Koko hatte mich inspiriert

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    Hallo Kimmy…..
    der Alex schrieb.....

    Zitat

    ch wollte das nicht betonen! Es ging mir auch nicht um
    einen tollen Urlaub mit dem Hund. Ich wollte lediglich
    darauf hinweisen das es eine Möglichkeit ist seinen Hund
    auf einer ursprünglichen Art und Weise zu erleben und
    kennen zu lernen.

    Allerdings passiert das nicht einfach so. Man muss schon
    einen Plan oder eine Vorstellung haben wir Hunde sich in
    ihrem ursprünglichen Lebensraum verhalten könnten.

    Wenn es um Beziehung geht, um Empathie und
    Gemeinsamkeiten ist man dort genau richtig um das zu
    erleben. Es ist etwas anderes als dieses ständige, Fuss;
    Sitz, Platz und die immer wiederkehrenden Abläufe.

    Wie oft hast du den das mit deinem Hund erlebt?

    Zitat Ende


    Gruss, Michael
    Ich gehe jeden Tag mit meinen Hunden spazieren, ist doch normal. Da mache ich vorher keinen Plan. Wenn da Hindernisse sind oder was zum klettern oder zum raufspringen. Manchmal sage ich hopp, oder, falls der hund z.B den bagger an einer stelle schon kennt, springt er selber auf die ketten, freut sich und wartet, nach dem Motto "Hab ich das nicht toll gemacht?". Dann gibt es Lob und meist auch Futter.
    Ich denke, es macht den Hund ein wenig selbstständiger, was mir bei DSH wichtig erscheint, und die Mobilität und die Kopf- Körper Koordination.
    Ich glaube manche nennen das Mobility.
    Zwei Worte, die mir im Leben alle Türen öffnen:

    Drücken und Ziehen.
    @Michael1973
    Das war nicht Alex sein Zitat sondern das von mir.
    Alex hatte nur geschrieben - jeden Tag (zwei Wörter)

    Das hätte kimmy mit etwas Mühe selber raus finden können.

    Es wäre wünschenswert wenn man sich mit der Zitatfunktion
    beschäftigen würde um sie richtig zu benutzen.

    Koko hatte mich inspiriert

    deralex1979 schrieb:

    Ich gehe jeden Tag mit meinen Hunden spazieren, ist doch normal. Da mache ich vorher keinen Plan.

    Nichts für ungut Alex, wir reden hier von ganz
    unterschiedlichen Dingen. Das was du beschreibst läuft für
    mich darauf hinaus, ....HZ „hier“ komm oder komm nicht.
    Oder HZ „hopp“ spring oder spring nicht.

    Reagiert der Hund nicht mit dem gewünschten verhalten,
    wird gelockt oder gelobt, der Hund findet sich in einer für
    ihn aus dem Training bekannten Verstärkersituation
    wieder und handelt nur in Erwartung einer Belohnung, oder
    mit der Absicht unangenehmes zu vermeiden.

    Dafür brauche ich natürlich keinen Plan. Man reagiert
    einfach nur auf den Hund, ganz so wie bei schlechtem
    Training bei dem man einfach „täglich“ in die Abläufe
    geht und darauf wartet das der Hund einen Fehler macht
    bzw ein unerwünschtes Verhalten zeigt das dann bestraft
    wird.



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    Gut, anderes Beispiel:
    Ich geh spazieren, mir kommt ein Welpe im Dorf entgegen. Ich sag Platz (Ablage) und gehe mit dem Welpen ins Dorf zurück, ich wußte, wo er hingehört.
    Ich komme wieder, mein Hund lag noch da. Aufgelöst und Lob, Futter, usw... ich war ca. 10 min weg.

    Hat der hund auf dem platz gelernt, lediglich über Platz, ich gehe weg, nach ein paar Sekundne wieder hin und Futter mit HZ Gut, dann in die Länge gezogen.
    War aber auch nicht geplant, dass mir der welpe entgegen kommt.
    Zwei Worte, die mir im Leben alle Türen öffnen:

    Drücken und Ziehen.
    Meine 5 Cent, obwohl ich die nicht hier rein werfen sollte, da ich noch Tips für meinen Platz wollte: Natürlich ist Tierausbildung eine Sache von Emotionen. Wie fühle ich mich in einer Situation, wie fühlt der Hund sich in dieser Situation? Aber:

    Koko wurde genau wie die Pferde und Hunde erstmal eingesperrt, seiner Freiheit beraubt und mußte dann sicher Ersatzkommunikationspartner finden. Nur so war er dem Kommunikationsversuch zugänglich. Werden Pferde auf der Koppel eingestellt, vermissen die meisten ihre Besitzer nicht wirklich. Über Gewöhnung werden auch Tiere in freier Wildbahn zutraulich. Die Laborversuche sind aber nicht wiederholbar. Das bedeutet nicht, daß Tiere dumm sind.

