Extreme Unruhe

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    • TobiP wrote:

      Zum Thema "Ausdauertraining und psychische Gesundheit/Auswirkungen" ist das Buch"Neuropsychologie des Hundes" von James O'Here empfehlenswert.

      Gruß
      Tobi
      Der schreibt ganz gute Sachen, u.a. auch „ Die Dominanztheorie bei Hunden“.
      Vielleicht auch ganz interessant in Bezug auf „Widerstand“ und Kooperation.

      Gruß Reinhard
      Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
    • Konditionell ist Quno extrem gut drauf. 20km am Rad, nicht AD mäßig, läuft er voll auf Zug, hat Spass und ist danach noch gut aufgelegt.....
      TrainingsWE s sind zwar anstrengend, ändern aber an seiner inneren Unruhe nix.
      Und das hat nix mit Härte zu tun Burkhard.
      Quno ist eher ein weicher Hund, recht sensibel.
      Mit dem wegkommen vom Anhänger meine ich, das er immer lauter wird, je länger es dauert. Vor 2 Jahren war er da noch kontrolliebarer, was sich aber im Laufe der Zeit leider geändert hat.
      Impulskontrolle ist mir nicht fremd, aber Quno ist der erste Hund, der massiv mit Stress auf Kontrolle reagiert.

      Er bekommt nun 2x täglich Magnesium in Futter. Seitdem ist er etwas ruhiger, und ein klein wenig besser zu kontrollieren.
      Zusätzlich mache ich leichte Physio mit ihm, um ihn zu entspannen. Und so ganz langsam bekommen wir ihn etwas 'runter'.
      Das er dadurch nicht so gechillt wird, wie Lasko, ist uns klar. Aber es freut uns schon, das er nun auch mal in der Lage ist, ein paar Minuten ruhig zu liegen, ohne gestresst zu sein.
      LG Silke
      Das kostbarste Vermächtnis eines Hundes, ist die Spur, die seine Liebe in unserem Herzen zurückgelassen hat.


    • Mmmh, die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt...

      Natürlich kann man auf Zusätze zurückgreifen. Wenn diese tatsächlich greifen, dann leidet der Hund unter Mangelernährung.

      Kann ich mir aber nicht vorstellen, denn Erko ist ja nicht erst seit gestern dabei.

      Vor einer Woche wurde das Thema erstellt, der Hund sehr deutlich als ein Hund beschrieben, der überhaupt nicht zur Ruhe kommt...

      Und jetzt schafft Magnesium plötzlich das, was seit Jahren nicht möglich ist?

      Tut mir leid, dass ist mir alles zu einfach. Hätte man ihn gechipt, also in seinen Hormonhaushalt eingegriffen, dann kann ich mir das noch vorstellen, aber 2x am Tag ne Prise Magnesium?

      Ich kenne allerdings den Mangel an Magnesium nur aus meiner Zeit im Leistungssport. Da ging es eher um Muskelkrämpfe...

      Deine leichte „Physio“ wird es wohl eher sein, denn das geht in Richtung Konditionierte Entspannung.

      Gruß Reinhard
      Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
    • tinka wrote:

      Mmmh, die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt...

      Natürlich kann man auf Zusätze zurückgreifen. Wenn diese tatsächlich greifen, dann leidet der Hund unter Mangelernährung.

      Kann ich mir aber nicht vorstellen, denn Erko ist ja nicht erst seit gestern dabei.

      Vor einer Woche wurde das Thema erstellt, der Hund sehr deutlich als ein Hund beschrieben, der überhaupt nicht zur Ruhe kommt...

      Und jetzt schafft Magnesium plötzlich das, was seit Jahren nicht möglich ist?

      Tut mir leid, dass ist mir alles zu einfach. Hätte man ihn gechipt, also in seinen Hormonhaushalt eingegriffen, dann kann ich mir das noch vorstellen, aber 2x am Tag ne Prise Magnesium?

      Ich kenne allerdings den Mangel an Magnesium nur aus meiner Zeit im Leistungssport. Da ging es eher um Muskelkrämpfe...

