Angst vor Physiotherapie?

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      Angst vor Physiotherapie?

      Hallo zusammen,
      ich bin, offen gestanden, etwas ratlos. Mein Rüde hat CES. Nun wurde zu Physotherapie geraten.
      Schon als wir dort waren, war er sehr nervös. Gut, das kenne ich vom TA. Er ist ein unendecktes Gesangstalent. Es war eine Riesensache, dass der Hund sich auf das Bett liegt und liegenbleibt.
      Die Behandlung war kaum möglich, da er so unruhig war. Es wurde nur dadurch möglich, dass ich mich neben ihn auf den Behandlungstisch setzte.
      Er konnte nicht schnell genug die Praxis verlassen. Nun hatte ich darum gebeten, dass mir Übungen für zu Hause gezeigt werden würden.
      Das war vor gut einem Monat. Zu Beginn reagierte er sehr abwehrend, doch er 'ließ es über sich ergehen', was meinerseits dazu führte, dass ich zurückhaltend war. Ich dachte gut, er benötigt Zeit.
      Hin und wieder eine Übung, eine kleine Massage. Er wird sich daran gewöhnen. In den zurückliegenden Tagen habe ich ihn etwas massiert, da er sehr verspannt ist. Kurz.
      Leider ist dem nicht so.
      Nun, da die Nächte kühler werden, darf er innen schlafen. Er hat seine Decke, ich lasse ihn in Ruhe, knuddle ihn etwas, streichle ihn - Ende.
      Gestern Abend hatte ich dann ein kleiners 'Schreckerlebnis'. Ich hatte ihn zu mir geholt, er legte sich auf die Decke. Ich wollte ihn nur kurz streicheln.
      Da zuckte er zusammen, schlug mit der Rute auf die Decke. Ich hörte sofort auf, sagte nur 'Alles okay' - ein Markerwort, was er kennt. Plötzlich dreht er sich auf den Rücken, streckt sich aus und bietet mir den Hals an!
      Das tat wirklich weh!! Ich tätschelte nur kurz seine Brust, wie ich es tat, als er ein Welpe gewesen ist, wandte mich weg und ließ ihn den gesamten Abend in Ruhe.
      Meine Frage ist, ob jemand etwas Vergleichgbares erlebt hat? Das ist wirklich krass.

      MfG,
      Kimmy
      Mhhhh Kimmy......
      Unsere schmeissen sich auch oft auf den Rücken und wedeln dabei.....und wehe wir streicheln sie nicht....dann sind sie beleidigt.
      Quno zb liebt es, die Unterseite seines Halses gegrault zu bekommen. Er liegt auf dem Rücken, und überstreckt den Hals, damit man auch ja alles erreicht.
      Physio würde ich mit dem Therapeuten sprechen, das man erstmal eine Eingewöhnung machen kann.
      Das kostbarste Vermächtnis eines Hundes, ist die Spur, die seine Liebe in unserem Herzen zurückgelassen hat.


      hm ich finde es nicht "schlimm" wenn sich meine Hunde auf die Seite oder Rückenwerfen, denn sie machen es aus purem Egoismus...grins....los streichel und massiere mich.

      Als Anuk klein war, wollte sie natürlich nicht gerne auf die Seite oder Rücken, aber mit Leckerlie,... und dem Wohlbefinden durch Massage, weiß sie nun genau was sie will.

      Ich habe auch alle Körperteile angefasst und irgendwie bewegt, und das kommt mir heute zur gute, denn sie geht gerne zur Phsyio.

      Juma lernt die Seiten- Rückenlage spielerisch, ohne das daraus eine Unterwürfigkeit wird, auf wird alles angefasst und bewegt, der Tierarzt oder wer auch immer wird es mir danken, das der Hund sich entspannt anfassen lässt.
      zu Beginn ist ein bißchen, zum Glück "zwingen" nicht unüblich, aber dann null Problem.

      Sei nicht so vorsichtig und denk zuviel, er ist dein Freund, der sollte dir vertrauen und dann machst du das Wohlfühlprogramm, jeden Tag, dann klappt es!!
      Ne Kimmy,
      das ist jetzt nicht Dein Ernst?
      Wenn Dein Hund sich auf den Rücken dreht und sich kraulen lassen will, dann präsentiert er nicht die Kehle sondern er will, dass Du besser hinkommst .
      Dh. Du hast Durch Deine Ignoranz den Hund da zu verlassen, ihm klargemacht, dass DU das nicht willst.
      Zum subversiven Verhalten gehört mehr als nur die Kehle zeigen, da gibt es Ohren, eine Rute und noch viel mehr
      Ich empfehle Dir dringend ein paar Bücher zum Verhalten von Hunden und Ihrer Körpersprache.

