IGP SPORT

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  • Uwe Junker wrote:

    TobiP wrote:

    Das ändert aber nichts an der ursprünglichen Aussage daß viele Hunde neben dem Platz gefährlich sind.
    einfach nur Blödsinn. Wer kann das belegen?Immer nur mit Behauptungen zu arbeiten, das ist zu einfach.
    Besprich das doch bitte mit Colonia.
    Er hat diese Aussage in die Diskussion eingebracht.
    Regeln sind nun mal Regeln! Verbote sind Verbote!

    IMMER - ÜBERALL - UNABDINGBAR - AUSNAHMSLOS

    Außer beim Strom . . . <X
  • Bine DSH wrote:

    Hallo Tobi,

    warum sind viele Hunde neben dem Platz gefährlich?? Das habe ich tatsächlich in meiner Zeit im Hundesport eher selten erlebt. Meine eigenen Hunde sind nicht so ganz erpicht auf die Gesellschaft fremder Hunde - sind es nie gewesen. Verhalten sich aber neutral so lange sie nicht extrem provoziert werden bzw. ihre Individualdistanz massiv unterschritten wird. Ich habe allerdings auch den Umgang/das Spiel mit fremden Hunden nie forciert/trainiert, die dazu gehörigen Menschen gehen mir zu oft auf die Nerven ;).

    Ich bin durchaus d'accord, wenn es darum geht, dass auf Hundeplätzen nach wie vor zu viel Gewalt zu finden ist, aber diese Verallgemeinerungen sind echt nervig.
    Meine Hunde machen alle IGP, aber hier im Büro/zu Hause sind sie Teil des Teams und unbefangen gegenüber Mitarbeitern und Kunden oder anderen Besuchern.

    LG
    Bine

    Besprich das doch bitte mit Colonia. Er hat diese Aussage in die Diskussion eingebracht.
    Regeln sind nun mal Regeln! Verbote sind Verbote!

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    Außer beim Strom . . . <X
  • TobiP wrote:

    Das ändert aber nichts an der ursprünglichen Aussage daß viele Hunde neben dem Platz gefährlich sind.
    Das ist , in meinen Augen, zu kurz gesprungen.
    Die Hunde, die Schlegel offensichtlich meint, sind ja keine Verbrecher. Die potenzielle Gefährlichkeit ergibt eher aus der Kombi: Hund hochgezogen mit untauglichen Mitteln in Kombination mit Hf, der suboptimale Kenntnisse - auch von der Führung - eines solchen Hundes neben dem Platz hat, kann in bestimmten Situationen durchaus neben dem Platz ein gewisses Gefährdungspotenzial in sich bergen.
    SO verstehe ich Schlegels Ausführung und deshalb sehe I C H die Gefahr in mangelnder Ausbildung der HF, die in so manchem Verein ( unabhängig von Rasse/Verband ) üblich ist.
    Schlegel weiß das, wo bei - zugegebener maßen - er teilweise selber nicht unbedingt Normkonform ist :no
    Basierend auf Gemeinsamkeiten aus dem DH - Bereich hege ich aber eine Sympathie für seine Arbeit. Jeder hat eben so seine Schwächen
    Hundesportliche Grüße

    Burkhard
    Grau ist nicht nur eine Farbe, es kann auch Charaktereigenschaft sein
  • Liebe Leute, sind wir hier im Kindergarten oder was???

    Bleibt doch einfach mal beim Thema!!!


    Die Aussage daß viele Sporthunde auf dem Platz top und im Sozialen gefährlich sind STAMMT NICHT VON MIR!
    Ich habe diese Aussage WEDER be- NOCH verurteilt oder sonst irgendetwas damit gemacht.

    Ich wollte lediglich von Colonia, der diese Aussage ins Gespräch eingebracht hat wissen:
    Wie argumentierst du gegenüber einer szenefremden bzw. unkundigen Person die diesen Satz gelesen hat, daß es sich
    beim Schutzhundesport um ein erhaltenswertes Kulturgut handelt, welches allen Menschen die Lust dazu haben zugänglich sein soll?


    Bisher hat WEDER ER, noch IRGENDJEMAND SONST es geschafft diese Frage zu beantworten!
    Abgesehen von Colonia hat es auch niemand im Ansatz versucht . . .


