Sanktionen möglich?

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  • Sanktionen möglich?

    Hallo,

    zum wiederholten Male wurde meine Übungsfährte durch ein aktives Mitglied meiner SV-Ortsgruppe(über 70 Jahre alt und ehemaliger Richter), in der ich bereits seit einigen Jahren nicht mehr aktiv bin, sabotiert. Leider konnte ich es in der Vergangenheit nicht beweisen, da ich alleine unterwegs war bzw. kein Smartphone dabei hatte. Dieses Mal kann ich es durch Videoaufnahmen mit meinem Smartphone dokumentieren. Das ausgewählte Fährtengelände wird seit Jahrzehnten zur Fährtenarbeit genutzt.

    Da ich als Erster an diesem Morgen im Fährtengelände war, hatte ich die freie Auswahl und habe meine Übungsfährte gelegt. Es gab vorher keine Absprachen hinsichtlich Auswahl des Fährtengeländes. Meine Fährte war durch eine weithin sichtbare und mit meinem Namen versehene Abgangsmarkierung gekennzeichnet. Als das ältere aktive Vereinsmitglied und ehemaliger Richter vom Feldweg in die Wiese meiner gelegten Fährte lief, rief ich Ihm zu, er solle bitte wieder rausgehen, da er doch meine Abgangsmarkierung sehen müsste. Da er meinen Hinweis ignorierte und seine Fährte trotzdem legte, nahm ich dies mit meinem Smartphone per Video auf. Das ältere Vereinsmitglied und ehemaliger Richter platzierte seinen Abgang unmittelbar an meiner ersten Gerade kurz nach meinem Abgang und legte seine Fährte kreuz und quer über meinen Fährtenverlauf und lies viel Futter, vor allem über die kreuzenden Bereichen hinweg, auf seine Fährte fallen. Ich wendete mich von Ihm ab und lief mit meinen Hunden spazieren. Während dessen suchte er mit seinem Hund, die von Ihm gelegte Fährte über meinen davor gelegten Fährtenverlauf. Die Krönung des Ganzen war dann die Entfernung meiner Abgangsmarkierung, die er irgendwo in die Wiese warf. Als ich ihn darauf ansprach, beschimpfte er mich in übelster Weise. Da er sich anfangs weigerte, mir meine Abgangsmarkierung wieder zu bringen, drohte ich ihm mit der Polizei, da ich nicht für Schäden des Bauers am Mähwerk verantwortlich sein möchte, die aufgrund seiner Unbeherrschtheit entstehen können. Daraufhin brachte er mir dann die Abgangsmarkierung. Ich nahm einen meiner Hunde um die Fährte trotzdem abzusuchen. Als er dies mitbekam, lief er mir mit Abstand hinterher. Ich bereitete meinen Hund vor und meldete mich bei einer fiktiven Person an. Dabei hatte ich mich vom Fährtenansatz abgewandt. Als ich Richtung Fährtenabgang ging, sah ich wie er auf meinem Fährtenverlauf stand und den nach wenigen Schritten liegenden 1.Fährtengegenstand aufnahm und wegnehmen wollte. Nachdrücklich wies ihn daraufhin, den Gegenstand zurückzulegen und sich vom Fährtenverlauf zu entfernen, was er dann auch widerwillig tat.Im weiteren Verlauf der Fährte konnte ich diese allerdings nicht fortsetzen, da er ständig störte. Ich brach dann die Fährte ab.

    Sachverhalt ist durch Video dokumentiert.

    Wer hat so was bzw. was ähnliches bereits erlebt bzw. was kann gegen solch eines dem Kameradschaftsgeist zuwiderlaufenden Benehmens unternommen werden.

    Welche Verfahrensvorschriften im SV(z.b. Satzung OG/LG/Hauptverein), Rechts- und Verfahrensordnung des SV…) sind hierbei(Fristen ect.) zu beachten?

    Infos gerne auch an meine email: frahmer@gmx.de.

    Im Voraus vielen Dank für eure Bemühungen!

    Grüße

    Frank Rahmer
  • Was soll jetzt da der SV machen? Deiner Formulierung entnehme ich daß es sich um ein "allgemeines" Fährtengelände handelt, also irgendwas das einem Landwirt o.ä. gehört, nicht einer Ortsgruppe.

    So derb sich das auch anhört, es handelt sich aufgrund des Alters um ein Problem das die Zeit lösen wird.

