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Neue PO 2018 - Druckversion

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- erwin - 14-11-2016

Hundemann,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=176290#post176290 schrieb:Es ist ohnehin lächerlich die IPO PO zur Zuchtselektion heran zu ziehen!

ob du das für lächerlich hälst ist nicht relevant.

1.hat die po diesen anspruch und 2.wirds seit 100 jahren erfolgreich so gemacht Wink

mfg erwin


- toto1710 - 14-11-2016

Erwin,
das sieht man ja Smile


- Hundemann - 14-11-2016

Erwin wenn man im Ansatz von dir etwas erwarten könnte würde es Sinn machen mit dir zu diskutieren! Aber wie schon in der Vergangenheit festgestellt, es macht keinen!


- Heinz.S - 14-11-2016

Uwe Junker,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=176286#post176286 schrieb:a wäre wieder die Frage: welchen triftigen Grund es denn für die Änderungen gibt?
Ich denke,das der Einstieg für Anfänger oder HF,die nicht mit begnadeten Hunden oder solchem Team gesegnet sind,trotzdem bei der Stange zu halten,bzw sie dafür zu gewinnen.
Auch ich habe die forderung gestellt,das der Einstieg leichter werden soll,weil die Differenz von 1 zu 3 fast nicht mehr statt findet.
Was mir damit am Herzen lag ist aber nicht,die IPO 1 zu reduzieren,sondern den Abstand hochzusetzen.
Ich habe es oft genug auf Prüfungen erlebt,das die IPO 1 hart bewertet wurden und den etablierten 3`die Punkte nachgeschmissen wurden.
Auf meine Nachfrage hieß es dann,.....die IPO 1 ist ein wichtiger Beitrag zur Zuchtbewertung,da müssen die schon was zeigen. Originalton.
Ich glaube,das es den Einsteigern wesentlich mehr helfen würde,wenn man die Regularien,den Hund das erste Mal auf einer Prüfung vorzuführen,einfach gehandhabt würden,der Anfänger weniger Angst hat,etwas falsch zu machen und dementsprechende Hilfen erlaubt sind.ZB mehr loben zwischen den Übungen,Grundstellungen wiederholen,ohne das punkte abgezogen werden,in der Ablage neben dem Hund stehen usw.
Die Übungen an sich sollte jeder Hund schaffen,auch Anfänger haben ein Team von erfahrenen HF,sonst schaffen die es eh kaum.
Den erfahrenen HF ist das wohl schnuppe,für die zählt in aller Regel die 3`,die werden sich nicht blamieren wollen und auf Anfängerrabatt bestehen.
Ich weiß ,das einige LR auch so eingestellt sind oder handeln,aber viele halten sich stur an die PO,wollen sich nichts anhängen lassen.
LG Heinz


- Heinz.S - 14-11-2016

dberensmann,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=176276#post176276 schrieb:Ich habe es schon mal geschrieben, an einem bestimmten Punkt sollte man einfach die Meinung anderer akzeptieren. Das wäre wirklich mal eine Innovation!
Hi Detef,ich denke doch,das der allergrößte Teil hier seine Meinung vertreten kann und trotzdem andere akzeptiert.
Unserer Problembär ist aber ein anderes Kaliber,wer sich als der "klügste von allen" hier präsentiert,zum großen Teil eher Visionen oder persönliche Ideen als State of the Art verkauft,ohne dabei auch nur den kleinsten Teil seiner praktischen Leistung vorzuzeigen,den brauche ich nicht zu akzeptieren.
Du schreibst,das du die Ausführungen von "es" als stimmulierend empfindest,sorry,kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen,aber,...ich akzeptiere es :thumbsup: ,es ist deine Meinung,aber du tust damit keinem weh.
So seh ich das.
LG Heinz :prost2


- Kruemeline - 14-11-2016

Heinz.S,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=176299#post176299 schrieb:Ich habe es oft genug auf Prüfungen erlebt,das die IPO 1 hart bewertet wurden und den etablierten 3`die Punkte nachgeschmissen wurden....
Den erfahrenen HF ist das wohl schnuppe,für die zählt in aller Regel die 3`,die werden sich nicht blamieren wollen und auf Anfängerrabatt bestehen.

Der Gedanke hinter dem Entwurf ist nicht, dass der Anfänger einen Rabatt bekommt, denn er soll nicht angewiesen sein auf großzügigere Bewertung mit Augen zukneifen, sondern er soll einen neuen Anforderungskatalog von Übungen für IPO 1 erhalten, den er leichter erfüllen kann als bisher, z.B. in B die Sprünge ohne Apportleistung.
Insgesamt ist es mit dem Entwurf gelungen, eine bessere Leistungsabstufung und –steigerung zu formulieren. Es wurde auch langsam Zeit für diese Verbesserungen, die seit Jahren gefordert wurden.


