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Antijagdtraining - Druckversion +- Das Leistungshundeforum (https://www.leistungshundeforum.de) +-- Forum: Working Dogs (https://www.leistungshundeforum.de/forum-6.html) +--- Forum: Ausbildung (https://www.leistungshundeforum.de/forum-34.html) +--- Thema: Antijagdtraining (/thread-14469.html) |
- dberensmann - 11-03-2016 Pesch,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=171031#post171031 schrieb:Aus Hölle muß Himmel werden, denn es ist der starke Kontrast, der das Lernen verankert und die Lernbereitschaft bewahrt.hölle = lernen verankert himmel = lernbereitschaft bewahrt - Uwe Junker - 11-03-2016 Pesch,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=171037#post171037 schrieb:Hund verlässt Weg, HZ Nein, Hund geht wieder auf Weg, HZ Gut. Also ein Lob und eine Information, dass das jetzt wieder das richtige Verhalten ist. dazu sollte vielleicht noch Erwähnung finden, dass die Signale/Informationen dem Hund vorher gelehrt wurden, damit er sie auch "verstehen" kann. Ich bin der Ansicht, daß das Hz "Nein" als Signal nicht unbedingt sinnvoll ist. Ich nutze es jedenfalls so nicht. - Sassenach - 11-03-2016 erwin,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=171045#post171045 schrieb:Sassenach,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=171044#post171044 schrieb:Muss aber nicht gerade "Fusslaufen" sein oder? Nur - Heinz.S - 11-03-2016 Anscheinend ist Erwin der einzige,der mich verstanden hat. Hab auch keine Lust auf tiefschürfende Diskusionen darüber,was ein Hund versteht. Abbruch HZ heißt....Stopp. Wenn der Hund das befolgt,kann er weiter machen,eben nur nicht das,was ich blockiert habe. Warum soll ich das belohnen?Ich will das nicht, Ende.....warum soll ich den Hund belohnen.Für mich kommt das immer noch aus der Linie des Meidens,da ist in der Regel kein lernverhalten angekoppelt. Er soll es nur sein lassen,was ist denn da so kompliziert.Was anderes wäre,wenn ich eine Handlung hinten dran hänge,die muß ich dann wieder belohnen,damit sie ins positive geht. aber eine Handlung abbrechen wird nicht belohnt,nicht befolgen wird bestraft. PS,ich geh mit meinen beiden Rüden jeden Tag zusammen spazieren,beide sind große Jäger,wenn ich nur den Verdacht habe,es könnte was sein,rufe ich sie zu mir,und glaubt mir,die freuen sich ,wenn ich sie an die Leine nehme, klare Bilder und euer Hund liebt euch. LG Heinz - Jojo - 11-03-2016 Vielleicht sollte noch Augenmerk auf die Differenzierung zwischen Abbruch-Signal und Falsch-Signal gelegt werden - egal, welches Wort man dafür jeweils benutzt. Falsch-Signal bedeutet: Verhalten des Hundes führt nicht zu dem von ihm erhofften Erfolg, also: was anderes probieren. Abbruch-Signal bedeutet: Verhaltendes Hundes führt direkt "in die Hölle", also sofort unterlassen. Da sich ein Hund ja aber nicht nicht-verhalten kann, erleichtert man ihm das Abbrechen eines ungewünschten Verhaltens mit dem Konditionieren eines Alternativ-Verhaltens (in Peschs Beispiel das Fußlaufen), welches dann direkt "in den Himmel" führt... - Pesch - 11-03-2016 Jojo,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=171051#post171051 schrieb:Hund ja aber nicht nicht-verhalten kann, erleichtert man ihm das Abbrechen eines ungewünschten Verhaltens mit dem Konditionieren eines Alternativ-Verhaltens (in Peschs Beispiel das Fußlaufen), welches dann direkt "in den Himmel" führt... ...in diese Richtung geht es, aber es geht über Konditonieren weit hinaus, denn es ist Supralernen bzw. Superlernen. Das ist ein Lernen aus der Beziehung heraus. Der HF spielt mit „Willst du wieder lieb sein? Wollen wir uns wieder vertragen?