Sinn oder Unsinn des Trainingsverbotes

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  • Cinja wrote:




    Der Trainingsbetrieb ist bei uns auch eingestellt. Allerdings sprechen wir uns ab und trainieren für uns ein bisschen.
    Durch solche Leute , die sich ja nur ein bisschen treffen und ja eh "aufpassen" bricht dann unser Gesundheitssystem zusammen.
    Die Sterblichkeitsrate steigt von 3 % auf ? .

    Wenn jemand aus meiner Familie stirbt , darf ich dann dich ein bisschen dafür verantwortlich machen ??
    Die Farbe beißt nicht
  • Wir treffen uns nicht auf dem Hupla. Wenn jemand trainieren möchte, ist er/sie komplett alleine da. Und das finde ich nach wie vor nicht schlimm.

    Wenn ich eine Runde mit meinem Hund gehe, treffe ich im Moment jede Menge Leute im Feld. Selbst da, wo ich sonst meine Ruhe habe, sind jede Menge Spaziergänger/Schüler unterwegs. Von dem her wäre ich auf dem Hupla gerade wesentlich ungefährdeter, weil eben sonst niemand da ist. Und mit meinem Hund muss ich nun mal ab und zu vor die Tür. Schön, wenn ihr die Zeit im Garten überbrücken könnt. Ich kann es nicht.

    Und ich gefährde niemanden!, wenn ich wer weiß wo komplett alleine mit meinem Hund unterwegs bin. Sollte ich das falsch sehen, bitte ich um Erklärung.

    Schlimmer finde ich "solche Leute", die derzeit in Gruppen überall unterwegs sind und ihre unverhofft freie Zeit genießen wollen. Die darfst du dann gerne verantwortlich machen.
    Wer glaubt, gut zu sein, hört auf, besser zu werden.
  • Wenn, dann sollte man die Plätze für die Risikopersonen freihalten.

    Wenn Sportstätten geschlossen werden, dann verstehe ich nicht, dass die Vereinsführung den Platz trotzdem Mitgliedern zur Verfügung gestellt werden. Das ist für mich ein Aushebeln.

    Nicht was expezit verboten ist, ist also erlaubt.

    Anderswo werden Anträge gestellt, dass Sportler sich auf Olympia vorbereiten können ( ohne Wertung meinerseits), also auf den Rechtsweg, aber manch Damen und Herren Hundesportler meinen ja nicht mal paar Tage ohne Platz auskommen zu können.
    Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
  • Die unreflektierten, undifferenzierten und oft ohne Hintergrundwissen getroffenen Aussagen von einigen hier empfinde ich teilweise schon fast frech.

    ICH TRAINIERE WEITER!

    Warum?

    WEIL ICH KANN!!

    Da ich ausschließlich nachts arbeite bin ich den ganzen Tag daheim. Ich wohne ganz knapp vorm Arsch der Welt, habe kaum Nachbarn. Ich habe einen 2000m² großen Garten der sehr hundesportfreundlich gestaltet ist. Kletterwand, Hürde, Bringholzständer und ein paar Verstecke, alles da.
    Ich geh rund 20m aus meinem Garten raus und stehe auf mehreren tausend Quadratmeter Acker die ich (FETTES DANKESCHÖN AN MEINEN NACHBARN) für die nächste Zeit als Fährtengelände nutzen darf.
    Auf dem Acker hab ich in den vergangenen 8 Jahren NIEMANDEN gesehen und aufgrund der abgeschiedenen Lage werde ich hier auch niemanden treffen.

    Wenn ich von der Arbeit heim komme gehe ich, wie viele Andere auch, mit meinen Hunden Rad fahren. Aufgrund meiner nächtlichen Arbeitszeiten ist das meist so gegen 2.00/2.30 Uhr. Auch das werde ich beibehalten.

    Ich will nicht Weltmeister werden. Ich will nicht mal auf eine LGA gehen. Ich will einfach Zeit mit meinen Hunden verbringen und Freude dabei haben.
    Ich mach ich das was mir Freude bereitet und das ist nur mal Hundesport. Und ich werd in meiner aktuellen Gesamtsituation (siehe oben) ganz sicher
    nicht im Garten sitzen und traurig über den Zaun raus schauen.