- erwin - 14-11-2016

Hundemann,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=176298#post176298 schrieb:Erwin wenn man im Ansatz von dir etwas erwarten könnte würde es Sinn machen mit dir zu diskutieren! Aber wie schon in der Vergangenheit festgestellt, es macht keinen!


stimmt bei leuten mit eigeschränktem grundwissen macht das mit mir keinen sinn. Wink)


- Sören - 14-11-2016

Hallo,

ich finde es etwas merkwürdig, dass einer der wesentlichen Aspekte der neuen PO hier an dieser Stelle noch gar nicht zur Sprache kommt. Es wird seitenlang über die Vor- oder Nachteile beim Auslegen des Bringholzes diskutiert (bei einem gut ausgebildeten Hund mit normalem Triebpotential ist das völlig egal), ein meiner Meinung nach ganz wesentlicher Punkt wird aber außer Acht gelassen: Das Bestehen der Prüfung mit 60% der möglichen Punkte.

Hier tun sich zumindest bei mir als Richter einige Fragezeichen auf. Wie sollen die Richter damit in Zukunft umgehen? Es gibt hier meiner Meinung nach zwei mögliche Szenarien:

1. Man richtet so weiter wie bisher, ändert nichts und die Teilnehmer bestehen dann eben mit 60 Punkten. Resultat: Es wird leichter.

2. Man ändert die Maßstäbe und die Richtweise und setzt überall den Maßstab als richtet man eine VDH-DM oder FCI-WM. Resultat: Das Niveau bleibt mehr oder weniger gleich, es werden nicht mehr Hunde bestehen als vorher, die Leistungen sind aber vergleichbar. Kurz: 90 Punkte auf OG-Ebene sind gleichwertig mit 90 Punkten auf einer FCI-WM.

Die Variante 2 finde ich ehrlich gesagt spannend. Alle Diskussionen bzgl. unterschiedlicher Maßstäbe auf unterschiedlichen Ebenen sind Vergangenheit. Es gibt nur noch ein Maßstab, ein Niveau und eine einheitliche Richtweise.

Diese Variante wird aber sehr gravierende Veränderungen mit sich bringen: bei den Richtern, bei den Hundeführern, bei der Erwartungshaltung der zu erreichenden Punkte.

Ich bin selber etwas ratlos, welcher Weg denn nun mit der neuen PO eingeschlagen werden soll. Ich bin gespannt auf die ersten Schulungen und die ersten Richtertagungen und natürlich auch auf die Haltung des PO-Gremiums, was sie sich bei der Herabsetzung der Mindestpunktzahlen gedacht haben und wie deren Zielsetzung ausgesehen hat.

Persönlich würde ich die Variante 2 begrüßen... obwohl ich natürlich weiß, dass damit ein SG auf OG-Ebene eine Ausnahme sein wird und ein V wahrscheinlich so gut wie nicht mehr vorkommen wird. Aber mal ehrlich, wenn man sich daran gewöhnt hat: Wäre das schlecht?

Auf diese Diskussion bin ich nun gespannt....

Viele Grüße

Sören


- Oswald Stanka - 14-11-2016

ich denke mal, im Sinne des Erfinders ist da eher Variante 1. angedacht.
Da es ja den Anschein macht das es eher erleichtert werden soll, ist Variante 2. wohl nicht so angedacht.


- Kruemeline - 14-11-2016

Die Richtweise an sich wird sich nicht ändern: auf der WM ist man strenger als auf der OG Prüfung. Wir sind nun mal eine subjektiv gerichtete Sportart, wo sich schon das Gefühl einfach dagegen sträubt, auf OG mit einem Anfänger so pingelig in den Details zu sein wie auf WM mit einem Voll- oder Teilzeitprofi.

Die 60 % kommen aus der Standardüberlegung von Bewertung allgemein: wenn mehr als die Hälfte ok ist, dann ist das ausreichend für ein Bestehen, denn die Leistung weist zwar Mängel auf, aber sie entspricht im Ganzen den Anforderungen. Für ausreichend müssen in fast allen Bewertungssystemen mindestens oder etwas mehr als 50% der Maximalpunkte erreicht werden. Wir gleichen uns da jetzt nur der allgemeinen Norm an.

Das reine Bestehen wird etwas leichter. Z.B. auch ganze ohne Apport kann man eine IPO 1 bestehen. Hintergrund war hier die Überlegung, dass es am Versemmeln einer einzigen Übung nicht scheitern darf. Die Steigerung in den folgenden Stufen zeigt ja, dass es dann ganz ohne Apport nicht mehr reicht.