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Apportieren -Aufbau - Druckversion

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Re: ... - Crazy - 20-11-2006

Zitat:Original von mila
Ich weiß gar nicht warum ihr bei Jupp immer noch so in die Luft geht..
Einfach Ignorieren und besser erklären... so .....

Tja Mila,
weil man manchen Schmarren die dieser Anonymus in den Raum schmeißt so einfach nicht stehen lassen kann.
Und andere Vorschläge ?
Sorry.........keiner von denen,die hierzu vernünftige und vor allem NACHWEISLICH FUNKTIONIERENDE Vorschäge haben, sind erpicht darauf sich von einem "Niemand" (und ein solcher ist dieser Anonymus für mich) in die Ecke der Tierquäler und sonstiges Gedöns stellen zu lassen.............

Sissy


- Jupp - 20-11-2006

Zitat:dann halte ich es ihr vor die Nase...schwupp sie greift es sich... und dabei das Kommando Bring.

Sie nimmt das Holz, aber nicht weil du „Bring“ sagst.


Zitat:Das machst ein paarmal, dann weiß der Hund was Bring heisst.

Schön wärs. Bring ist doch nicht ein Holz aus der Hand nehmen.

Zitat:Es wird Dich jetzt überraschen Jupp, aber mein Hund bringt freudig und ist auf Hin wie Rückweg genauso schnell.

Das überrascht mich nicht, denn Hunde lernen auch mit weniger geeigneten Methoden. Aber sie lernen leichter, wenn man einen logischen Aufbau wählt.

Gut ist, daß du beim Lernen auf unangenehme Einwirkungen verzichtest und das Holz nicht einfach in den Fang stopfst.


- Giuseppe - 20-11-2006

Es ist schade, daß ich zur Zeit keinen jungen Hund habe und Kommandos bei einer Prüfung nicht frei wählbar sind. Wenn dies nämlich so wäre, würde ich den Beweis antreten, daß ich meinem Hund auf das HZ "Pizza" z.B. den Hürdensprung antrainieren würde. In unserer Prüfungsordnung gibt es da kein Apportieren. Wenn man ehrlich ist, wäre das überhaupt keine Kunst.
Das einzige Probleme welches ich bekommen würde, wäre vermutlich, daß ich in nie wieder in eine Pizzeria mitnehmen kann. Aber das tue ich eh nicht, da dies manche Leute genauso stört, wie mich das Rauchen.


- Jupp - 20-11-2006

Man kann einen Hund auf jedes beliebige Wort einstellen. Da aber „Bring“ laut PO sein muß, ist es nicht sinnvoll dem Hund zu lehren, daß die Aufnahme des Holzes aus der Hand „Bring“ bedeutet.

Zwei Gründe für die Einführung eines HZ erst, wenn der Hund die Übung beherrscht:
1. das am Anfang für ihn ja völlig nichtssagende HZ lenkt ihn ab beim Shaping
2. bis er die Übung kann, hat er mit dem HZ eine große Zahl von nicht korrektem Endverhalten gezeigt.

Wenn ein Hund die Übung kann, ist das Einfügen eines HZ ein Klacks. Er verbindet dann HZ mit korrekter Ausführung.


- steoli - 20-11-2006

Hallo Jupp,

mich interessiert dein Aufbau.
Könntest du, sagen wir die ersten drei Schritte, im
Detail beschreiben?

Gruß Christa


- Jupp - 20-11-2006

Hallo Christa,

1. Lernziel: Aufnahme des auf dem Boden liegenden Holzes
2. Lernziel: Halten des Holzes im Stehen
3. Lernziel: Tragen des Holzes im Laufen


- Dürken - 20-11-2006

Zitat:Original von Jupp
Hallo Christa,

1. Lernziel: Aufnahme des auf dem Boden liegenden Holzes
2. Lernziel: Halten des Holzes im Stehen
3. Lernziel: Tragen des Holzes im Laufen


das seh ich anders:

1: Lernziel Vorsitzen - Holzhalten
2: Lernziel - Rückweg
3: Lernziel Hin- und Rückweg

oder rufst Du Deinen Hund auch ab, wenn er noch gar nicht vorsitzen kann?


- Helmut Dillmann - 20-11-2006

"Viele Wege führen nach Rom!"
Nach meinem Dafürhalten gibt es im Hinblick auf die Reihenfolge keinen Königsweg. Entscheidender sind für mich die Fragen, was im einzelnen gezeigt werden soll (mit eigenen Worten):
1. Der Hund soll am Ende exakt und dicht vorsitzen und dabei das Holz ruhig im Fang halten, letztlich das Holz auch hergeben (ohne den Kopf wegzudrehen!). (Die Übungsteile können bzw. sollten auch einzeln geübt werden.)
2. Der Hund soll zügig (und freudig) zum Holz hinlaufen und das Holz sofort aufnehmen und
3. zügig (und freudig) zum Hundeführer zurücklaufen.
In welcher Reihenfolge ich das aufbaue, das scheint mir weniger bedeutungsvoll zu sein als das, dass der Hund bei der Integration der einzelnen Übungsteile am Ende nicht das Holz als Triebziel hat und dadurch bedingt, ggf. langsam reinkommt, weniger dicht vorsitzt oder den Kopf wegdreht oder aber das Holz bearbeitet, da es einen Konflikt gibt (Abgeben vs. Beute behalten).
Für mich, aber jeder mag das anders machen, ist entscheidend, dass mein Hund zunächst spielen kann. Er muss verknüpft haben, dass - wenn er mir das Holz bringt - danach die Post abgeht.

Helmut Dillmann
http://www.schaeferhunde-von-mordor.de


- Jupp - 20-11-2006

Zitat:1: Lernziel Vorsitzen - Holzhalten

Wie kommt das Holz in den Fang? Nimmt er es aus der Hand?

Zitat:oder rufst Du Deinen Hund auch ab, wenn er noch gar nicht vorsitzen kann?

Das Vorsitzen füge ich in diesem Fall erst später ein.
Abrufen und Vorsitzen ohne Holz kann er natürlich schon.

Der entscheidende Unterschied ist wohl, daß ich dem Hund als erstes die Aufnahme des Holzes vom Boden beibringe, weil er es in der Übung ja auch nicht aus der Hand bekommt.


- Dürken - 20-11-2006

Wenn ich mir jetzt mal denke, der korrekt Vorsitz mit Holz vor der Abgabe ist der Abschluss der Übung - dann sollte es doch das Ziel sein, dass der Hund so schnell wie möglich diese Position sucht, um seine Bestätigung zu bekommen.
Ich verhindere doch damit auch, dass er das ihm unbekannte Objekt Holz nicht zu anderen Dingen missbraucht, als es zu mir zu bringen und korrekt damit vorzusitzen.

Ich habe diesen Apport so aufgebaut.

geclickert, nicht geshaped ;-)