    Natürlich haben Tiere Gefühle. Oberländer war eine andere Zeit. Emotionen sind jedoch nur Vorgänge, die dem Organismus ermöglichen, in bestimmten Situationen angemessen reagieren zu können (Hemmung / Anregung). Wir Menschen können die Emotionen wahrnehmen, reflektieren und Verhaltensweisen neu zusammensetzen (das ist die Evolution). Aber die Amygdala, das limbische System ist identisch. Deshalb kann ich auch wissen, wie mein Hund sich fühlt und wie ich darauf reagiere. In komplexen Situationen entstehen zwar bei höheren Tieren Mischmotivationen, es bleibt aber m.M.n. immer nur das Reiz - Reaktionsprinzip übrig. Ein Konflikt bewirkt eine Handlung mit dem Ziel der inneren Entspannung, auch dann, wenn mein Hund spielen möchte (Energie muß abgebaut werden), unruhig ist, mich und meine Verhaltensbereitschaft scannt, weil er es eben kann. Es bleibt Reiz - Reaktion als Kette. Oder Pawlow: Keine Wirkung ohne Ursache, keine Ursache ohne Wirkung.

    Wie soll der Hund im Sport wegen der Emotionen besser werden? Ihm sind Fuß und bring völlig gleichgültig. Ich zwinge ihm zu meiner Unterhaltung meine Vorstellungen auf (womit ich grundsätzlich kein Problem habe). Der Hund läuft Fuß, weil er so seinen Hasen bekommt. Ihn draußen selber fangen kann er ja nicht. Deshalb ist "Ausbildung" nur eine modifizierte Form der Jagd. Die archaischen Verhaltensweisen sind kaum verändert. Da er kein Rudel hat, nimmt er also als Cleverle mit mir vorlieb. Macht er es nicht, wird er erfrieren, verhungern, gefressen werden oder muß immer kämpfen. Eine Verbesserung aus hundlicher Sicht kann nur sein, schneller den Hasen zu bekommen oder mehr als einen auf einmal. Alles andere ist mein Egoismus an der Freude.

    Hunde, die bei den Nenzen oder anderen Nomaden oder Schweizern nicht funktionierten, kamen in den Kochtopf. Mit dem Verpönten wurde also das Heutige geschaffen. Weich veranlagte Hunde betreuten Kinder, autarke Herden - so werden Merkmale verstärkt. Das beinhaltet auch Reiz - Reaktion. Weich - Kindchenschema - überlebt. Hart - Schaf überlebt - Hund überlebt. Respektiert Gundstücksgrenzen nicht - Kochtopf. Folgt nicht - stirbt. Das ist Selektion auf Merkmale und kein besonderes führen von Hunden.

    Da die Hunde verschieden im Charakter sind, bevorzugen manche catchen, kuscheln , Ball, Fressen und je nach Können des Hundeführers eine Mischung davon, abhängig von der Situation. Ich gehe auch nicht für lau arbeiten. Gerade dann nicht, wenn ich Hunger habe. In der StVO steht, daß man nur so schnell fahren soll, wie man gefahrlos innerhalb der übersehbaren Strecke anhalten kann, obwohl der Vorausfahrende eine Gefahrenbremsung hinlegt. Es ist also durchaus klug, mit seinem Porsche nur 120 zu fahren, so daß das Tempo meinen fahrerischen Fähigkeiten entspricht. Gas und Bremse sind das 0 und 1 beim Computer. Ja - nein. Die Leitplanken auf der Autobahn. 0 und 1 sind klar verständlich, während 0,2 oder 1, 4 zur Interpretation zwingt. Das führt zu Mißverständnissen. Insofern geht es mit Helmut Raisers UO für die meisten Hunde und Hundehalter besser. Auch in der modernen Hundeausbildung kommt nach fest ab Frau Sporrers Sturz oder der Hund geht umständehalber zur Polizei.

