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IG Fährtenarbeit

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    IG Fährtenarbeit

    Ich selber gehe öfter fährten, daß heißt, ich lasse meinen Hund fährten. Manche meiner Kunden machen das auch, um ihren Hund auszulasten oder sich später vllt. doch mal einer Prüfung zu stellen. Das ist doch ein willkommener Anlaß für eine Wochenendreise.

    Nur müssen wir arbeiten, haben wenig Zeit wegen Kindern etc. und sind nicht sehr einfach auf einen Termin zu vereinen. Deshalb kam der Gedanke, daß sich aus einem lockeren Pool doch immer der eine mit dem anderen verabreden könnte. A ist da, legt eine Fährte für B, dieser umgekehrt für A, jeder macht seine Arbeit und haut wieder ab. Oder C legt eine Fährte für D. D macht dafür den Runner für C oder deponiert auf einer Fläche die Gegenstände für eine Verloren-, Flächensuche. Alles auf Sachebene und keiner geht dem anderen ohne Aufforderung auf die Nerven, auch wenn er alles anders machen würde.

    Das Ganze im Bereich nördlich, östlich von Berlin oder der entsprechende Stadtrand. Die Zeiten kann jeder selbst vereinbaren. Wenn es spät ist, kann man ja auch in den Ortschaften arbeiten (z.B.

    google.de/maps/@52.6323794,13.5064712,399m/data=!3m1!1e3

    Satelitenbild)

    Bei Interesse 0178 - 167 82 67 oder eine Mail.
    Wir sind fast jeder Wochenende am Sonntagmorgen gesammelt, um Fährtenarbeit zu betreiben.

    Wir sind "schweigend" nachgelaufen. Der UL begleitet uns und gab Kommentaren bekannt, wie der HF + Hund auf der Fährte arbeitete.

    Da war wirklich sehr interessant für uns, und der arbeitende Hund war es nützlich, da er sich gedwöhnt, dass Leute an der Prüfung mitliefen.
    Life, z.B. Hundesport, is really simple but we insist on making it complicated

    Reisender schrieb:

    ............. Deshalb kam der Gedanke, daß sich aus einem lockeren Pool doch immer der eine mit dem anderen verabreden könnte. A ist da, legt eine Fährte für B, dieser umgekehrt für A, jeder macht seine Arbeit und haut wieder ab. Oder C legt eine Fährte für D. D macht dafür den Runner für C oder deponiert auf einer Fläche die Gegenstände für eine Verloren-, Flächensuche. Alles auf Sachebene und keiner geht dem anderen ohne Aufforderung auf die Nerven, auch wenn er alles anders machen würde. .................

    Ich verstehe Deine Idee bestimmt falsch, Frank.
    Sollte es aber tatsächlich n u r um das technische Legen gehen und jeder macht seinen Kram, verstehe ich nicht ganz den Aufwand. Als " lone wolfe " hab ich die gewünschte Ruhe, kenne den exakten Fährtenverlauf um ausbilderisch tätig werden zu können, kann mir die Zeit einteilen wie ich will ( auch splitten: Legen, anderes erledigen, absuchen ) und werde nicht mit unangenehmen Weisheiten behelligt.
    Nicht zu unterschätzender Nebeneffekt: auf Prüfungen sind die Fremdfährten immer interessanter als die eigenen Trainingsfährten - auch für den Hund.
    Aber - es gibt hier mit Sicherheit Berufenere, die Dir bei Deiner Idee helfen können.
    Viel Spass ( keine Ironie ! )
    Hundesportliche Grüße

    Burkhard
    ...Whats up Gruppe Treffpunkt Fährte....klar geht das, wobei man schon einige Eckpunkte des gemeinsamen Fährtens oder gemeinsames Fährtenverständnis haben sollte, denn sonst hat es keinen Effekt und du gehts besser alleine wie Burkhard schreibt.
    Bei uns im Verein wird das so gut es geht regelmässig so gemacht, wobei es je nach Teilnehmer dann etwas aufgeteilt wird.
    Anfänger und die etwas weiter
    Fortgeschrittenen.

    Natürlich gibt es da nicht immer und nur die Win - Win Situation aber es hat bisher immer Spass gemacht und im Grunde konnte jeder etwas dabei mitnehmen.