    Ich bin in diesen seltsamen Zeiten in einer VERDAMMT GLÜCKLICHEN SITUATION!!! Und ich weis sehr genau daß ich nicht der Einzige bin. Es gibt genügend Hundesportler die eigene Trainingsplätze und hervorragende Trainingsmöglichkeiten haben und die dabei nicht auf einen Verein oder ein Vereinsgelände angewiesen sind!



    Es gibt aber auch genug Leute die von so einem Zustand momentan nicht mal träumen könne. Die beengt oder gleich ganz in der Stadt wohnen, Hund haben, Hundesport betreiben. Und ich finde, genau mit denen sollten wir, die wir uns in einer glücklichen oder glücklicheren Lage befinden solidarisch zeigen. Die, die auf den Hundeplatz verzichten können, die sollten das auch tun!
    Wir sollten denen die Möglichkeit geben, die aufgrund ihrer Lebenssituation eher darauf angewiesen sind. Da geht es nicht ums Training, es geht darum, nicht mit einem oder zwei Leistungshunden über mehrere Wochen in der Stadt oder Wohnung festzusitzen.

    Es tut niemandem weh wenn man seinen Hund in die Tiefgarage bringt, mitm Auto aufn Hundeplatz fährt, kurz eine Runde geht, den Hund 20 Minuten bespasst und wieder nach Hause fährt. Dabei hat der Stadtmensch mit Sicherheit weniger Kontakt mit Menschen als wenn er mit den Hunden einmal um den Block geht. Wir haben hier im Forum einige Mitglieder die der sogenannten Hochrisikogruppe angehören.
    Für die ist es allemal besser wenn sie ein, zwei mal pro Woche ein Zeitfenster haben in dem sie ALLEINE aufn Hundeplatz können als auf den üblichen Gassiwegen zig Leute zu treffen.
    Es ist dankenswerter Weise heutzutage ÜBERHAUPT kein Problem sich untereinander zu verständigen und miteinander zu kommunizieren, so daß die paar Vereinsmitglieder denen es hilft wenn sie auf den Hundeplatz können, sich dementsprechend absprechen und einander dort nicht begegnen.

    SOLIDARITÄT BEDEUTET NICHT DASS ALLE ALLES DÜRFEN ODER KEINER IRGENDWAS DARF.
    SOLIDARITÄT BEDEUTET, JEDEM DAS ZU GÖNNEN WAS ER BRAUCHT UND WAS IHM HILFT, OHNE DASS DABEI
    ANDERE PERSONEN EINGESCHRÄNKT WERDEN!

    Ich wünsch euch allen ein gute Zeit! Kommt gut durch diesen Wahnsinn hindurch! Freut euch darauf wenn wir uns alle wieder in den Vereinen, Vereinsheimen und auf den Hundeplätzen treffen können und dürfen.
    All zu oft sehen wir das doch als Selbstverständlich an . . .


    Herzliche Grüße
    Tobi


    Und für die dogmatischen Dipferlscheisser* unter uns:
    Ein Hundeplatz ist nicht automatisch eine Sportstätte. Dafür bedarf es einer Umwidmung des entsprechenden Grundstückes.
    Bei vielen Hundeplätzen ist das nicht der Fall.


    * (für Nichtbayern wohl am ehesten und höflichsten zu übersetzen mit "Paragraphenreiter")
    Regeln sind nun mal Regeln! Verbote sind Verbote!

    IMMER - ÜBERALL - UNABDINGBAR - AUSNAHMSLOS

    Außer beim Strom . . . <X
  • nun regt euch mal nicht so auf.
    Sinn des Ganzen ist doch, dass die Verbreitung des Virus verhindert wird. Ist jemand ganz allein, kann er sich und auch andere schlecht anstecken.
    Wer dies sicher stellen kann, ist erst einmal auf der sicheren Seite.
    Inwiefern das nun rechtlich zu würdigen wäre, ist doch eine ganz andere Frage. Die sollten wir hier nicht beantworten. Das machen dann andere Instanzen.
    Bye Uwe J.
  • TobiP wrote:

    Die unreflektierten, undifferenzierten und oft ohne Hintergrundwissen getroffenen Aussagen von einigen hier empfinde ich teilweise schon fast frech.

    ICH TRAINIERE WEITER!
    Ganzer Beitrag....eben nicht!
    Wenn Sport- und Spielplätze geschlossen sind, dann hat sich dort auch niemand rumzutreiben. Solche Ausnahmen sorgen nämlich dafür, dass wir bald alle eine "Ausgangssperre" bekommen (der eine geht mal schnell üben, der andere einen Kaffee trinken, der andere einen neuen TV shoppen)! Verboten heißt verboten! Und wer eben kein großes Grundstück wie du und ich und keine 10.000 Hektar Fährtengelände vor der Tür hat, der hat eben Pech gehabt! Hört sich blöd an,ist aber so....wobei fährten gehen darf man ja alleine!