“ den Ball in die Hälfte des Hundes. Der kann nun aktiv um den HF werben. Im Prinzip mit jedem gewünschten Verhalten, aber Fußlaufen (was natürlich auch angebahnt als Versöhnungsverhalten sein muß) ist eben so wahnsinnig wertvoll in Sport und Prüfung (die Einstellung, die Ausstrahlung, die Ausdauer, der Tunnelblick, die Hingabe).Superlernen tun kleine Kinder aus der Beziehung heraus, wenn sie für den Lehrer lernen. Wenn sie den Lehrer mögen, lernen sie gerne und gut. Wenn sie den Lehrer nicht mögen, lernen sie schlecht. Erst große Jugendliche lernen relativ beziehungslos einfach auch mal um der Sache wegen (Lehrer egal, Thema interessiert mich). Hunde erreichen diesen Reifegrad des Lernens nicht. (Fährtenarbeit bildet eine gewisse Ausnahme). - Heinz.S - 11-03-2016 Jojo,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=171051#post171051 schrieb:Da sich ein Hund ja aber nicht nicht-verhalten kann, erleichtert man ihm das Abbrechen eines ungewünschten Verhaltens mit dem Konditionieren eines Alternativ-Verhaltens (in Peschs Beispiel das Fußlaufen), welches dann direkt "in den Himmel" führt...Ja,kann man machen,muß aber nicht. Beispiel,dein Hund läuft vor in Richtung Dreckloch,du willst nicht,das er da rein läuft und sagst nein,er biegt ab und läuft weiter,alles gut,er hat meine Anweisung befolgt,warum jetzt belohnen? Beispiel,dein Hund hebt die Nase und läuft Richtung Waldrand.Du rufst ihn zurück,er kommt.........belohnen? Warum,weil er zurück kommt? Im Leben nicht. Das befolgen des HZ ist doch selbstbestätigend,er vermeidet die Konsequenz des nicht befolgens,sprich alles ist gut. (oder,keine Strafe ist Lob genug) Zur Vorsicht nochmal,wir schreiben hier über einen Hund der weiß,das er nicht jagen darf,nicht über einen jungen Hund. LG Heinz - Pesch - 11-03-2016 Heinz.S,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=171050#post171050 schrieb:Ich will das nicht, Ende.....warum soll ich den Hund belohnen. Um ihn mit einem Lobwort GUT mitzuteilen, dass du seine Anstrengung honorierst und zufrieden bist. Damit würdest du dann auch aktiv die Beziehungsebene ansprechen. Was ganz Wichtiges für Hunde. Warum eine ganze Lernebene verschenken und sprachlos bleiben? - Heinz.S - 11-03-2016 Hi Pesch,ich denke,unser "Problemchen" liegt darin,das ich dem Hund nichts mehr beibringen will,sondern einfach nur einfordere. Auch wenn das wieder mal "Uraltschule" :geist: ist,das hat mit Gehorsam und Autorität zu tun,wenn ich die einmal habe,dann brauch ich diesen ganzen Käse nicht. Beispiel,wenn ich einem Kind beibringe,nach dem benutzen der Toilette abzuspülen,dann lobe ich ihn,wenn er das von alleine macht. Wenn ein Erwachsener die toilette benutzt und spült nicht ab,dann sage ich ihm das nachdrücklich,ich werd ihn sicher nicht loben,wenn ers nachholt. Gewissen Dinge sind einfach selbstverständlich,sonst müsste man den ganzen Tag loben und es wäre nichts besonderes mehr. LG Heinz - Jojo - 11-03-2016 Zitat:Zur Vorsicht nochmal,wir schreiben hier über einen Hund der weiß,das er nicht jagen darf,nicht über einen jungen Hund.Heinz, klar - einen Hund, der die Lernprozesse weitgehend abgeschlossen hat, muss ich nicht mehr nach jedem befolgten Signal "abfüttern", schon gar nicht im Alltagsbereich... - im Thread ging's ja aber wohl mehr um die Lernprozesse selbst. Zitat:Das ist ein Lernen aus derLernen ist abhängig von Emotionen - und daher beim Hund als Meutetier von der Beziehung zum Hundeführer, welche somit in die gesamten Lernprozesse mit reinspielen und dem Hund das gute oder schlechte Gefühl geben können. Zitat:ErstDoch, da gibt's noch 'ne Menge mehr - eigentlich alles, was der Hund aus eigenem Antrieb macht: z.B. beim Schutzdienst, wo man oft genug sieht, dass der HF "nur stört"... |