    Ich würde an deiner Stelle überhaupt nichts unternehmen. Schau einfach daß du dort fährten gehst wo der Herr Ex-Richter auch immer unterwegs ist.
    Steck deine Markierung gut sichtbar in die Wiese, lauf bissl Kreuz und Quer herum, so daß es aussieht als hättest du eine Fährte gelegt.

    Dann Hock dich in dein Auto und warte die Liegezeit ab. Wenn der Herr dann seine Fährte quer über deine legt, schau ihm zu und lass dich am Arsch lecken.
    Wenn er mit seinem Hund dann auf dem ersten Schenkel beim suchen ist, dann springt aus dem Auto, renn so schnell du kannst Kreuz und Quer über die Wiese und, wenn's dir nicht zu blöd ist, dann fuchtel dabei mit den Armen und schrei undefinierbare Sachen durch die Gegen.

    WICHTIG: Lauf nicht auf ihn oder seinen Hund zu, nicht daß er behauptet du hättest ihn bedroht. UND nimm alles mitm Handy auf, dann kannst du belegen daß du ihm nichts getan hast.

    Alternativ kannst du auch Kinder, Enkel, Neffen, Nichten etc mitnehmen und auf der Wiese Fussballspielen.

    Einfach bissl kreativ sein :feuerteufel:

    Viel Spaß!!!

    Gruß Tobi
    Regeln sind nun mal Regeln! Verbote sind Verbote!

    IMMER - ÜBERALL - UNABDINGBAR - AUSNAHMSLOS

    Außer beim Strom . . . <X
  • Lach......so ähnlich wollte ich auch antworten Tobi.
    Solche Personen 'schlägt' man schlicht mit seinen eigenen Waffen. Und immer schön darauf achten, das diese Person sich nie bedroht fühlt dabei. Und immer sehr sehr freundlich bleiben. Sowas nervt so Personen am meisten.
    Das kostbarste Vermächtnis eines Hundes, ist die Spur, die seine Liebe in unserem Herzen zurückgelassen hat.


  • Ich hab erst gedacht, wir hätten den 01.04. !
    Was soll Dein Verband in der Sache machen ? Du, Du, böser Junge - hast dem anderen das Gelände weggenommen ?????
    Ist doch wohl alles ein Scherz.
    Entweder Du versaust ihm 3 X seine Trainingsfährte - mir wäre das zu arm.
    Oder - wenn man was für das Fährten übrig hat, besorgt man sich selber ein Gelände in Absprache mit Landwirt/Jagdausübungsberechtigtem.

    Alles andere ist doch Kinderkram und - obwohl es nicht mein Verband ist - garantiert keine Sache für den SV

    Und so ganz freundschaftlich am Rande: was nimmst Du - um Himmels willen - denn für eine Abgangsmarkierung, an der sich der Landwirt das Mähwerk beschädigen könnte ? Da macht man sich so richtig Freunde mit in der Landwirtschaft. Die kriegen normalerweise mindestens Schnappatmung, wenn die so was mitkriegen.....
    Ein ganz simples Ästlein tuts auch !
    Hundesportliche Grüße

    Burkhard
  • Will man sich wirklich mit so jemanden auf eine Stufe stellen? Was passiert wenn der gute Herr sich so sehr aufregt, fällt und sich was tut? Dann interessiert es keinen wer wem was getan hat oder nicht. Dazu kann man nur sagen: Bis einer heult. Oder woanders Fährten gehen, denn offensichtlich kann man diese Konflikte wohl nicht mit reden lösen.
  • neroli wrote:

    Will man sich wirklich mit so jemanden auf eine Stufe stellen? Was passiert wenn der gute Herr sich so sehr aufregt, fällt und sich was tut? Dann interessiert es keinen wer wem was getan hat oder nicht. Dazu kann man nur sagen: Bis einer heult. Oder woanders Fährten gehen, denn offensichtlich kann man diese Konflikte wohl nicht mit reden lösen.

    Es kommt immer drauf an welche Art von Konfliktmanagement man bevorzugt und wie konfliktfreudig bzw. harmoniebedürftig man ist.
    Ich werf mal die Behauptung in den Raum daß fast jeder der viel fährten geht schon mal einem Anderen in die Fährte gelaufen ist, bzw. daß die eigene Fährte durch andere Menschen oder Hunde unbrauchbar wurde.
    Spaziergänger läuft quer übers Feld, spielende Kinder, Landwirt fährt darüber, . . ., es gibt unzählige Möglichkeiten daß eine Fährte "kaputt" geht oder unbeabsichtigte Verleitungen entstehen.
    Das passiert trotz Vorsicht und Rücksichtnahme.

