Tierschutzhundeverordnung und Sport

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  • Dumbledore wrote:

    doghunter wrote:

    Axlla wrote:

    So...und was ich nun sage wird mir Hiebe einbringen. Seit ich acht Jahre alt bin , habe ich mir einen DSH gewünscht...Als die Bedingungen es endlich zuliessen war die Rasse gesundheitlich so runter gewirtschaftet, das ich mich einfach nicht mehr getraut habe so einen Hund anzuschaffen
    Hmmmm, ich habe seit über 40 Jahren DSH und noch nie irgendwelche Probleme gehabt..
    natürlich gibt es kranke DSH. Habe allerdings nicht die Erfahrung gemacht, dass die Rasse häufiger krank ist als andere Rassen.
    Ohne jeden Zweifel gibt es kranke Hunde auch beim DSH...ich hatte bisher keine. Züchtete / kaufte aber auch eher rigoros gegen ein paar bestimmte Linien, die m.M. nach "anfällig" waren für Erbkrankheiten!
    beste Grüße

    Uwe
  • Natürlich gibt es zig Rassen die (noch mehr) gesundheitliche Probleme haben, aber der DHS war halt immer das Aushängeschild und da wird ein Einbruch natürlich deutlicher. Zeitgleich gab es in den 70ern einen Dackelboom, bis heute viele Pflegefälle dabei. War aber nicht so ein Aushängeschild. Gesundheitliche Einschränkungen sind halt auch immer mit Leistungsverlust verbunden. Natürlich fällt das bei Arbeitsrassen mehr auf. Auch gut so. Die holt man sich schließlich für die Arbeit und nicht als bettlägeriger Sofafreund.
  • Axlla wrote:

    Natürlich gibt es zig Rassen die (noch mehr) gesundheitliche Probleme haben, aber der DHS war halt immer das Aushängeschild und da wird ein Einbruch natürlich deutlicher. Zeitgleich gab es in den 70ern einen Dackelboom, bis heute viele Pflegefälle dabei. War aber nicht so ein Aushängeschild. Gesundheitliche Einschränkungen sind halt auch immer mit Leistungsverlust verbunden. Natürlich fällt das bei Arbeitsrassen mehr auf. Auch gut so. Die holt man sich schließlich für die Arbeit und nicht als bettlägeriger Sofafreund.
    DSH als Aushängeschild ? Für wen oder was ? Was meinst du mit „Einbruch“ ?
  • Gillou wrote:

    Wenn diese teilweise schwachsinnige Verordnung auch nur annähernd umgesetzt wird kann "Lieschen Müller" mit ihrer Mischlingsfusselrolle auch keine BH mehr machen.
    Für Hunde ohne Ahnentafel gilt das Gleiche :piep: . Da kannst du nur noch mit dem Kopf schütteln.

    mfG

    Thomas Müller
    wie kommst du auf die Unterscheidung „mit AT“ und „ohne AT“ ? Die Verordnung gilt für alle- so lese ich es jedenfalls. Wenn der Mischling oder Rassehund ohne AT keine der aktuellen „Qualzuchtmerkmale“ aufweist, können sie problemlos Prüfungen machen
  • Dumbledore wrote:

    Axlla wrote:

    Natürlich gibt es zig Rassen die (noch mehr) gesundheitliche Probleme haben, aber der DHS war halt immer das Aushängeschild und da wird ein Einbruch natürlich deutlicher. Zeitgleich gab es in den 70ern einen Dackelboom, bis heute viele Pflegefälle dabei. War aber nicht so ein Aushängeschild. Gesundheitliche Einschränkungen sind halt auch immer mit Leistungsverlust verbunden. Natürlich fällt das bei Arbeitsrassen mehr auf. Auch gut so. Die holt man sich schließlich für die Arbeit und nicht als bettlägeriger Sofafreund.
    DSH als Aushängeschild ? Für wen oder was ? Was meinst du mit „Einbruch“ ?
    Nur mal so aus meiner Laienwahrnehmung heraus. Vor 50 Jahren war der DHS die meistvertretene Rasse im Sport und im Dienst. Das und seine gute Arbeitsweise verband man schnell mit den "deutschen" Tugenden. Die Nachfrage aus dem Ausland stieg, er wurde das "Aushängeschild" für gute Hunde made in BRD. Gute Summen gingen über den Tisch, Nachfrage war da. Dann kam das Fliessheck vermehrt in Mode, höher, schneller, weiter hielt Einzug, durch Inzuchten versuchte man an der ein oder anderen Stelle schneller zum Erfog zu kommen....das alles hat noch keiner Zucht gut getan. Das der Mali ihn in vielen Teilen ablöste, lag nicht nur an seiner Schnelligkeit. Viele erhofften sich dort gesündere Hunde zu finden. Das meinte ich mit Einbruch.
  • Axlla wrote:

    Nur mal so aus meiner Laienwahrnehmung heraus. Vor 50 Jahren war der DHS die meistvertretene Rasse im Sport und im Dienst.

