkung richtet sich letztlich immer am Lernverhalten des Hundes,oder?

Taarna,'index.php?page=Thread&postID=130977#post130977' schrieb:dass ein Hund der über mehrere Jahre gleichbleibend auf Landes- oder Bundesebene vorgeführt wird/wurde, über eine überdurchschnittliche Qualität verfügt.
Hm...Qualität in welchen Bereichen?

Taarna,'index.php?page=Thread&postID=130977#post130977' schrieb:Und zum Thema "Ernsthaftigkeit, Dominanz, Alpha"... Ein Hund der im Alltag nicht geregelt und auf dem Platz noch stärker gemacht wird, kommt dominanter rüber (ist es vielleicht auch) als einer, der aus Haltungsgründen von vornherein untergeordnet wird und auf dem Platz in der Unterordnung geschult wird, BEVOR er seine ersten Anbisse bekommt.
Ein Hund,der nicht geregelt wird,wird dominanter werden,sofern er die Veranlagung hat.Allerdings sollten wir nicht weiter diskutieren,wenn der Fachmann/ Frau das nicht erkennen kann.Dominanz mit Ungehorsam in einen Topf zu packen wäre schon sehr Laienhaft,sorry.
Dominanz und Gehorsam ergeben erst das Bild,das einen Hund(in meinen Augen) zu etwas besonderem macht,weil es leider zu wenige davon gibt,die ihre Arbeit machen,ohne Hündchenhaft an ihrem HF zu betteln und trotzdem imponieren.
Wie oft hab ich in letzter Zeit Hunde gesehen,die deswegen nicht erzogen wurden,weil man Angst hatte,sich in der Ausbildung etwas zu verbauen.


Taarna,'index.php?page=Thread&postID=130977#post130977' schrieb:Wenn von letzterem noch genau so viel Wucht und Drang gegen den Helfer kommen wie von dem, dessen HF nix zu melden hat, DAS ist für mich Gebrauchsqualität. Nervenstärke ist für mich ebenfalls Gebrauchsqualität.
Genau das ist zu erwarten,denn Gehorsam sollte nicht Aktivität unterbinden,sondern sie steuern,und nach der alten Weisheit
"etwas verwehren spornt das begehren" wird sich der Triebstau in Zielgerichtete Aktivität entladen.(Raisers Triebtopf)
Problem ist nur,das dies meiner Meinung nach eher in den Bereich Ausbildung einzuordnen ist als in Charaktereigenschaften,wobei natürlich beides Hand in Hand geht.
Nervenstärke wird allerdings nicht unbedingt an Adaptionsverhalten sichtbar,sondern im Konfliktverhalten,das ist schon oft genug durchgekaut worden.
Ich find den Beitrag emotional,aber nicht sehr logisch.Nicht böse sein. :mods:
LG Heinz
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!

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#52
Heinz, ich verstehe Dein Problem nicht wirklich. Wenn Du den verwilderten Junghund magst, dem man irgendwann verspätet mit der Brechstange die Hausordnung beibringen muß, dann kannst Du Deine Hunde doch so aufziehen.

Wenn das allerdings zu einem Hund führen sollte, der sich später besser im Sport präsentiert (im Gegensatz zu denen, die von klein an die Hausordnung erlernen), dann verschwischt das doch aber wieder die genetischen Qualitäten dieser Hunde. Denn das von Dir anscheinend erwünschte Wesen dieser Hunde ist doch dann umweltbedingt und nicht genetisch bedingt. Insofern wäre doch dann der Hund der wertvollere für die Zucht, der trotz frühem Erlernens der Hausordnung im Arm richtig knallt, im Gegensatz zu dem der das nur deswegen tut weil er bis er erwachsen war keine klaren Grenzen gesetzt bekommen hat.
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

Mark Twain
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#53
Hallo Antje,kannst du mir erklären,wie du auf sowas kommst?
So falsch kann man das doch nicht interpretieren???????? :nope: :nope: :nope:
Antje,'index.php?page=Thread&postID=131017#post131017' schrieb:Wenn Du den verwilderten Junghund magst, dem man irgendwann verspätet mit der Brechstange die Hausordnung beibringen muß, dann kannst Du Deine Hunde doch so aufziehen.
Den Satz laß ich einfach mal so stehen,da fehlen mir die richtigen Worte...... Confusedmhair2: Confusedmhair2: Confusedmhair2: Confusedmhair2: Confusedmhair2:
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!