    Aber ganz ehrlich, wenn mir jemand absichtlich und mehrfach das Training sabotiert, egal ob in A, B oder C, dann werd ich zur Drecksau!

    LG
    Tobi
    Regeln sind nun mal Regeln! Verbote sind Verbote!

    IMMER - ÜBERALL - UNABDINGBAR - AUSNAHMSLOS

    Außer beim Strom . . . <X
  • Colonia wrote:

    Ich hab erst gedacht, wir hätten den 01.04. !
    Was soll Dein Verband in der Sache machen ? Du, Du, böser Junge - hast dem anderen das Gelände weggenommen ?????
    Ist doch wohl alles ein Scherz.
    Entweder Du versaust ihm 3 X seine Trainingsfährte - mir wäre das zu arm.
    Oder - wenn man was für das Fährten übrig hat, besorgt man sich selber ein Gelände in Absprache mit Landwirt/Jagdausübungsberechtigtem.

    Alles andere ist doch Kinderkram und - obwohl es nicht mein Verband ist - garantiert keine Sache für den SV

    Und so ganz freundschaftlich am Rande: was nimmst Du - um Himmels willen - denn für eine Abgangsmarkierung, an der sich der Landwirt das Mähwerk beschädigen könnte ? Da macht man sich so richtig Freunde mit in der Landwirtschaft. Die kriegen normalerweise mindestens Schnappatmung, wenn die so was mitkriegen.....
    Ein ganz simples Ästlein tuts auch !
    So ging es mir auch....und dann noch gefühlt 71x das Wort "Ex - Richter"...hier liegt wohl ein anderer, älterer Konflikt zu Grunde! Denn warum sollte ein "Ex - Rchter" oder selbst ein aktiver "Richter" anders behandelt werden, als Mitglied XYZ?

    Klärt das unter euch und gut...da macht kein Verband / Behörde etwas...warum auch?
    beste Grüße

    Uwe
  • Gibt es in der Satzung des SV keine Regelungen zu unsportlichem Verhalten?

    Also bei uns gibt es da sowohl in der Satzung des Hauptvereins als auch in den jeweiligen Vereinssatzungen.

    Ich würde da ganz einfach den Ehrenrat anrufen bzw. den Vorsitzenden des Vereins.
    Gruß Bettina

    "Wer etwas erreichen will, sucht Wege. Wer entschuldigen will, sucht Gründe."
  • Bettina Balters wrote:

    Gibt es in der Satzung des SV keine Regelungen zu unsportlichem Verhalten?

    Also bei uns gibt es da sowohl in der Satzung des Hauptvereins als auch in den jeweiligen Vereinssatzungen.

    Ich würde da ganz einfach den Ehrenrat anrufen bzw. den Vorsitzenden des Vereins.



    Selbstverständlich ist das absolut unsportliches Verhalten. Da sind wir uns hier vermutlich alle einig und das wird auch niemand weg diskutieren wollen.

    Aber mal im Ernst:
    Für uns ist das was wir auf Wiesen und Äckern machen Sport. Der Eine betreibt das ernsthafter, der Andere rein aus Spaß an der Freude.
    Aus öffentlicher (und eigentlich auch aus rationaler) Sicht ist es aber nichts anderes als daß wir lustig über eine Wiese zu hüpfen. Wir machen das halt
    mit unseren Hunden. Andere haben einen Fussball dabei, manche Mitmenschen radeln einfach gerne Querfeldein und Tante Trulla rollt sich regelmäßig
    bei abnehmendem Mond über "unseren" Fährtenacker um ihr Chakra wieder mit den Nordstern zu synchronisieren . . .

    Auf was ich raus will: wenn wir uns "erlauben" gewisse Flächen zum fährten zu benutzen, dann steht uns das ebenso zu wie es anderen Menschen zusteht
    ihrem Hobby und ihrer Leidenschaft auf eben jenen Flächen nachzugehen. ("Fährtenerlaubnis" von Bauer und Jäger mal dahin gestellt, deren rechtlicher
    Rahmen die Fährtenarbeit zu unterbinden ist minimalst!)

    Wo kämen wir denn da hin wenn irgendein X-Beliebiger Sportverband Sanktionen für etwas verhängen könnte das außerhalb des Vereinstrainigs,
    abseits des Vereinsgeländes und außerhalb von Vereinsveranstaltungen passiert???

