Der PHSV Peine e.V. hat ein großes Problem !!!

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    Der PHSV Peine e.V. hat ein großes Problem !!!

    Hallo liebe Hundesportkolleginnen und - kollegen !

    Wir Hundesportler des PHSV Peine brauchen von Euch virtuelle Hilfe. Unser Verein besteht seit 50 Jahren. Wir haben in Peine einen Hundeplatz als Eigentum - darauf steht unser Vereinsheim.
    Der Hundeplatz liegt jetzt in einem Naturschutzgebiet - beim Erwerb war das noch nicht so - am Rande eines Naherholunggebietes.

    Der Bürgermeister der Stadt Peine führt seit kurzem einen Feldzug gegen den Verein weil wir ihm in seinem Bestreben neben dem Hundeplatz Baugrundstücke - es wurde gesagt bei der schönen Lage für Besserverdienende - zu erschließen im Wege sind.

    Wir haben mit den anderen Anliegern - Villenbesitzer und Seniorenheime der oberen Preisklasse - ein sehr gutes Verhältnis - es kamen nie Klagen - sie unterstützen uns auch.

    Der Aufhänger des Bürgermeisters ist eine fehlende Baugenehmigung von vor 40 Jahren. Leider ist das Vereinsheim Mitte der 70er Jahre ausgebrannt - dabei sind viele Papiere und Akten verloren gegangen - wir finden trotz intensiver Suche keinen Bauantrag !

    In der vorhandenen Bauakte bei der Stadt Peine ist auch keiner - seltsamerweise ist aber ein Foto des Vereinsheims mit Datierung auf die 70er Jahre vorhanden. Danach wurde dem Verein auch eine Flutlichtanlage und eine Sickergrube genehmigt. Bei einer früheren Emissionsmessung wurde das Vereinsheim sogar genannt. Da hätte ja die fehlende Genehmigung schon auffallen müssen.

    Von dem damaligen Bauderzenenten - er ist jetzt jetzt in Pension - haben wir die schriftliche Bestätigung - diese wurde auch bei einer Vorstandssitzung protokolliert - das wir bleiben können so lange wir es wollen !!!

    Nun haben wir zum Februar 2019 eine Abrißaufforderung der Stadt bekommen !!!! Wir haben durch einen Rechtsanwalt dem wir uns genommen haben erst einmal Einspruch erhoben.
    Wenn wir abreißen müssten - Kosten etwa 30.000 € - wäre der Verein ruiniert. Außerdem wäre die Genehmigung einer erneuten Bebauung wegen der jetzigen Lage im Naturschutzgebiet nicht wahrscheinlich.

    Unsere Bitte - kennt jemand Präzedenzfälle dieser Art ?
    Was kann man für Aktionen starten um in der Öffentlichkeit um Unterstützung zu werben ?
    Haben wir unter uns einen Hundesportkollegen der Rechtsanwalt ist und uns zusätzlich Tipps geben kann ?
    Und kennt jemand ältere Hundesportler - Mutter, Vater, Großeltern - die eventuell in früheren Zeiten im PHSV Peine aktiv waren und uns Infos über den Bau oder den Brand geben können ?

    Liebe Grüße Hillu

    Hier die HP Adresse zum nachlesen : phsv-peine.de/ Das Bild unten ist unser kleines, feines Vereinheim das so stört !!!
    Dateien
    • 1907-pe-hund.jpg

      (136,37 kB, 32 mal heruntergeladen, zuletzt: )
    Geht doch mal zur lokalen Zeitung und bittet um Kopien von allen Artikel über den Brand und alles was damit zu tun hat. Eventuell gibt es ja auch Berichte über die Wiedereröffnung und die dabei anwesenden Lokalpolitiker.
    Eventuell tauchen dabei auch spätere Artikel über Veranstaltungen und eventuelle Schirmherrschaften von Lokalpolitikern auf.

    Vielleicht könnt ihr auch über die Feuerwehr ein paar Informationen zusammentragen. Normalerweise müsse es auch dort ein Art Archiv geben.

    Wisst ihr ob der Wiederaufbau des Vereinsheims selbst finanziert wurde? Wenn ein kleiner Kredit notwendig war, dann könnte vielleicht auch die Bank noch entsprechende Unterlagen haben.
    Eventuell gab es ja von der Stadt eine Unterstützung zum Wiederaufbau. Das könnte auch aus alten Bankunterlagen hervorgehen.

    Auch vom Katasteramt würde ich mir die Unterlagen holen. Wenn an der gleichen Stelle seit so langer Zeit ein Vereinsheim steht, dann muß es eingemessen worden sein.
    Wenn es beispielsweise schon vor 30 Jahren eingemessen wurde, dann schätze ich, ist die Einspruchsfristen gegen den "Schwarzbau" von Seiten der Stadt verstrichen . . .

    Ob das hilfreich ist kann ich nicht sagen, aber ich glaube, alles was an Informationen vorhanden ist kann irgendwann mal nützlich sein.

    Auf alle Fälle würde ich keine Zugeständisse machen und es auf einen Rechtsstreit ankommen lassen!

    Herzliche Grüße und viele Glück
    Tobi
    Nehmt Euch unbedingt einen guten Anwalt, dessen Fachgebiet Baurecht ist!!! Als wir damals unseren derzeitigen Platz gekauft haben hätten wir niemals ohne einen solchen die notwendigen Genehmigungen erhalten. Teilweise wurde auch von Seiten der zuständigen Behörden eine "Verschleppungstechnik" angewendet, sprich Einsicht in Akten usw. wurde gezielt so lange verzögert bis einzelne Fristen abgelaufen gewesen wären. Wenn wir nicht einem auf diesem Gebiet wirklich kompetenten Anwalt gehabt hätten, der in den Behörden ordentlich auf den Tisch gehauen und auch Dienstaufsichtsbeschwerden eingeleitet hat (übrigens mit Folgen).

    Natürlich kostet so etwas Geld. Aber es lohnt sich!
    "Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

    Mark Twain
    Hallo - erst einmal vielen Dank für Eure Tipps !

    Es ist wie Antje schreibt wirklich wichtig einen guten Anwalt zu habe. So ganz bin ich persönlich nicht von unserem überzeugt weil er mir zu gut mit dem Bürgermeister bekannt ist.

    Betreffs Katasteramt wurde uns seitens des Bauamts gesagt das es durchaus üblich ist die Gebäude auch ohne Baugenehmigung einzuzeichnen - wenn sie eingezeichnet sind - wie es bei uns ist - wäre das kein Indiz für eine vorhandene Baugenehmigung.

    Nach dem Brand Mitte der 70er Jahre ist auch keine neue Baugenehmigung vorhanden - wir wissen auch nicht was da wieder aufgebaut wurde und ob ein neuer Bauantrag nötig war - es sind aber einige Rechnungen vorhanden die doch einige Baumaterialien enthalten.

    Ich werde mich mal auf eine Petition stürzen - das mit der Prüfung des Baulastenverzeichnis ist eine gute Idee.

    Liebe Grüße Hillu