      VG
      Anja
      Was mir zu denken gibt, dass er sich nicht wirklich wohlzufühlen scheint. Das er durchgeknuddelt wird kennt er bereits seit Welpenalter.
      Dann trägt er ein breites Grinsen, strampelt mit den Beinen, und kann beinahe 'schnurren' wie eine Katze. Gestern hingegen schlug die Rute auf die Decke, es war ihm sichtlich unangehnem.
      Er gab eine Lautäußerung, was sich 'genervt' anhörte, bevor er brummend sich auf den Rücken drehte.
      Ich stellte nur deshalb einen Zusammenhang her, da der Besuch bei der Physiotherapeutin nicht wirklich erfreulich war. Er wollte ständig vom Tisch springen und davonlaufen.
      Momentan schläft er tief und fest.

      MfG,
      Kimmy
      Also mein "Kleiner" macht das auch ganz gern, der hat glaube ich auch immer die Hoffnung das man nicht nur den Bauch krabbelt :biglaugh:

      Zur Massage sagte unser Physiotherapeut aus der Klinik: massieren täglich. Lieber täglich kurz als alle paar Tage dann länger. Bei meinem alten Hund (auch Rücken im Eimer) muß ich allerdings auch schauen das der Herr in Laune für massieren und kleinere Übungen ist. Dann kann er es auch besser genießen und nicht nur ertragen ;)
      Mußt du einfach mal drauf achten ob es bei deinem auch so ist.

      Gruß Christine
      Ich empfehle Dir eine andere Physiotherapeutin / Therapeuten.

      Ich habe hier noch nirgends erlebt, dass Hunde für die Physio auf einen Behandlungstisch müssen. Es ist doch völlig klar, dass die sich da drauf nicht wohl fühlen und sich nicht entspannen.

      Normalerweise arbeiten Physiotherapeuten auf Bodenmatten.

      Und noch ein paar Worte zu Deinem "hatte ich darum gebeten, dass mir Übungen für zu Hause gezeigt werden würden"

      Ein Physiotherapeut muss eine mehrjährige, umfangreiche Ausbildung absolvieren und Prüfungen bestehen. Und Du glaubst, Du lässt Dir ein paar Übungen zeigen und kannst dann Deinen kranken Hund adäquat selbst behandeln?

      ich denke eher, dass seine Schmerzen und Reaktionen vielleicht mit DEINER Herumdokterei und unfachmännischer Massiererei zu tun haben.
      Gruß Bettina

      "Wer etwas erreichen will, sucht Wege. Wer entschuldigen will, sucht Gründe."
      Bettina, vielleicht hast Du Recht. Vielleicht auch nicht. Es wurde mit bereits am Telefon gesagt, dass ich 'Hausaufgaben' bekäme. Ich habe jahrelang im Krankenhaus an Menschen gearbeitet - so unwissend bin ich nicht. Und ich finde es generell nicht schlecht, dass auch den Besitzern etwas gezeigt wird. Der heutige Mensch steht auf einem anderen Stand, denn der vor 100 Jahren.
      Einfache Massage lernst Du heute über Youtube. Mehr ist das nicht. Kleinstübungen. Das genau ist es ja, was mich zum Nachfragen brachte. Wären es komplizierte Abgänge, wo ich Schaden anrichten könnte, würde ich das verstehen. Leichtes Auflockern dagegen???
      Das Problem bei ihm begann ja in der Praxis, wo er solch ein Theater machte, dass es mir, offen gestanden, peinlich war. Ich denke, er fürchtet sich vor dem Behandlungsbett.
      Berührung aber von mir ist er gewohnt. Was habe ich ihn als Welpe und Junghund 'durchgeknetet'. Er strampelte und konnte davon nicht genug bekommen. Was es sein könnte ist, dass sich von Fremden nicht gerne anfassen lässt, diese gerne auf Distanz hält. Das war der Grund, weshalb ich so lange gezögert habe.

      MfG,
      Kimmy

      Angst vor Physiotherapie?

      Ich tat rs nicht hast du erdt jetzt geschrieben.

      Stell mal die Diagnose CES mit Namen und allem was dazu gehört hier rein.