      Deine leichte „Physio“ wird es wohl eher sein, denn das geht in Richtung Konditionierte Entspannung.

      Gruß Reinhard
      leichte Physio war vorher extrem schwer, da er keine 10 Sekunden still liegen konnte. Seine Muskeln, sein ganzer Körper ist immer extrem angespannt.
      Durch diese Dauerspannung kommt es zu einem sehr hohen Bedarf an Magnesium. Ist auch bei Leistungssportler so......
      Wenn man hochdosiert Magnesium zuführt, kommt es recht schnell zum Erfolg.
      Bei der Physo merkt man deutlich einen Unterschied! Seine Fazien sind jetzt nicht mehr so extrem fest und verklebt. Seine Muskulatur etwas entspannter.
      Klar geht er nach wie vor von 0 auf 380 in 0,...Sekunden.
      Aber er kann wenigstens schon für ein paar Minütchen mal ruhig liegen.
      Fellpflege zb ging heute auch super. Ich musste ihn nur 1x ermahnen still zu halten. Er hat es sogar genossen......darauf werde ich aufbauen. Es ist ein minimaler Erfolg, der mich aber sehr freut.
      Einen Kastrachip kann ich immer noch setzen lassen......
      Am Samstag geht es zum Hundeplatz......mal gucken, ob man da auch einen Unterschied merkt.
      Das kostbarste Vermächtnis eines Hundes, ist die Spur, die seine Liebe in unserem Herzen zurückgelassen hat.


    • Schaut man mal beim Menschen Therapie von verklebten Fazien, dann wird da schon mit deutlichem Druck gearbeitet, sichtbare Erfolge stellen sich nach gut 3 Monaten ein.

      Ich glaube, Du verwechselst hier Ursache und Wirkung.

      Es ist doch nicht so, dass die Muskelverspannung und verklebte Fazien dafür verantwortlich sind, dass der Hund so hoch fährt, sondern umgekehrt.

      Weil der Hund so hoch fährt und Stress hat stehen die Muskeln unter Dauerstrom. Mag sein, dass Magnesium hier dafür sorgt, dass die Muskeln besser entspannen können, entspricht dann aber dem, was ich geschrieben habe. Vielleicht sorgt es sogar dafür, dass er jetzt noch länger Drehen kann, weil die Muskeln entsprechend versorgt werden...

      Ich bin überzeugt davon, dass es eher jetzt Deine Herangehensweise ist. Du hast einen Plan, bist souverän. Und das merkt der Hund. Diese Physionummer finde ich z.B. super. Denn, wenn er sich dem hin gibt, die Muskelspannung beginnt sich zu lösen, dann, so denke ich, dann hast Du ihn mental/emotional zu fassen.

      Und es gibt Punkte am Hund, die beim Berühren auch für Entspannung sorgen.

      Und darauf würde ich viel mehr achten als auf irgendwelche Pülverchen.

      Gruß Reinhard
      Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
    • Nein, ich verwechsle keine Ursache und Wirkung.
      Diese Probleme sind ein Kreislauf.
      Diese Unruhe führt zu Verspannungen, Verspannungen schmerzen und führen zu noch mehr Unruhe......
      Quno ist in stetiger Behandlung bei einer guten Physiotherapeutin.
      Lockere Fazien jedoch bekommen wir nicht hin, da er unter Dauerstrom steht.
      Nun habe ich angefangen diesen Kreislauf zu durchbrechen. Irgendwo muss ich ja ansetzen......und den Tipp mit dem Magnesium, den ich bekam, erschien mir ein guter Ansatz.
      Ich behaupte ja nicht, das es zu einer massiven Verbesserung gekommen ist.
      Aber ein Hund, der keine 10 Sekunden stillhalten kann, und es nun schafft, mal ein paar Minütchen zu entspannen, dies ist für mich ein Fortschritt.....auch wenn er klein ist.
      Das kostbarste Vermächtnis eines Hundes, ist die Spur, die seine Liebe in unserem Herzen zurückgelassen hat.