    Die Basis für ein gutes Haus ist ein Fundament. Das ist 0. Der Ringanker oder das Fachwerk ist 1. Diese Elemente sind nicht verhandelbar. Steht 0 und 1, kann ich beginnen zu spielen, mit allem spielen und vor allem den Emotionen. Erkerchen, Stuck, Rosetten, Glasfronten. Baut mal ein Haus anders herum. Erst das Fenster. Das, was ein freiwillig folgender Hund ist, der mit seinem Besitzer harmoniert (Bauer geht raus, Hund folgt, Bauer arbeitet, Hund schläft, Bauer geht heim, Hund folgt unaufgefordert, Bauer fährt angeln, Hund kommt mit und schläft, keine Leine, nichts, Bauer fährt heim, Hund wartet vor der Tür - das beruht auf klaren, für den Hund vorhersehbaren Strukturen, also 0 und 1.

    Das Ende der Diskusion ist im Grunde, daß die weniger Klugen keinen Hund haben sollten. Ich behaupte mal, daß die weniger Klugen unsere Hunde geschaffen haben. Oder mit anderen Worten: Wenn jeder vor seiner eigenen Tür kehrt, wird die Straße auch sauber.

    https://www.amazon.de/Das-Netz-Gef%C3%BChle-Emotionen-entstehen/dp/3423362537/ref=sr_1_fkmr1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1530011497&sr=1-1-fkmr1&keywords=im+netz+der+gef%C3%BChle+leroux

    [url]https://www.amazon.de/Die-Hand-Geniestreich-Frank-Wilson/dp/3499613387/ref=sr_1_fkmr1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1530011559&sr=1-1-fkmr1&keywords=der+daumen+ein+geniestreich+der+evolution


    PS:[/url] Warum können Probleme von den Besitzern mittels Tele ->sachlich<- zügig gelöst werden? Warum gibt es das Kontingenzschema?

    PPS: Wer hält mit seinem Auto an, wenn er ein totes Eichhörnchen auf der Straße liegen sieht und räumt es weg?
    Hallo zusammen...

    andersrum wird ein Schuh draus...….ohne Alltagsgehorsam brauche ich auf dem Platz gar nicht anfangen....

    Die Arbeit auf dem Platz ist Sport....dazu gehört auch eine unbedingte Abfolge der Übungen und ein fehlerfreies ausführen derselben.

    Das hat mit dem Grundgehorsam zu Hause oder im Dorf oder im Wald absolut nix zu tun.
    Ich nutze zu Hause nie,nie,nie die Hörzeichen vom Platz

    PLATZ auf dem Platz heisst zu Hause LEG DICH

    SITZ auf dem Platz heisst zu Hause SETZEN

    HIER auf dem Platz heisst zu Hause HERKOMMEN

    FUSS auf dem Platz gibt es zu Hause gar nicht....da gibt es RECHTS.....der Hund geht rechts neben mir...hat nicht diese übergenaue Position und wird nicht gemassregelt dafür.



    Dieser Gehorsam hat gar nix mit dem Training auf dem Platz zu tun.
    Ich wüsste auch nicht wo die Verbindung ist zwischen Hüpfen über einen Baumstamm und Hürdensprung auf dem Platz....der Hund wird es im schlimmsten Fall falsch verknüpfen und auf dem Platz auch meinen es ginge um seinen Spass und nicht um Unterordnung...die ja deswegen auch so heisst.

    Ausbilden heisst ein erwünschtes Verhalten JEDERZEIT abrufbar zu machen


    Gruss, Michael

    Koko hatte mich inspiriert

    Michael1973 schrieb:


    ....der Hund wird es im schlimmsten Fall falsch verknüpfen und auf dem Platz auch meinen es ginge um seinen Spass und nicht um Unterordnung...die ja deswegen auch so heisst.

    ...ups back to the 70th




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    Reisender,

    alle Tiere , die mit Menschen leben oder mit den Zweibeinern auskommen müssen, werden aus Ihrem Lebensraum "gerissen" und in unsere Welt eingepflanzt, ihre Resoursen werden von uns verwaltet, nur so hat der Mensch eine Chance mit anderen Spezies zu leben ohne dabei zu Schaden zu kommen.

    Glaubst du ein Fluchttier wie ein Pferd, würde in seinem Lebensraum gestatten, das jemand auf dem ungeschützten Rücken Platz nimmt?
    Glaubst du ein Jäger würde sich von einer anderen Spezies, das Futter, Wasser und den Freiraum einteilen lassen?