    Wir sollten alle mal daran arbeiten, diese Regeln etwas Ernst zu nehmen oder wir bekommen eben eine Ausgangssperre, dann hat der o.g. Stadtmensch mit seinen 2 Leistungshunden in der 2 Zimmer Wohnung ein ganz anderes Problem, nämlich wo er seine Tiere "scheixx" lässt, raus darf er nämlich in Italien / Spanien nicht mehr! Hunde pinkeln lassen ist nicht systemrelevant!
    beste Grüße

    Uwe
  • Sollte es zu einer Ausgangssperre kommen, hoffen wir dass zutrifft wie es bei t-online beschrieben wird

    t-online.de/leben/familie/id_8…en-noch-gassi-gehen-.html

    Gestern habe ich ein Interview mit einem Italiener gesehen, der sagte auch dass er mit dem Hund rausgehen darf, halt nur andere Menschen meiden soll
    Petra & mit Frodo vom Kapbusch & den Mädels Donna und Fieby von der Eifgenburg
  • BirgitF wrote:

    In Leipzig bei uns sind private Veranstaltungen bis 20 Personen gestattet..verstehe jetzt nicht,warum ich da nicht unter freiem Himel in meinem Sportverein trainieren darf... :help:

    6. Der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen ist untersagt. Dies gilt sowohl für Sportanlagen im Freien als auch in geschlossenen Räumen (z. B. Fußball- und Tennishallen, Schießstände usw.) sowie für so genannte Indoorspielplätze. Ausnahmen hiervon, insbesondere für die Kaderathletinnen und -athleten, können in be- sonders begründeten Einzelfällen durch schriftliche Genehmigung des Sächsischen Staatsministeriums des Innern zugelassen werden. Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und gesellschaftlichen Zusammenhalt ist fachlich zu beteiligen.

    static.leipzig.de/fileadmin/me…a-Veranstaltungen_SCN.pdf
    Die Farbe beißt nicht
  • Also trainieren verboten, aber in der überfüllten U-Bahn zur Arbeit geht. Die Leute sind si bescheuert...
    Aber Merkel freuts, endlich können wir wieder mit Angst regiert werden...
    Zwei Worte, die mir im Leben alle Türen öffnen:

    Drücken und Ziehen.
  • Wir sind in einer Situation, in der es nicht mehr darauf ankommt, ob manch einer etwas "versteht" oder eben "nicht versteht", wobei das Verstehen bei vielen Mitbürgern sowieso eher rudimentär ausgeprägt zu sein scheint. Einfach machen, sich mal an das halten was gesagt wird. Die Infektionswege von Corona sind längst nicht mehr nachvollziehbar. Und ich befürchte, dass wir in 10, 12 Tagen ganz andere Szenarien erleben. Sollte ich mich diesbezüglich irren und ich würde als Panikmacher beschrieben wäre ich glücklich. Ich denke, dass jede Möglichkeit, und sei sie noch so klein, genutzt werden muss, um die Kurve der Neuinfektionen so flach als möglich zu halten.
    Man sollte auch bedenken, dass man mit dem eigenen Verhalten ein Beispiel gibt. Nach dem Motto, der trainiert mit seinem Hund auf dem Platz, dann kann ich das doch auch. Wer sagt denn, dass 10 Minuten nach mir nicht ein Anderer auf den Platz kommt, der das gleiche Bringholz nutzt...Flächenkontaminierung, schon mal gehört? Und brauche ich zum Trainieren überhaupt zwingend einen Hundeplatz? Am Ende des Tages steht sowieso das Ausgangsverbot, das meine uniformierten Kollegen, die ohnehin schon genug zu tun haben, auch das noch durchsetzen müssen.
    @Alex: Arbeitsweg und Hundetraining gleich setzen? Regieren durch Angst? Sorry, mit dieser kruden Argumentation disqualifizierst du dich als Diskussionspartner. Hast du heute die Aufnahmen des Militärkonvois in Italien gesehen, der Tote zum Krematorium fährt?

    Passt auf euch auf und bleibt gesund,
    berste Grüße,
    Jens