Edgar Scherkl Rücktritt

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  • Axlla wrote:

    Mache keine Türen auf, die du nie wieder schließen kannst
    !!! Den Satz und den Hintergrund dazu hätten wir VOR dem Kauf wissen müssen! Falls der Welpe ohne Sozialisierung "vorgearbeitet" wurde, dann würde ein ahnungsloser Käufer voll ins offene Messer laufen.

    So eine Tür bekäme man nur mit einem ganz lauten Knall vielleicht wieder zu. Irgendwo las ich: "Behörden wissen nichts von Hunden." Es kann darauf hinaus laufen, dass einem Hund zwar "Schmerzen" vermieden werden, ihm aber nun bald gar nichts mehr weh tut - einschläfern. Es gibt zu viele Opportunisten.

    nur mal so
    Wenn jemand meine Ausdrucksweise nicht versteht, aber verstehen will, dann kann er jederzeit gerne freundlich zurück fragen.
  • BergHund wrote:

    Irgendwo las ich: "Behörden wissen nichts von Hunden."
    Das kann ich nicht bestätigen. Ich trainiere privat gern mit DHF. Sie verbringen soviel Zeit mit Hunden und daraus resultieren Erfahrungen, die ich sehr schätze. Auch was die Einschätzung von Hunden betrifft. Zudem können sie sich Rumeiern nicht erlauben, sie müssen schnell und präzise ausbilden, daher müssen Lerntheorien berücksichtigt werden. Das erlebe ich im Sport leider nicht immer. Zudem riskieren sie viel, wenn sie sich nicht an bestehende Gesetze halten.
    Natürlich gibt es auch dort Führungsstrukturen und nicht immer werden Leitungsposten mit geeigneten Mernschen besetzt. Aber das ist halt so wie überall.
  • Axlla wrote:

    Das kann ich nicht bestätigen.
    Ich wusste, dass man den Satz falsch auslegen könnte, wenn man nicht verstehen will und HF als Behörde rechnet. Es ging dem Schreiber wahrscheinlich um VA und OA. Zu HF auf der Straße hatte ich bisher keinen Kontakt. Über einen Teil dieses Personenkreises habe ich nur ein paar Sätze gehört...

    Axlla wrote:

    bestehende Gesetze
    ... können sich je nach Windrichtung von einem Tag zum anderen ändern - oft nachts bei Fußball-WM oder -EM. (Man kennt ja den Spruch: "Sie sollen arbeiten und nicht denken!")

    PS
    Es gab Zeiten, da mussten Leitungskräfte sich die neuesten Parteitagsparolen in der Zeitung "Neues Deutschland" gewissenhaft durchlesen, unterstreichen und auswendig lernen, damit sie wussten, was sie in den kommenden Tagen und Wochen (öffentlich) zu sagen hatten. Von wegen...

    Axlla wrote:

    Lerntheorien
    Die Praxis ist oftmals anders.
    Wenn jemand meine Ausdrucksweise nicht versteht, aber verstehen will, dann kann er jederzeit gerne freundlich zurück fragen.
  • Axlla wrote:

    Ich reihe mich mal ein....auch mein Welpe wurde mir von sehr erfahrenen DHF mit eindeutigen Worten übergeben. Mache keine Türen auf, die du nie wieder schließen kannst. Zu Beginn fiel es mir schwer, zudem ich nach 2-3 maligen Anbeissen sah, wofür der Hund brannte. Ich habe zwar gezweifelt, aber getan was mir geraten wurde. Und es war richtig. Dem Hund viel Zeit und Ruhe zu geben, Konflikte nicht zu provozieren, trotzdem konsequent zu sein und kein Schutzdienst ( da kein gut ausgebildeter, klarer Helfer), kein Zwang. Hätte ich brachiale Methoden angewandt, wäre der Hund nicht mehr bei mir. Seine Gene suchen nur nach einem Grund in eine Auseinandersetzung zu gehen und dann dicht zu machen. Also Bindung, Bindung und noch einmal Bindung. Sucharbeiten in allen Varianten und Beutespiele mit mir, letzteres in einer freundlichen Grundstimmung. (Hat fast drei Jahre gedauert). Nun überzeugt der Hund durch eine gelassene Ehrlichkeit, die ich sehr zu schätzen weiss.
    Der letzte Satz gefällt mir am besten.

    Und weißt Du, warum? Weil Deine Persönlichkeit dieses Wesen geformt hat.

    Der Hund sagt viel über seinen Menschen aus.

    Und ich denke, dass Du auch genau mit dieser Herangehensweise doch wieder Türen schließen kannst. Dazu muss der Hund aber von allem getrennt werden, was die Tür aufgemacht hat. Bestenfalls auch vom HF.

    Gruß Reinhard
    Schön mal vor der eigenen Tür kehren...