    Also nochmal . . . ich tippe das jetzt mal ganz langsam, damit auch der Schwerfälligste mitkommt . . .

    Wie argumentiert man gegenüber einer szenefremden bzw. unkundigen Person die diesen Satz gelesen hat, daß es sich
    beim Schutzhundesport um ein erhaltenswertes Kulturgut handelt, welches allen Menschen die Lust dazu haben zugänglich sein soll?

    Liebe Grüße
    Tobi
    Regeln sind nun mal Regeln! Verbote sind Verbote!

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    Außer beim Strom . . . <X
  • Hallo Tobi,

    hoooo Brauner :)!

    Also ich habe zum Beispiel bereits die Ansicht vertreten, dass es sich mitnichten um "Kulturgut" handelt - kann sein, dass es in einem anderen Thread war, man verliert ja etwas den Überblick. Ich glaube, es war in der Diskussion um das Stachelhalsband.

    Persönlich sehe ich einfach nicht, dass eine Randsportart - und das ist der SchH/IPO/IGP-Sport eigentlich, jedenfalls seit ich damit zu tun habe, immer gewesen - die Bezeichnung Kulturgut "verdient". Eingebracht hat das glaube ich mal Helmut. Vielleicht ist es tatsächlich sogar in der derzeitigen Form eine Art Anachronismus, es passt einfach nicht mehr in unsere moderne Gesellschaft. Insofern halte ich es wirklich für schwierig, wenn nicht gar unmöglich, das dem Unbeteiligten in der gewünschten Form zu "verkaufen". Das allerdings ist nicht erst seit gestern so, ich fand es immer schon problematisch, Leuten verständlich zu machen, warum ich meine Hunde "auf Menschen hetze" - genau so wird das nämlich oft empfunden. Schon Ende der Neunziger habe ich, gemeinsam mit einer Sportfreundin, ein Lind-Seminar besucht, auf dem wir nach dem Outing als SchHler von den anderen Teilnehmern wie Parias behandelt worden. Ekard allerdings hat uns öffentlich gelobt, weil unsere Hunde die einzigen waren, an denen er mit seinem Rüden am Fahrrad unbelästigt vorbei rauschen konnte (nur nochmal als Seitenhieb auf die asigen Sporthunde...).

    LG
    Bine
    [url]www.pfotenfutter-krallenkrams.de[/url]
  • Ich glaube in einer Gesellschaft und zu einer Zeit in der Respekt zu einem Fremdwort geworden ist und nur die Anzahl der Likes und Follower für viele Menschen massgeblich ist, ist es müssig sich für seinen Sport zu rechtfertigen. Es geht den Jägern, Reitern usw. nicht anders. Die Welt ist zu voll und der Einzelne hat zuviel Freizeit, mit der viele nichts anzufangen wissen. Und in den sozialen Medien kann man anonym mal so richtig Stimmung machen, ohne jegliche Konsequenzen und Massen mobilisieren und hochschaukeln, ohne jegliches Regulativ. Heute gegen Reiter, morgen verschicke ich einige Hassmails an Politiker und übermorgen solidarisiere ich mich mit einigen Followern, weil ich im echten Leben keine Freunde habe. Und das alles läuft mit Chips und Bier bequem vom Sofa aus.
  • TobiP wrote:

    Wie argumentiert man gegenüber einer szenefremden bzw. unkundigen Person die diesen Satz gelesen hat, daß es sich

    beim Schutzhundesport um ein erhaltenswertes Kulturgut handelt, welches allen Menschen die Lust dazu haben zugänglich sein soll?
    Servus, das betrifft die Grundlagen der Kommunikation (Schulz von Thun), die 4 Seiten bzw. Ohren einer Nachricht und die grundsätzliche Einstellung der Person, welche diese verarbeitet. Menschen die nicht an alten Werten, Bräuchen und Gütern festhalten, wird man damit nicht einfangen. Auch wenn man sie auf der Beziehungs oder Sachebene darauf anspricht und damit argumentiert. Es ist halt individuell und nicht pauschal zu sagen. ‍♂️ Wenn man dafür werben will, muss man einfach sein bestes geben… leider sieht man an den Mitgliederzahlen, das immer weniger Interesse oder Möglichkeiten haben, diesen Sport auszuüben.
    ""Bei uns gilt nicht der Schönste, sondern der Tüchtigste. Dieser Tüchtigste ist, recht verstanden, dann aber auch der Schönste, weil jede Leistung verbürgende Zweckmäßigkeit in ihrer Vollkommenheit ist schön.""
    *** v. Stephanitz 1928***
  • Bine DSH wrote:

    Also ich habe zum Beispiel bereits die Ansicht vertreten, dass es sich mitnichten um "Kulturgut" handelt
    Hallo, das sehe ich ähnlich, aber die Gebrauchshundezucht ist Kulturgut. Da aber der Sport, zwar nicht maßgeblich, aber irgendwo schon zur Selektion dazu gehört… sollte er auch erhalten werden, er ist es Wert. Weil im Umkehrschluss, wird es sonst keine Gebrauchshunde mehr geben.
    ""Bei uns gilt nicht der Schönste, sondern der Tüchtigste. Dieser Tüchtigste ist, recht verstanden, dann aber auch der Schönste, weil jede Leistung verbürgende Zweckmäßigkeit in ihrer Vollkommenheit ist schön.""
    *** v. Stephanitz 1928***
  • Kevin B. wrote:

    Bine DSH wrote:

    Also ich habe zum Beispiel bereits die Ansicht vertreten, dass es sich mitnichten um "Kulturgut" handelt
    Hallo, das sehe ich ähnlich, aber die Gebrauchshundezucht ist Kulturgut. Da aber der Sport, zwar nicht maßgeblich, aber irgendwo schon zur Selektion dazu gehört… sollte er auch erhalten werden, er ist es Wert. Weil im Umkehrschluss, wird es sonst keine Gebrauchshunde mehr geben.
    Hmmm, diffizil... Die Gebrauchshundezucht als Kulturgut zu bezeichnen finde ich auch etwas schwierig :( - da kollidieren mein persönliches Gefühl (auf jeden Fall! Ja unbedingt!) und die öffentliche Meinung, die heutzutage doch eher die stromlinienförmigen, nichtssagenden Charaktere bevorzugt. Am liebsten kombiniert mit gesundheitlich einschränkenden Schönheitsidealen....

    LG

    Bine
    [url]www.pfotenfutter-krallenkrams.de[/url]
  • "Jedem Tierchen sein Pläsierchen" Falls wir wegen unseres Hundes doch noch in ein Kaff am Ende der Welt ziehen sollten, dann wäre ich sehr froh, wenn ich dort im Verein "dabei sein" dürfte. Nach familiären Erzählungen möchte ich aber den Hund nicht als kv erfasst haben. Hundesport hat eine sehr lange Geschichte, bei der niemals "Sport und Spaß" das Endziel war. Außerdem bin ich ein hölzerner Typ und möchte verwöhnte Tussis nicht in der Nähe haben. Tausend Mal die gleiche Übung ist mir auch zu stumpf.

    Andererseits habe ich auf dem Hupla sehr nette Frauen kennen lernen dürfen, die wunderbar mit ihrem und meinem Hund konnten. Nur wegen einer Geschichte bin ich traurig: Eine hatte so einen kleinen Schwarzen aus einer modernen Rasse-Kreation, der alles ganz prima gemacht hat. Als ich später nach dem Kleinen gefragt hatte, weil sie dann eine Aussi hatte, hieß es: "Der war zu langsam." Und jetzt erst kam mir der Verdacht, dass Agility nach Zeit geht. Das wäre mir zu viel Ehrgeiz... Wenn ich nur eines bin, dann loyal.
    Wenn jemand meine Ausdrucksweise nicht versteht, aber verstehen will, dann kann er jederzeit gerne freundlich zurück fragen.
  • Bine DSH wrote:

    Hmmm, diffizil... Die Gebrauchshundezucht als Kulturgut zu bezeichnen finde ich auch etwas schwierig :( - da kollidieren mein persönliches Gefühl (auf jeden Fall! Ja unbedingt!) und die öffentliche Meinung, die heutzutage doch eher die stromlinienförmigen, nichtssagenden Charaktere bevorzugt. Am liebsten kombiniert mit gesundheitlich einschränkenden Schönheitsidealen....
    LG

    Bine
    Schon etwas älter… spiegel.de/fotostrecke/deutsch…tostrecke-143389-amp.html

    Selbst Skart wurde als Kulturgut aufgenommen… Daher revidiere ich meine Aussage und befinde selbst den Sport als Kulturgut.