    Axlla wrote:

    Das der Mali ihn in vielen Teilen ablöste, lag nicht nur an seiner Schnelligkeit. Viele erhofften sich dort gesündere Hunde zu finden. Das meinte ich mit Einbruch.
    Inzwischen ist der DSH bei den Diensthunden wieder vorne..jedenfalls in den Behörden die ich kenne! Bei den Malis gibt es auch viele Probleme
    beste Grüße

    Uwe
  • Gillou wrote:

    @Dumbledore
    Es geht in der neuen Verordnung nicht nur um Qualzuchten sondern generell auch um nicht zuchtfähige Hunde.
    Zuchtausschließende Mängel wie z.B bestimmte zuchtausschließende Zahnfehler oder Einhoder u.s.w........
    So wie ich das verstehe, geht es in der Verordnung nicht um zuchtfähig oder nicht- und es wurden diverse „Dinge“ unter „Qualzucht“ zusammengefaßt: beschnittene Vibrissen, Atmung, Ohrenlänge, Zahnfehler (mehr als fehlender P1 zog auf einer Ausstellung schon ein Verbot nach sich), HD/ED (schlechter als B ebenfalls Ausstellungsverbot), Rücken, Patella, Merle, Nackthunde, Glaukom etc. etc.etc.
    Das, was auf dieser Ausstellung alles an Untersuchungen verlangt wurde, war allerdings die Auslegung der Verordnung eines Veterinäramtes. Ist somit nicht allgemeingültig. Bisher wurden solche Verfügungen scheinbar nur für große VdH Ausstellungen erlassen. Was fehlt, ist eine vernünftige, fachlich kompetente und bundeseinheitliche Regelung.
  • Dumbledore wrote:

    Bisher wurden solche Verfügungen scheinbar nur für große VdH Ausstellungen erlassen.
    Im FB gab es einen Zeitungsartikel, in welchem ein Bericht über eine Dissidenzausstellung steht. Dort wurde auch so vorgegangen. Der letzte Satz war Sinngemäß, dass das Ziel sei, Schauen / Rassehundezucht gänzlich zu verbieten.

    Vielleicht finde ich den Artikel nochmal.
    VG Astrid

    Man lebt ruhiger, wenn: - man nicht alles sagt, was man weiß, - nicht alles glaubt, was man hört und - über den Rest einfach nur lächelt.
  • Dumbledore wrote:

    Was fehlt, ist eine vernünftige, fachlich kompetente und bundeseinheitliche Regelung.
    ich denke, das ganze Ding gehört in die Tonne oder von Grund auf vernünftig konzipiert. So ist das großer Mist und die Politiker, die das geschnürt haben müssten in Regress genommen werden.
    Bye Uwe J.
  • Aber auch hier ist doch die Frage - wer schafft es, dass so ein Mist überhaupt in eine VO gegossen wird.
    Die gleiche Diskussion wie beim Stachel.
    Stand dieser Gesundheitsmist in dieser Form auch schon in den Entwürfen und alle haben mal wieder gepennt. Oder wurde das genauso hopplahopp verschärft ohne Beteiligung der Verbände, wie beim Stachel.
    Oder hat man VDH und entsprechende Verbände bewusst aussen vor gelassen, weil sie in den letzten Jahren / Jahrzehnten sich sowieso nicht beweihräuchert haben mit Änderungen in Ihren Zuchten...

    VG Anja
  • Highlander wrote:

    Dumbledore wrote:

    Bisher wurden solche Verfügungen scheinbar nur für große VdH Ausstellungen erlassen.
    Im FB gab es einen Zeitungsartikel, in welchem ein Bericht über eine Dissidenzausstellung steht. Dort wurde auch so vorgegangen. Der letzte Satz war Sinngemäß, dass das Ziel sei, Schauen / Rassehundezucht gänzlich zu verbieten.
    Vielleicht finde ich den Artikel nochmal.
    das PETA Ausstellungen verbieten lassen möchte, ist ja nicht neu. Schlimm wäre es, wenn unsere Politiker sich vor diesen Karren spannen lassen. Mittlerweile wurden etliche Beschwerden eingereicht gegen das Vorgehen der Veterinärämter bei den betroffenen Ausstellungen- mal schauen, was dabei herauskommt.
  • Uwe Junker wrote:

    Dumbledore wrote:

    Was fehlt, ist eine vernünftige, fachlich kompetente und bundeseinheitliche Regelung.
    ich denke, das ganze Ding gehört in die Tonne oder von Grund auf vernünftig konzipiert. So ist das großer Mist und die Politiker, die das geschnürt haben müssten in Regress genommen werden.
    es gibt einige Petitionen, Beschwerden und auch Schreiben an Özdemir….
  • Antje wrote:

    Ich finde das Dokumentationsprocedere schon sehr beeindruckend... "Gassigehzeitenlaufzettel"...
    und interessant ist, dass die „genehmigte Boxenunterbringung“ nur für das Veranstaltungsgelände gilt. „Draußen“ ist diese Unterbringung ein Gesetzesverstoß. Ich bin kein Jurist, aber ob diese Anordnung rechtssicher ist ? Mit Sicherheit haben ja nicht alle Aussteller die Möglichkeit auf dem Veranstaltungsgelände zu parken….