    Du hast recht, durch Freiheitsberaubung ist eine Komunikation erst möglich, und wir nutzen es um uns gut zu fühlen, nicht alleine zu sein, unsere Ego zu stärken, deshalb sehe ich es als Mensch, der mit anderen Spezies zusammenlebt, ...meine Aufgabe...es so fair und angenehm zu gestalten, wie es mir meine Welt zu läast, und das ist bei den vielen Menschen, die wenig Selbstreflektion haben oft sehr schwierig.

    Ich liebe meine Tiere aber es sind keine Menschen, sollte aber ein Mensch, den Fehler machen, meinen Tieren schlecht zu wollen, stelle ich meine Tiere sehr einfach und klar über diesen Mitmenschen!! ich habe die Verantwortung die Unversehrtheit meines Tieres zu erhalten, da ich dem Tier dieses Recht auszuleben, genommen habe, als ich es in meine Welt geholt habe.

    Einen Plan habe ich beim Trainiung, weniger Plan bei meinen Spaziergängen, da beoachte ich gern, und ja auch ich nutze keine Prüfungeskommandos in der Freizeit, das wäre unfair, weil das eine einen Anderen Anspruch hat wie der Sport.

    die Tiere die bei mir waren und mich verlassen haben, reißen oft eine größere Lücke also manche Menschen, in mein Herz und Leben, denn sie waren bereit mit mir zu leben ( sie hatten ja keine Wahl) und das mindeste was ich geben kann, das sie ein Teil von meinem Leben werden.

    PS: Reisender, dein Platz ist super :thumbsup:

    Koko hatte mich inspiriert

    Reisender schrieb:

    Natürlich ist Tierausbildung eine Sache von Emotionen. Wie fühle ich mich in einer Situation, wie fühlt der Hund sich in dieser Situation?

    Frank, darum geht es, für den Hund macht es dabei keinen
    Unterschied ob er auf dem Übungplatz ist oder in einer
    Prüfung, im Garten oder sonst wo auf Feld und Flur.

    Ich weiß noch wie begeistert ich war als ich dich besucht
    hatte. Du hast deinen noch jungen Hund geholt, und ohne
    ihn zu locken oder zu drohen, hat er sich dir zugewendet
    und ist dir gefolgt. Anschließende sehr anspruchsvolle Aufgaben wie springen über hohe und weite Hindernisse,
    sowie das bewältigen von Wippen und anderen schwer zu
    begehenden Elementen, wurden von deinem Hund, ohne
    das er dafür eine Bezahlung antizipiert hat, erfolgreich geleistet.

    Sehr beeindruckend, das ist nicht nur mit einem binären
    Computer Code zu erklären.



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    dberensmann schrieb:

    Reisender schrieb:

    Natürlich ist Tierausbildung eine Sache von Emotionen. Wie fühle ich mich in einer Situation, wie fühlt der Hund sich in dieser Situation?

    Frank, darum geht es, für den Hund macht es dabei keinen
    Unterschied ob er auf dem Übungplatz ist oder in einer
    Prüfung, im Garten oder sonst wo auf Feld und Flur.

    Ich weiß noch wie begeistert ich war als ich dich besucht
    hatte. Du hast deinen noch jungen Hund geholt, und ohne
    ihn zu locken oder zu drohen, hat er sich dir zugewendet
    und ist dir gefolgt. Anschließende sehr anspruchsvolle Aufgaben wie springen über hohe und weite Hindernisse,
    sowie das bewältigen von Wippen und anderen schwer zu
    begehenden Elementen, wurden von deinem Hund, ohne
    das er dafür eine Bezahlung antizipiert hat, erfolgreich geleistet.

    Sehr beeindruckend, das ist nicht nur mit einem binären
    Computer Code zu erklären.



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    ich glaube das man das nur Beurteilen kann wenn man auch Führt...packe den Hund ins Auto fahre 1000km in ein anderes Land...dann siehst du was deine Ausbildung wert ist ....beste grüße
    Alle sagten,es geht nicht,da kam einer der das nicht wusste-und tat es....
    Etwas gemeinsam mit dem Hund tun ist immer dann gut, wenn es dem
    Hund Spaß macht und ihn nicht überfordert aber auch nicht
    unterfordert und langweilt.