    Grüsse
    Ralf
    Überheblichkeit ist die erste Leitersprosse auf dem Weg nach unten.
    also ich habe gar keine Möglichkeit regelmäßig mit anderen Personen zu Fährten, weil ich da viel zu weit weg wohne. Deshalb trainiere ich immer alleine. Wenn ich natürlich mal mit einer Gruppe Fährten kann finde ich das auch schön. Man profitiert auch beim Zusehen und Unterhalten mit anderen Sportlern für die eigene Fährtenarbeit.

    ​Meine Baustelle zur Zeit sind, dass mein Gauner keine Gegenstände verweisen will. Deshalb mache ich die Gegenstände hochwertiger. Bei der letzten Fährte war es schon recht gut, Heute wieder schlecht. Aber Dranbleiben ist hier die Devise. Vielleicht braucht er halt noch 1001 Wiederholung bis es sitzt ...

    Angelika

    Sassenach schrieb:

    Colonia schrieb:

    Nicht zu unterschätzender Nebeneffekt: auf Prüfungen sind die Fremdfährten immer interessanter als die eigenen Trainingsfährten - auch für den Hund.


    Warum?


    Ab einer gewissen Anzahl von Trainingsfährten kannte mein Hund m e i n Gangbild sehr genau !!!!!!! Überraschungen i m Trittsiegel war da nicht mehr gegeben - bei den Fremdfährten auf Prüfungen aber schon. Das merkt man, wenn man seinen Hund gut kennt an der Intensität. Kann man bei Prüfungen von profitieren.
    Und jetzt bitte nicht das Argument: dann musst Du Deine Fährten interessanter machen. Der Vorgängerhund hatte ca. 700 Trainingsfährten in der Nase und ja - da war nicht immer Abenteuer, da war auch schnöde Arbeit gefragt. Ist wie beim Menschen.
    Hundesportliche Grüße

    Burkhard
    Ich lege mir meine Fährten beim üben immer selber. Fremdfährte gibts nur bei Prüfungen.
    Meine Legeart ist sehr oft, sehr unterschiedlich, so das ich hoffe, meinen Hund auf möglichst viel vorzubereiten.

    Allerdings gibts bei mir hier recht regelmäßig Fährtentreffen. Da kommen so bis zu 10 Leute, und wir Fährten den ganzen Tag. Meist pro Teilnehmer 2 Fährten.
    Da geht dann jeder bei jedem mit. Ablenkung pur.......
    Erst recht, wenn jemand mit Kamera dann an einem vorbei rennt.....um den Hund von vorne beim Fährten zu fotografieren. Und ja, das kann bei Prüfungen passieren! Bei mir zb 2010 bei der LGFH......
    Spass ist immer dabei. Gutes Essen auch, bzw wird dann später im Stammlokal eingenommen.
    Fährten macht halt Spass
    Das kostbarste Vermächtnis eines Hundes, ist die Spur, die seine Liebe in unserem Herzen zurückgelassen hat.


    Colonia schrieb:

    Reisender schrieb:

    ............. Deshalb kam der Gedanke, daß sich aus einem lockeren Pool doch immer der eine mit dem anderen verabreden könnte. A ist da, legt eine Fährte für B, dieser umgekehrt für A, jeder macht seine Arbeit und haut wieder ab. Oder C legt eine Fährte für D. D macht dafür den Runner für C oder deponiert auf einer Fläche die Gegenstände für eine Verloren-, Flächensuche. Alles auf Sachebene und keiner geht dem anderen ohne Aufforderung auf die Nerven, auch wenn er alles anders machen würde. .................


    Ich verstehe Deine Idee bestimmt falsch, Frank.Sollte es aber tatsächlich n u r um das technische Legen gehen und jeder macht seinen Kram, verstehe ich nicht ganz den Aufwand. Als " lone wolfe " hab ich die gewünschte Ruhe, kenne den exakten Fährtenverlauf um ausbilderisch tätig werden zu können, kann mir die Zeit einteilen wie ich will ( auch splitten: Legen, anderes erledigen, absuchen ) und werde nicht mit unangenehmen Weisheiten behelligt.Nicht zu unterschätzender Nebeneffekt: auf Prüfungen sind die Fremdfährten immer interessanter als die eigenen Trainingsfährten - auch für den Hund.Aber - es gibt hier mit Sicherheit Berufenere, die Dir bei Deiner Idee helfen können.Viel Spass ( keine Ironie ! )


    Danke für den Hinweis. Muß das wohl umformulieren.