    • Da Du die in sich potenzierende Wechselwirkung ansprichst...

      Ich würde mir da viel mehr Sorgen um die Bauchspeicheldrüse machen, da hier Stress erwiesenermaßen Einfluss auf deren Tätigkeit hat.

      Wenn die nicht richtig funktioniert, dann hat der Hund ständig Hunger und darüber den Stress. Weiter will ich da nicht ins Detail gehen.

      Was mich ja auch wundert ist, dass die Physiotherapeutin nicht schon drauf hingewiesen hat, dass hier Magnesium wohl erste Wahl der Mittel wäre die Muskeln zu entspannen, wenn das jetzt sooo einen positiven Einfluss zu haben scheint. Auch das sollte zu ihrer Kernkompetenz gehören. Das unterscheidet dann noch gut von sehr gut. Und weiter würde ich gerne wissen, ob der Hund denn dort im Rahmen seiner Möglichkeit „entspannen“ kann?!

      Wie schon geschrieben, ich würde da anders herangehen. Und mein Ziel wäre es den Hund ganz klar emotional zu fassen zu bekommen, denn darüber kontrolliere ich die jetzt schon offensichtlichen Auswirkungen und zukünftige Risikobereiche in Griff.

      Ich wünsche jedenfalls für den Hund, dass die Wahl der Mittel die richtigen sind um ihn aus dem Stress zu holen. Vielleicht ist das auch ein Schäferhund für andere Aufgaben als die, die man für ihn als sinnvoll betrachtet.

      Ich bin jetzt raus.

      Gruß Reinhard
      Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
    • @tinka
      Klar mache ich mir Gedanken um seine Bauchspeicheldrüse. Deshalb suche ich ja Hilfe.
      Noch ist bei ihm alles OK. Seine Blutwerte sind Top......noch. u
      Und das soll ja auch so bleiben.
      Ich werde jetzt einfach dran bleiben, damit er weiterlernt, das Entspannung gut tut.
      Es wird eine langwierige Sache, das ist mir bewusst. In FB habe ich noch ein paar gute Tips zum Entspannungszrsining für ihn bekommen. Dies werde ich nun den Rest des Jahres mal so machen. Dann sollte man eigentlich feststellen können, ob der Weg der Richtige ist.
      Das kostbarste Vermächtnis eines Hundes, ist die Spur, die seine Liebe in unserem Herzen zurückgelassen hat.


    • tinka wrote:

      Natürlich kann das genetische Ursachen haben, natürlich auch gesundheitliche...

      Ich denke, dass Gegenkonditionierung einer Stimmung oderEinstellung erst dann funktionieren kann, wenn man den Hund örtlich und auch von Tagesabläufen abgekoppelt anderen Aufgaben zuführt. Der Hund muss erstmal wieder Lernen lernen.

      Gruß Reinhard
      Ich möchte dann doch noch kurz mal daran anknüpfen:

      Ich habe zwei Hunde vermittelt. Einen DSH, an dessen Zwinger kein anderer als der HF konnte, eine Malihündin, die sich so selbst im Wege gestanden hat, dass sie nicht in der Lage gewesen ist eigenständig technische Übungen auszuführen...

      Der DSH mit IPG Vorbildung ist in Privathand ohne großartige Hundevorerfahrung gegangen, die Malihündin mit IPG Vorbildung in erfahrene THS/ Agility Hände...

      Der DSH ist mittlerweile ein ganz normaler Hund geworden, der auf Gartenfesten mit 50 Menschen unauffällig ist, den einen oder anderen je nach Sympathie/Empathie zum Spielen auffordert, die Malihündin sollte dies Jahr zur FMBB...

      Und das meine ich mit „abkoppeln“.

      Das soll Dir Mut machen das in Griff zu bekommen und auf Auslöser im direkten Umfeld zu achten und diese jetzt beflissentlich zu vermeiden.

      Aber jetzt...
      Schön mal vor der eigenen Tür kehren...