    Und ja, genau das meinte ich im Post davor, es kommt immer drauf an, wen und wie man ihn anspricht. Du hast recht, heut zu Tage hat’s kein hohen Stellenwert, eher im Gegenteil. Leider.
    ""Bei uns gilt nicht der Schönste, sondern der Tüchtigste. Dieser Tüchtigste ist, recht verstanden, dann aber auch der Schönste, weil jede Leistung verbürgende Zweckmäßigkeit in ihrer Vollkommenheit ist schön.""
    *** v. Stephanitz 1928***

    Post by BergHund ().

    This post was deleted by Uwe Junker: OT ().
  • Bine DSH wrote:

    Hmmm, diffizil... Die Gebrauchshundezucht als Kulturgut zu bezeichnen finde ich auch etwas schwierig :( - da kollidieren mein persönliches Gefühl (auf jeden Fall! Ja unbedingt!) und die öffentliche Meinung, die heutzutage doch eher die stromlinienförmigen, nichtssagenden Charaktere bevorzugt. Am liebsten kombiniert mit gesundheitlich einschränkenden Schönheitsidealen....
    LG

    Bine
    Dann erlaube ich mir, den Dr. H. Raiser zu zitieren:

    Der Gebrauchshund ist ein leistungsfähiger Arbeitshund. Er kann auf Grund seiner Triebqualitäten und seiner Konstitution vom Menschen für verschiedene Aufgaben ausgebildet und genutzt werden.
    Der Gebrauchshund ist ein Wert an sich. Ihn und seine genetischen Ressourcen zu erhalten, gehört zur Pflege des Kulturgutes.
    Hundesportliche Grüße

    Burkhard
    Grau ist nicht nur eine Farbe, es kann auch Charaktereigenschaft sein
  • Wie gesagt, Burkhard, bei mir würdest Du offene Türen einrennen, ich sehe es für mich ähnlich. Aber wie gesagt, neben den persönlichen Befindlichkeiten stellt sich eben auch immer die Frage nach der gesellschaftlichen Akzeptanz. Und da begann die Abwärtsspirale bereits mit den ersten Titelbildern des Stern, lange vor den Geschehnissen in Hamburg.

    Allgemein hat sich das Verhältnis der Gesellschaft zu Tieren doch völlig verfremdet. Angefangen bei schielenden Löwen, über "Ben"-Bären zu Skippy-Känguruhs und Flipper-Delphinen sehen die meisten Leute Tiere nur noch als bewegliche Steiff-Tiere, so traurig wie das ist.

    Respekt wird kleinst geschrieben, alles muss umarmt und gebusselt werden - super Nummer bei einem Hund, der was auf sich hält...

    Aber vielleicht werd ich auch einfach nur alt und schlecht gelaunt *lol*

    LG
    Bine
    [url]www.pfotenfutter-krallenkrams.de[/url]
  • doghunter wrote:

    Also alle meine bisherigen Diensthunde (und da waren ein paar "Verbrecher" im Ernstfall dabei) und alle meine Sporthunde (auch das waren keine "Kostverächter") sind und waren im Haus oder auf dem Grund und überall im normalen zivielen Leben, absolut Sozialverträglich!
    Nas ja, kommt drauf an, wie man es sehen will - weil: D U bist ein Hundeführer. D U gibst dem Hund, egal welcher Ausbildungsbereich , ein Koordinatensystem und achtest auf seine Einhaltung. Das ist eben Deine Kompetenz.
    Ich denke mal, was Schlegel meinte, sind die Hunde, die ein gewisses Potenzial haben, das aber weit über das Potenzial des normalen, sportorientierten HF, hinaus geht und d a n n beginnt die Problematik außerhalb des Platzes.
    So verstehe ich den Satz von Schlegel, aber vielleicht ist das auch nur getrübte Fansicht ( für bestimmte Bereiche seines Schaffens ) :hae
    Hundesportliche Grüße

    Burkhard
    Grau ist nicht nur eine Farbe, es kann auch Charaktereigenschaft sein