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Neue PO 2018 - Druckversion

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- Antje - 21-10-2016

Heinz, ich denke nicht dass in der neuen PO stehen wird dass Dein Hund mittig über die Hürde springen muss. Wobei der Hund, der mittig springt, es halt einfacher hat mit dem geraden Vorsitz. Und wenn Du ihn bei der 1 vor dem Sprung nicht genau mittig absetzt, sondern leicht versetzt nach links oder recht, wenn's für Deinen Hund so besser passt, wird das vermutlich auch niemanden kratzen.


- Th. M. - 21-10-2016

Genau Antje, es wird sich an meiner Ausbildung deshalb nichts ändern müssen. Wozu dann diese Änderungen, nur um etwas zu ändern?
Vielleicht sollte man auch besser fragen, wer an neuen Hürden verdient. War doch mit den Hölzern das gleiche, und da die nun in alle möglichen Richtungen springen, sollen sie nun ausgelegt werden.



- Heinz.S - 21-10-2016

Antje,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=175886#post175886 schrieb:Heinz, ich denke nicht dass in der neuen PO stehen wird dass Dein Hund mittig über die Hürde springen muss. Wobei der Hund, der mittig springt, es halt einfacher hat mit dem geraden Vorsitz. Und wenn Du ihn bei der 1 vor dem Sprung nicht genau mittig absetzt, sondern leicht versetzt nach links oder recht, wenn's für Deinen Hund so besser passt, wird das vermutlich auch niemanden kratzen.
Dann versteh ich grade nicht,was du damit meinst,das sowas unter.....nicht gewissenhafte Arbeit....oder so fällt.
Die Übung sollte meiner Auffassung mal überprüfen,ob der Hund a. ausreichende Sprungkraft hat,b. Gehorsam hat,einen Gegenstand zurück zu bringen und c.das ganze nicht als Spiel auffasst.
Die Art der Ausführung steht natürlich auch zur Debatte,doch die reinen technischen Abläufe werden doch heute viel höher bewertet als sie für die Übung wichtig wären.
2 Hunde machen vergleichbare Arbeit,der eine Hund setzt sich grade vor und hält bis zur Abgabe wären der andere Hund schräg sitz und leicht knautscht...sicher kriegt erstere mehr Punkte,ohne Frage.
Aber,wenn der erste streift und dann gute Abschlüsse zeigt und mehr Punkte bekommt als Hund 2,der kraftvoll springt und leicht knautscht,dann läuft für mich was schief.
Und genau das ist es,was mich stört an fast allen Änderungen,die in letzter Zeit gemacht wurden,die Kernübungen werden immer unwichtiger,Hauptsache das Bild nach aussen passt.Ob ich nun werfe oder nicht,ob das Holz senkrecht steht oder nicht,ob die Hürde nun 1,50 bteit ist oder nicht,.......wir haben uns Rassen ausgesucht,die gewisse Eigenschaften mitbringen müssen,egal ob physischer oder psyschischer Natur,warum sehen wir den einzigen Weg für die Zukunft,diese Mindestanforderungen immer weiter zurück zu schrauben?
Die jetzige IPO 1mit entsprechender Hilfe und Bewertung ist doch ganz ok,die Relation muß stimmen,die 2 hat noch nie einer wirklich gebraucht und die 3 sollte dann einen wirklichen Unterschied machen,im Bezug auf ZB hetzen und ausführen,dabei die gewichtung primär auf den eigentlichen Sinn der Übung.
Oder,man geht richtig dran und verändert die Übungen so,das es im Prinzip neue Übungen sind,da kannst du unglaublich kreativ sein,ohne utopisch zu werden.
Alles,was jetzt wieder kommt,wird wohl alles noch schlimmer machen,...glaube ich.
LG Heinz


- WoWi - 21-10-2016

Ich habe den PO-Entwurf bisher nur überfliegen können, aber mir fallen zwei Dinge ins Auge:

1. Die Einführung der Note "Ausreichend". Hunde können jetzt, auch in C, mit 60 Punkten bestehen, wenn ich das richtig verstehe. Ich bin noch in Zeiten groß geworden, als 80 Punkte in C nötig waren, 10 mehr als in den anderen Disziplinen. Unter den bisherigen Bedingungen finde ich, das in allen Diszplinen Leistungen, die um die 70 Punkte herum liegen, selbst für Laien manchmal schon recht unvorteilhaft aussehen können. (Ich habe es jedenfalls schon mehrfach erlebt, dass Unkundige, die mit mir Prüfungen beobachtet haben, Hunde, die 72 oder 73 Punkte bekamen, intuitiv als durchgefallen eingeschätzt haben.) Natürlich könnte durch eine andere Verteilung der Punkte auf die Einzelübungen bzw. deren Teilaspekte erreicht werden, dass solche Leistungen zukünftig bei ca. 60 Punkten liegen. Aber das sehe ich dem Entwurf so noch nicht an. Habe ich nur noch nicht genau genug geschaut?