      Alle Probleme, die du je hier geschildert hast, sei Ausbildung oder Krankheiten, haben sich immer urplötzlich nach einigen Beiträgen von alleine gelöst.
      Drehst dich wie ein Wennewurm, wenn dir hier etwas widerlegt wird.

      Ich glaube du hast ein ganz anderes Problem, um halbwegs freundlich zu bleiben: du dürftest gar keinen Hund haben.

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      SVSTB
      Vielleicht hat sein Verhalten mit den Schmerzen zu tun.
      Wenn es weh tut ist es schwer Wohlfühlverhalten zu erzeugen.
      Mir wurden auch Übungen für zu Hause gezeigt und zwar von 2 unterschiedlichen Therapeutinnen für 2 unterschiedliche Hunde.
      Die Übungen konnte ich auch durchaus ohne Fachwissen leisten, sie waren aber nur zur Unterstützung zur behandelnden Therapie gedacht nicht zur alleinigen Behandlung

      Bleib einfach vorsichtig dran, ich drücke dir die Daumen das es besser wird.
      LG Margit
      Hi Magrit,
      schön mal was von dir zu hören,...!! Was macht die Knutschkugel?? :D

      Kimmy,
      tja meine Hunde strampeln nicht!, und wenn sie strampeln, beruhige ich durch Stimme und Berührung, das ist kein Triebbetatschen sondern ruhige entspannende Massage! Sie sollen einfach ruhig und entspannt sein, ich denke das deine Hunde das so nicht kennen, und somit auch nicht der Wohlfühleffekt der Berührung und der Massage. Dann hat der Therapeut es schon schwer, dem Hund da was anders zu vermitteln....
      Hausaufgaben sind kein Problem, denn sie sind auch ohne Fachkenntnis zu erledigen, wenn man unsicher ist,geht man eben nicht so in die Tiefe, besser so als garnicht.

      Bettina,
      wenn Hunde Tische kennen ist es ja kein Problem, aber wenn nicht, gehts immer am Boden. Früher war Anuk immer auf dem Tisch zur Massage, nun ist es uns allen lieber auf der Erde, es kommt einfach darauf an, wo der Hund entspannen kann, und wenn er das nicht mit Besitzer kann, na dann schickt der Therapeut den einfach raus, und oh wunder es klappt,....alles schon dagewesen.
      Hi Claudi

      die Knutschkugel hat auch Rücken, anscheinend habe ich "Bandscheibe" bei meinen Hunden gepachtet.

      Deshalb kenne ich auch das Verhalten, das Kimmy schildert.
      Während bei Nick bei Behandlungen die Schmerzen verursachten eher ein Maulkorb angesagt war, legt Ezra sich ganz verunsichert auf den Rücken.
      Es macht den Eindruck als komme sie sich gestraft vor und weiß nicht wofür.

      Aber in Zeiten ohne Schmerzen, ist sie nach wie vor der lustige Clown der jeden Quatsch mitmacht.
      LG Margit
      Das, was Margit beschreibt, ist auch mein Eindruck. Das er das Empfinden hat, bestraft zu werden. Als ich den Termin machte, sagte ich die Diagnose und willigte auf Nachfrage auch ein, sich über das Netz die Röntgenbilder zusenden zu lassen, damit eine optimale Behandlung möglich sei. Ich war dann schon etwas erstaunt, dass dem nicht nachgekommen worden war.
      Ich habe mich auch bei der Therapeutin gemeldet, einmal auf das Band gesprochen, einmal eine Mail geschrieben um Rücksprache zu halten inzwischen sind zwei Wochen vergangen.
      Er ist es durchaus gewohnt, berührt zu werden. Seien es ruhige Berührungen, knuddeln, etwas 'raufen'.....nur diese Massage hat ihn sehr verschreckt.
      Das tat einfach weh, da ich ja Alles erreichen möchte, nur nicht das er sich schlecht fühlt.

      MfG,
      Kimmy
      Werden die Beiträge von Anbeginn an mitgelesen?
      Übrigens - mir tut Gino auch sehr leid. Vier Jahre und solch eine Disgnose. Das ist nicht lustig. Für den Hund, meine ich.
      Was mir allerdings schon sehr auffällt, dass es immer dieselben User/innen sind, welche Nichts, außer Gift dazu beitragen könen.
      Damit ist ihm nicht geholfen. Und mich beeindrucken diese Kommentare nicht.
      Was wurde jetzt geändert?