    Man kann dem Hund auf dem Platz und auf dem Spaziergang Aufgaben
    stellen. Beides ist im Prinzip gleich, wenn es auf Befehl und
    Gehorsam beruht, nur ist es auf dem Platz formaler in Gestaltung und
    Anspruch (z.B. Präzision, Hilfen usw.),.

    Etwas anderes entsteht im Verhalten, in der Kommunikation und im
    Zusammengehörigkeitsgefühl, wenn nicht der HF die Aufgabe stellt,
    sondern diese sich selbst stellt. So wie es auf langen Wanderungen
    passiert: ein schmaler Pfad muss langsam und hintereinander gegangen
    werden, eine Furt muss gequert werden, eine schwankende Hängebrücke
    mit viel Luft zwischen den einzelnen Brettern muss bewältigt werden,
    ein Lager muss aufgeschlagen werden, ohne dass der Hund streunend
    herumläuft, sondern dieses von selbst als zu bewachendes Heim
    erkennt. Die einzige Konstante bei täglich wechselnder Umgebung ist
    der Mensch und das Zelt.

    All das macht der Hund von Tag zu Tag von selbst immer besser,
    ohne dass es Kommandos oder Hilfen bedarf. Er weiß bald, dass es
    besser ist, auf schwierigen Gratwanderungen hinten zubleiben, auf
    einem Pass oder einem Hügel zu warten, sich in der Nähe des Zeltes
    aufzuhalten, im Zelt sich klein zu machen usw. Gleichzeitig sucht er
    bei Kletterstellen seinen eigenen Weg, wenn er den des HF nicht gehen
    kann, ohne dass der HF ihn ständig locken muss. Er orientiert sich
    am HF und bewältigt auf seine Art die Aufgabe.

    Die Aufgabe stellt das gemeinsame Leben und Hund und HF bewältigen
    dieses gemeinsam. Der Verstärker ist das gemeinsame Bewältigen
    selbst, die Freude an der Zusammenarbeit.

    Wenn es gelingt, etwas von diesem Spirit auch im Sporttraining
    erlebbar zu machen, dann kann eine neue Qualität entstehen.

    Da das in IPO nur sehr eingeschränkt zu machen ist, böte sich
    eine neue Variante in Feld und Wald an. Ziel wäre, dass die
    bekannten Grundelemente (bei Fuß gehen, springen, bringen, voraus)
    erweitert durch ein paar zusätzliche (voraus gehen, hinterher gehen,
    usw.) möglichst harmonisch und natürlich zweckmäßig (also ohne
    die IPO Präzision) den jeweiligen natürlichen Bedingungen angepasst
    gezeigt werden. Die Freifolge z.B. wäre dann locker mit allen Sinnen
    auch umweltorientiert an der Seite gehen, mal links mal rechts vom
    HF, je nachdem was gerade am Feldrand, zwischen Furchen, Büschen,
    Hecken, Bäumen am besten ist.

    Der HF wäre frei, seinen Parcours (also welche gegebenen
    Bedingungen er wie nutzt und in welcher Reihenfolge) selbst
    festzulegen. Ein wichtiges Kriterium wäre die elegante und flüssige
    Zusammenarbeit mit dem Hund. Also möglichst wenig Befehl und
    Gehorsam und viel gemeinsames Bewältigen im Sinne eines
    selbstverständlichen unaufgeregten Miteinanders. Ähnlich wie
    verschiedene Situationen auf einer Wanderung, wo der Hund auch weiß
    oder mit Hilfe schnell versteht, welches Verhalten jetzt am besten
    ist.

    Das könnte ein schöner Sport werden, der an die Wurzeln geht,
    das ursprüngliche Potenzial der Hunde (mitdenken, sich einfühlen,
    sich anpassen) nutzt und den HF auch kreativ fordert. Jedes Training
    eine Bereicherung für beide und eine Vertiefung der Beziehung ohne
    Druck und Zwang, Ballhoffnung wecken, Schritte zählen und Millimeterarbeit.
    In Frankreich gibt es (noch) diese Sportart, genannt campagne (Landschaft). Es ist vielleicht mit dem Pferdesport *Military* zu vergleichen, da Unterordnung und Schutzdienst *im Land* stattfinden. Der SD ist wie im Mondio. Der Hund muss schwimmen, über Hecken springen....
    Mir wurde gesagt, dass diese Sportart sehr anspruchsvoll sei. Leider findet sie auch in Frankreich nicht zuviele Interessenten.

    MfG,
    Kimmy