2. Ich weiß nicht, ob sich noch jemand erinnert: Wir haben in diesem Form vor einiger Zeit mal über Vorschläge für eine neue PO diskutiert. Da kam einiges zusammen. Eine meiner Lieblingsideen war: den Hund vor dem langen Gang nicht mehr festhalten dürfen. (Und das ist ja immer noch weniger als ihn, wie im Ringsport, aus der Verfolgung zurück rufen zu müssen.) Das ist, so weit ich sehe, leider nicht umgesetzt.

Mich würde interessieren, ob ihr die Punkteabsenkung fürs Bestehen befürwortet bzw. ob ich vielleicht nur ein Spielverderber gegen ein relativ gesichertes Bestehen bin.


- Colonia - 22-10-2016

WoWi,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=175899#post175899 schrieb:Ich habe den PO-Entwurf bisher nur überfliegen können, aber mir fallen zwei Dinge ins Auge:

1. Die Einführung der Note "Ausreichend". Hunde können jetzt, auch in C, mit 60 Punkten bestehen, wenn ich das richtig verstehe. Ich bin noch in Zeiten groß geworden, als 80 Punkte in C nötig waren, 10 mehr als in den anderen Disziplinen. ..................

Mich würde interessieren, ob ihr die Punkteabsenkung fürs Bestehen befürwortet bzw. ob ich vielleicht nur ein Spielverderber gegen ein relativ gesichertes Bestehen bin.

Natürlich dafür ! Weil, heute braucht ein Müllmann ja auch Abitur - Du Spielverderber :nurgag:
Die Meinung eines, der in Deiner Zeit auch die ersten Schritte machte.



- Heinz.S - 22-10-2016

WoWi,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=175899#post175899 schrieb:Mich würde interessieren, ob ihr die Punkteabsenkung fürs Bestehen befürwortet bzw. ob ich vielleicht nur ein Spielverderber gegen ein relativ gesichertes Bestehen bin.
Hi Wowi,ich habe auch die Reglung nie verstanden,warum man mit 70 den SD bestehen kann,aber nicht die 2 machen darf.Es hat nichts geschadet,aber auch gar nichts verbessert,außer vllt für manche Züchter.
Für uns IPOler ist das doch sowas von egal.
Warten wir ab,was uns vorgesetzt wird,es wird wieder großes Palaver geben und dann wirds einfach so gemacht,gemäß der prämisse,......was soll ich denn da änderen,was die da oben machen......
und schon ist die Welt wieder in Ordnung.
Mit solchen Reglungen wirst du kaum neue Leute gewinnen,aber die alten eher verärgern.
LG Heinz


- Antje - 22-10-2016

Th. M.,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=175890#post175890 schrieb:Genau Antje, es wird sich an meiner Ausbildung deshalb nichts ändern müssen. Wozu dann diese Änderungen, nur um etwas zu ändern?
Vielleicht sollte man auch besser fragen, wer an neuen Hürden verdient. War doch mit den Hölzern das gleiche, und da die nun in alle möglichen Richtungen springen, sollen sie nun ausgelegt werden.

Wenn sich nun an Deiner Ausbildung nix ändern wird ist es doch gut. dann legst du ja bereits Wert darauf dass Dein Hund das Springen vernünftig erlernt. Es gibt aber auch eine Menge HF, die das bisher nicht so gehandhabt haben. Da wird das Holz immer noch stumpf über die Hürde geworfen und der Hund hinterher geschickt. Wenn sie Glück haben findet der Hund von selbst die richtige Technik heraus, wenn nicht, dann nicht. Und in letzterem Fall wird dann leider oft ziemlich tierschutzwidrig anschliessend am Hund herumgedoktort, wenn er sich erst einmal eine blöde Sprungtechnik angeeignet hat.

Im übrigen gibt es nicht viel zu verdienen an den neuen Hürden. Habe mir erst vor kurzem selbst einen Aufsatz gebaut damit ich ca. 10 cm über dem festen Teil der Hürde so eine Stange auflegen kann. Lässt sich an jeder handelsünlichen Hürde ( = die, wo Du die Bretter links und rechts in ein U-Eisen einschiebst) mit Klettkabelbindern anbringen. Für ein paar Euro sollte man so einen Nachrüstsatz in den Handel bringen können.