    Das wär ja grad so als würde ich vom DFB eine Rüge bekommen weil ich meine Fährte auf der Wiese lege auf der die Dorfjugend jeden Mittwoch um 13.30 Uhr
    Fussball spielt . . .

    LG
    Tobi
    Regeln sind nun mal Regeln! Verbote sind Verbote!

    IMMER - ÜBERALL - UNABDINGBAR - AUSNAHMSLOS

    Außer beim Strom . . . <X
  • TobiP wrote:

    ("Fährtenerlaubnis" von Bauer und Jäger mal dahin gestellt, deren rechtlicher
    Rahmen die Fährtenarbeit zu unterbinden ist minimalst!)
    Würde mich interessieren - weißt Du da mehr ?
    Mein Kenntnisstand ist da etwas abweichend , lerne aber immer gerne dazu.
    Ich selber praktiziere seit vielen Jahren das System der Absprache , sowohl mit dem Landwirt, als auch den Jagdausübungsberechtigen ( Jagdpächter/Jagdschutz ).
    Der charmante Vorteil:
    - kann mich beim Training immer auf den Hund konzentrieren und bin nie auf der Flucht
    - habe in der Regel unterschiedliche Flächen exklusiv zur Verfügung
    - " Jäger " schützen mein Gelände :dafuer:
    Ich, meinerseits nehme Rücksicht auf mögliche Einschränkungen ( Aussaat/Futterwiesen mit bestimmter Höhe/Schon-und Setzzeiten ) und habe immer meine Ruhe, bzw. bekomme auch Hinweise zu neuen Flächen. Sehr entspannt :thumbup:
    Hundesportliche Grüße

    Burkhard
  • doghunter wrote:

    Du lebst nicht in Deutschland, oder? Hier kann dir der Bauer / Jagdpächter das Fährten absolut verbieten und das rechtlich 110% unterbinden!
    na ganz ist es ja nicht so. Rein rechtlich gibt es da ja schon Unterschiede. Ich sage nur "Erheblichkeit" bei Wild und "Betretungsrecht der freien Landschaft". Die Fläche ist halt nicht der Vorgarten des Landwirtes, um mal diesen oft genutzten Spruch zu gebrauchen.
    Und der Jagdpächter hat i.d.R. lediglich einen "Vertrag" mit dem Eigentümer, dort was schießen zu dürfen. Wenn der Eigentümer das Fährten erlaubt, kann der Jagdpächter es kaum verbieten.

    Aber das soll ja nun nicht das Thema hier sein, die rechtlichen Möglichkeiten zu diskutieren.
    So, wie Colonia es handhabt, ist es vollkommen vorbildlich.
    Bye Uwe J.
  • Danke Uwe. :cheers: Ich wollte aber kein fishing for compliments machen - bin einfach nur Egoist und will bei meinem Hobby Ruhe und mich auf die Körpersprache meines Hundes konzentrieren.
    Ging schon soweit, dass bei Fährtenende jemand klatschte - es war der Jagdpächter. So ein Verhältnis gefällt mit.
    Auf der anderen Seite hat es für mich etwas mit Respekt zu tun. Wenn ich manchmal sehe, wie einige in Futterwiesen laufen , wo die Halme schon hoch sind und sich vor dem Mähen gar nicht mehr aufrichten,oder die Hund sich da drinnen lösen lassen, dann kann ich schon verstehen, dass manche Landwirte schwer angepi..t sind. Plus dann noch Winkelmarkierungen aus Fahrradspeichen ( Gruß ans Mähwerk ), Abgangsstecken aus ´Baustahl mit Hufeisen oben drauf..ja , depperter gehts nimmer.
    Hundesportliche Grüße

    Burkhard
  • Colonia wrote:

    Danke Uwe. Ich wollte aber kein fishing for compliments machen
    das habe ich auch so nicht aufgefasst.
    Wie Du schon schreibst, hat es auch etwas mit Respekt zu tun.
    Allerdings sind manche Grundbesitzer auch schwer davon zu begeistern, das Gelände zum Fährten zu betreten.
    Bye Uwe J.
  • Ich handhabe es genauso wie Colonia, der Bauer eggt sein Feld und sagt, solange keine Saat ist kannst du da gerne drauf. Die meisten Landwirte wollen einfach nur gefragt werden...
    Aber Fahrradspeichen als Winkelmarkierung... da fällt mir auch nix zu ein. Der Baum am Rand tut es dich auch.
    Zwei Worte, die mir im Leben alle Türen öffnen:

    Drücken und Ziehen.