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#54
Heinz.S,'index.php?page=Thread&postID=131022#post131022' schrieb:Hallo Antje,kannst du mir erklären,wie du auf sowas kommst?
So falsch kann man das doch nicht interpretieren???????? :nope: :nope: :nope:
Doch! Ich muss gestehen, es kommt bei mir auch so an.
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#55
Heinz, Zitat von dir: Ist das nicht genau das,was ich kritisiere? Jungen Hunden wird gar nicht erst die Chance gegeben,Persönlichkeit und Dominanz zu entwickeln,weil sie dadurch schwerer händelbar werden.
Ich habe es auch so verstanden wie Antje.
Ich kann bis heute nicht begreifen, warum man Hunden nicht von Welpe an etwas beibringen soll und sie stattdessen "wild" groß werden lässt. Niemals mehr lernt der Hund so frei, gerne und schnell wie in jungem Alter und dies kann man durchaus völlig stressfrei mit Verstärkung von positivem und ingorieren von Fehlverhalten nutzen.
Was den guten Hund ausmachen soll, der 12 Monate nichts lernen braucht und dann urplötzlich alles reingekloppt bekommt (das "kloppen" steht rein für das plötzlich; NICHT für Gewalt o.ä.)...es verschließt sich mir.
Und der Hund kann es erst recht nicht verstehen, weiß nicht was er soll - sträubt sich - und wir dann als stur und stark hingestellt. Dabei ist er nur einfach überfprdert mit dem, was nun von heut auf morgen geschieht und macht eben das Hirn zu!
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#56
eigenartig

es gibt außer futtertreiben und klicker nur die alternative reinkloppen.
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#57
die Frage ist genau so berechtigt wie die, was ist Arbeit und was ist Kunststück.
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#58
Heinz.S,'index.php?page=Thread&postID=131015#post131015' schrieb:Ist das nicht genau das,was ich kritisiere? Jungen Hunden wird gar nicht erst die Chance gegeben,Persönlichkeit und Dominanz zu entwickeln,weil sie dadurch schwerer händelbar werden.

Ich verstehe das Gesagte so und unterstütze das auch:

Wir legen bei der Ausbildung am Anfang sehr sehr viel Wert auf technische Zwänge und Korrektheit auch im SD (z.T. auch durch immer wiederkehrende Abläufe).
Damit machen wir aber bestimmte Hunde auch kaputt (triebtod) und andererseits erzeugen wir durch zuviel
technische Zwänge einen Druck, den der Hund vielleicht umzusetzen versucht aber im jungen Alter noch nicht weiß wie
und damit in die Nerven geht. Also denke ich schon, dass ein junger Hund auch mal die Chance zu einer Auseinandersetzung
mit dem Helfer haben muß und auch mal "rumsauen" darf und sich dabei durchsetzen lernt.
Der Ausbilder/Helfer muss aber auch erkennen wieviel der HF handeln kann.
Wenn das im Gleichgewicht steht, denke ich ist das auch wichtig. Das ganze muss aber gegenüber dem Hund immer fair sein.
Das Auflehnen gegen den HF oder Helfer wird immer nur passieren, wenn der Hund nicht fair behandelt wird, es muss für den Hund vorhersehbar sein
was passiert oder nicht. Das ist m.E. nach ein Ausbildungs- und kein Veranlagungsproblem (natürlich muss man die jeweilige Veranlagung des Hundes erkennen können).
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#59
Erwin,
beschreib doch einfach mal wie du einem Hund, z.B. die Sitzübung beibringst, ohne Zuhilfenahme des Fresstriebes und des Spieltriebes
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#60
AchimL,'index.php?page=Thread&postID=131034#post131034' schrieb:Erwin,
beschreib doch einfach mal wie du einem Hund, z.B. die Sitzübung beibringst, ohne Zuhilfenahme des Fresstriebes und des Spieltriebes
Huh
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