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- Fadia - 28-04-2014 Besteht nicht das Risiko, dass der Hund beim runtergehen über die Stange springt? Bzw wie verhinderst du das? LG Fadia - dberensmann - 28-04-2014 Trine,'index.php?page=Thread&postID=156866#post156866' schrieb:1. der Hund springt so (früh) ab, dass er den Schwung des Sprungs nicht ins Erklettern umsetzen kann, sondern quasi gegen die Wand springt und mehr oder weniger wieder runterrutscht oder nur mit Mühe das Überwinden schaffthallo trine, die ursache diese überaktivität hat zunächst einmal etwas mit motivation zu tun, in deinem falle mit zu viel, oder mit einer falschen? ich habe immer wieder versuche beobachtet die problematik mit hilfen zu bekämpfen, oftmals leider vergeblich. in dem moment wenn diese hilfen wegfallen kommt es zur spontanerholung und die schubladen gehen auf, das unerwünschte verhalten kommt wieder zum vorschein. mein lösungsansatz wäre, die motivation des hundes völlig umzudrehen. der hund sollte lernen gedanklich nicht zum triebziel hin zu arbeiten, sondern viel mehr davon weg. zwei matten und die lernverbindung diese als safe spot zu sehen würde hier helfen. die motivation des hundes über die schrägwand zu gehen würde sich als ergebnis grundlegend verändern. - Dina - 28-04-2014 Man könnte mit Kontaktzonen wie im Agility arbeiten - Trine - 28-04-2014 Hallo Detlef, Kannst du bitte Noch mehr Details erläutern ? Gruß Susanne - GabyG - 28-04-2014 Hallo Trine, ich bin nicht Detlef und kann Dir die Fragen nach den Matten nicht beantworten. :hallo: Aber Du könntest mal versuchen, vor den Wandaufgang einen niedrigen Sprung zu stellen, damit der Hund aus der richtigen Position auf die Wand kommt. Also, er muss zunächst die kleine Hürde nehmen und aus dem Landebereich heraus dann auf die Wand. Wie die Abstände sind, ist von Hund zu Hund verschieden, das muss man ausprobieren. Evtl. am Abgang absichern, zum Beispiel durch das Bodentargel (wie unter dem anderen Link) oder Uwes Konstruktion. Später dann die Hürde abbauen und die Sprungstange auf den Boden legen. Hat der Hund kapiert, von wo er abspringen soll, dürfte das auf die Wand knallen kein Problem mehr sein. Gruß Gaby - zedemar - 28-04-2014 Dina,'index.php?page=Thread&postID=156958#post156958' schrieb:Man könnte mit Kontaktzonen wie im Agility arbeitenDas war auch mein erster Gedanke. - GabyG - 28-04-2014 zedemar,'index.php?page=Thread&postID=156964#post156964' schrieb:Das heißt aber, dass man am Anfang die Wand relativ niedrig stellen muss, da der Hund ja bereits am Aufgang warten, bzw. die Pfoten in die Zone setzen muss und dann erst die Freigabe bekommt. Dadurch fehlt es aber an Schwung, so dass man das nicht an einer hochgestellten Wand trainieren kann. Das Gleiche gilt für den Abgang.Dina,'index.php?page=Thread&postID=156958#post156958' schrieb:Man könnte mit Kontaktzonen wie im Agility arbeitenDas war auch mein erster Gedanke. - Nora - 28-04-2014 Fadia,'index.php?page=Thread&postID=156952#post156952' schrieb:Besteht nicht das Risiko, dass der Hund beim runtergehen über die Stange springt? Bzw wie verhinderst du das? Das ist nur eine Trainingssache. Man kann das unterlaufen auch erst separat üben, dann die Wand flach stellen und eine größere Höhe für das Hindernis wählen, nach und nach wird die Wand wieder steiler und das Hindernis tiefer. - Uwe Junker - 28-04-2014 Fadia,'index.php?page=Thread&postID=156952#post156952' schrieb:Besteht nicht das Risiko, dass der Hund beim runtergehen über die Stange springt? Bzw wie verhinderst du das?ich habe das Überwinden zuerst per Target gelehrt. Ähnlich meines Aufbaues über die 1m Hürde. Je ein Plättchen vor und hinter der Schrägwand; relativ motivationslos; Bestätigung nur mit Futter; Negativton bei falscher Ausführung. Die Problematik ist meist das Einbinden des geworfenen Holzes. Dies erzeugt dann doch mehr Motivation; auch dabei bleibt das Unterlaufen der Stangen Pflicht und wird mit Futter belohnt. Bis dato klappt alles ganz ordentlich. Hänge mal drei Bilder an - dberensmann - 28-04-2014 Detlef Berensmann,'index.php?page=Thread&postID=156957#post156957' schrieb:der hund sollte lernen gedanklich nicht zum triebziel hin zu arbeiten, sondern viel mehr davon weg. zwei matten und die lernverbindung diese als safe spot zu sehen würde hier helfen.der hund lernt zunächst einmal auf eine matte zu gehen. dieses verhalten sollte unter signalkontrolle gestellt werden, das hörzeichen "rauf" bietet sich hier an. beim lernprozess sollte weder gelockt noch bestärkt werden. negative reize (z.b. über die leine) auf der einen seite und ein beruhigendes lob auf der anderen seite sind motivation genug. der hund darf keine verbindung herstellen über das auf die matte gehen belohnt zu werden bzw einen positiven reiz einfordern zu können (das wäre kontraproduktiv). zeigt der hund, nach genügend vielen wiederholungen, auf das hörzeichen "rauf" das erwünchte verhalten kommt die zweite matte ins spiel. der hund wird nun von matte zu matte geschickt. ist der hund auch hier handlungssicher, wird der hund über einen positiven reiz (ball oder futter evt sogar das bringholz) deutlich in motivation versetzt (trieb machen). der hund wird nun in ein technisches verhalten gebracht, meistens ist die ablage (platz) am sichersten. die belohnung wird für den hund offensichtlich und in erreichbarer nähe plaziert (später geworfen). nun wird dem hund das konditionierte hörzeichen "rauf" gegeben, was in den meisten fällen ingnoriert wird. sollte der hund versuchen zum primärverstärker zu gelangen, wird ihm das über einen ausreichend starken negativen reiz verwehrt. die alternative für den hund ist es nun auf die matte zu gehen, was auch vom HF durchgesetzt wird. der hund wird hier also bewußt in einen entscheidungskonflikt gebracht. geht er seinen trieben nach, wird es unangenehm, entscheidet er sich für das erlernte verhalten (auf die matte gehen) kann er das unangenehme vermeiden und bekommt oben drauf noch ein sachliches lob. an dieser stelle darf keine positive verstärkung einfluss nehmen, nicht am anfang!! ab hier gibt es nun verschiedene variable vorgehensweisen. hat der hund gelernt, anstatt zum primärverstärker zur matte zu gehen, werden die matten jeweils vor und hinter der schrägwand (oder hürde) plaziert. die matten werden am anfang sehr dicht an die schrägwand gelegt. usw usw usw usw die intention ist es dem hund zu lernen, umso höher die triebliche provokation (fliegendes bringholz) desto wichtiger ist es auf die matten zu gehen, er lernt sich im trieb zurückzunehmen, sucht seinen safe spot anstatt wie ein irrer hinter der reizlage hinter her zu rennen. man versucht also nicht über passive hilfen dem hund etwas vorzumachen, sondern setzt ganz bewußt darauf, dem hund zu lernen sich im trieb zurücknehmen zu wollen. wenn der hund will was er soll!! |