Wobei wegen mir auch einfach eine 1 m hohe Agilityhürde mit zwei oder meinetwegen auch drei Stangen (oder auch nur einer :feuerteufel: ) verwendet werden könnte. Hätte den Vorteil dass man die z.B. beim Rasenmähen leichter wegräumen und beim Training auf einem Sportplatz etc. einfacher mitnehmen könnte. Weil ein Hund, dem Du das Springen richtig vermittelt hast, springt Dir auch über so was. Und es wäre billiger für die Vereine als diese monumental gebauten Meterhürden.



- Antje - 22-10-2016

Heinz.S,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=175891#post175891 schrieb:Die Art der Ausführung steht natürlich auch zur Debatte,doch die reinen technischen Abläufe werden doch heute viel höher bewertet als sie für die Übung wichtig wären.
2 Hunde machen vergleichbare Arbeit,der eine Hund setzt sich grade vor und hält bis zur Abgabe wären der andere Hund schräg sitz und leicht knautscht...sicher kriegt erstere mehr Punkte,ohne Frage.
Aber,wenn der erste streift und dann gute Abschlüsse zeigt und mehr Punkte bekommt als Hund 2,der kraftvoll springt und leicht knautscht,dann läuft für mich was schief.
...
Alles,was jetzt wieder kommt,wird wohl alles noch schlimmer machen,...glaube ich.

Ich glaub nicht dass irgend etwas schlimmer werden wird. Das ist doch ein subjektives Gefühl. Nur weil etwas 100 Jahre lang auf eine bestimmte Weise gemacht wurde macht es das doch nicht automatisch besser. Wir maches es doch nur so weil es immer schon so gemacht wurde. Nicht weil es für die Qualität in der Ausbildung oder Zucht das non plus ultra ist. Über vieles denkt doch kaum jemand selbst nach. Z.B. im KNPV oder Ringsport ist vieles ganz anders. Züchtet man dort deswegen schlechtere Gebrauchshunde?

Die beiden Hunde in Deinem Beispiel (streifen + gute Abschlüsse oder Sprigen ohne zu streifen und leichtes Knautschen) müssen, im Vergleich zu einem Hund der die Übung optimal ausführt, beide Punktabzug erhalten. Und gemäss des PO-Entwurfes dürfte sich ein leichtes Knautschen wahrscheinlich weniger stark auswirken wie eine abgeworfene Stange. Insofern ist doch die neue PO eher ein Vorteil. Die subjektive Beurteilung des LRs in Bezug darauf ob ein Hund "leicht gestreift" hat (oder vielleicht doch nicht?) oder ob das "leichte Streifen" nicht vielleicht doch als "starkes Streifen" gewertet hätte werden müssen, entfällt dadurch dass die Stange fällt oder nicht. Und ganz ehrlich? So einer Stange vertraue ich mehr als der Subjektivität mancher Richter. Da gibt es nicht viel hinein zu interpretieren.





- Antje - 22-10-2016

WoWi,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=175899#post175899 schrieb:1. Die Einführung der Note "Ausreichend". Hunde können jetzt, auch in C, mit 60 Punkten bestehen, wenn ich das richtig verstehe. Ich bin noch in Zeiten groß geworden, als 80 Punkte in C nötig waren, 10 mehr als in den anderen Disziplinen.

Ich weiss gar nicht seit wann es die "70 Punkte-Grenze", die notwendig ist zum Bestehen, im Schutzdienst in der IPO gibt. Für mich gefühlt "schon immer". Das war ja einer der Unterschiede zwischen IPO- und SchH-Prüfungen.



- dat_jernot - 22-10-2016

Heinz.S,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=175916#post175916 schrieb:
WoWi,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=175899#post175899 schrieb:Mich würde interessieren, ob ihr die Punkteabsenkung fürs Bestehen befürwortet bzw. ob ich vielleicht nur ein Spielverderber gegen ein relativ gesichertes Bestehen bin.
Hi Wowi,ich habe auch die Reglung nie verstanden,warum man mit 70 den SD bestehen kann,aber nicht die 2 machen darf.Es hat nichts geschadet,aber auch gar nichts verbessert,außer vllt für manche Züchter.
Für uns IPOler ist das doch sowas von egal.
Ich habe es auch nie verstanden. Zur Zuchttauglichkeit sind nämlich auch mindestens 80 notwendig ;-)