    Hier ist eine Dame, die mit ihrem Hund begonnen hat, Fährtenarbeit zu betreiben, um die bunte Knete im Kopf ihres Hundes unter Kontrolle zu bekommen. Sie führt ihren Hund in den Fährtenbereich (mehr weiß sie nicht), der sagt, "Komm mit, Mama, ich habe da was gefunden"und tobt los. Natürlich war die reine Fährtenarbeit nicht perfekt, aber kein Stöbern, sondern ein suchen der Spur zum Gegenstand, der dem Hund viel bedeutet. Beide waren glücklich. Sie hat sich gefreut, was ihr Hund kann. Wenn sie was wissen will, fragt sie (macht sie). Der Punkt ist, daß wir unter einer Stunde durch sind. Hier im Bereich sind noch 2 Fährtengruppen. Die erste trailt. Da muß ich den ganzen Tag sein. Die andere macht IPO. Das dauert mindestens 3 Stunden. Jede Gruppe ist die Bühne von irgendjemandem. Das ist ok, der hat ja die Arbeit:-) Aber es ist zu lange. Trailen geht noch schneller. Der Runner bekommt etwas Vorsprung und los geht's. Im Vordergrund steht Spaß für alle Beteiligten und den Hund müde zu machen. Nur ein müder Hund ist ein guter Hund

    m Gebrauchshund stand, daß in Amiland im Stadtpark gefährtet wird. Wenn das klappt, hat man kaum Wege und genügend Ablenkung.

    Reisender schrieb:

    Hier im Bereich sind noch 2 Fährtengruppen.


    Na es sind wohl mehr als zwei.

    Fährten kostet immer Zeit. Auch wenn ich alleine mit zwei Hunden losgehe, bin ich 1,5 Stunden beschäftigt.
    Wenn man mit Leuten gehen will - und wenn es nur 1 Leut ist - dann funktioniert das langfristig nur, wenn man bereit ist auch für den anderen Zeit zu haben. Sprich: 3 Stunden ist ein ganz normales Zeitmaß.

    Warum sucht sie nicht selber?

    Reisender schrieb:

    .............m Gebrauchshund stand, daß in Amiland im Stadtpark gefährtet wird. Wenn das klappt, hat man kaum Wege und genügend Ablenkung.

    Hi, Hi - ein gern genommener Park ist für uns, zwischendurch, der Bereich des - aus dem Fernsehen bekannten - " Posttower " in Bonn.
    Gänsekacke, Hundekot und jede Menge Spaziergänger über die Wiesen - mehr Ablenkung beim Training hab ich auf keiner Prüfung !
    Was Spass macht: Sonntagmorgens um 06.00h legen, die Polizei kommt vorbei - was machen Sie denn da ?, erklärt und 2 Stunden später waren die zum Absuchen als Zuschauer mit dabei. Die wurden direkt zum Mitgehen " verdonnert " ! :)
    Fährtentraining k a n n schön sein - im Sommer

    Was hier regional nicht geht: stehen mehr als 2 Autos im Feld haste fast immer Spass mit Jagdschutz und Landwirten !!!!!!!!!!! Daher fast immer solo.
    Hundesportliche Grüße

    Burkhard
    Nur ein müder Hund ist ein guter Hund?
    Ich fahr doch auch nicht Fahrrad um meinen Hund müde zu machen, sondern für Kondition, ebenso die Fährte...
    Der Hund ist danach ausgelastet (positiver Nebeneffekt), aber Müdigkeit kann doch nicht das primäre Ziel sein...
    Zwei Worte, die mir im Leben alle Türen öffnen:

    Drücken und Ziehen.
    Na als Zeibeiner ist es reichlich schwierig einen Hund "müde" zu machen, mit Laufen, Radfahren macht man die Vierbeiner vielleicht zufrieden. Mit Fährten sicherlich mental auch mal "müde" Was wir bedingt schaffen ist einen Hund ausgelasstet, zufrieden, wohlfühlig, ausgeglichen, das schaffen wir aber müde,... ich denke nicht wirklich.

    PS Angelika, die Balance muß stimmen zwischen Fährte und Gegenstand, wie Maliman schreibt, ich hatte das auch bei Anuk, hab sie erst fährten lassen und dann die Gegenstände eingebaut, diese Zwangspause am Gegenstand fand sie lange blöd, höherwertig habe ich das nicht mit besserem Futter gemacht, sondern das Trockenfutter am Gegenstand in ein Ü Ei gepackt, was ich dann mit guter Schauspielerei als was "besonderes gereicht" habe,.. :D dann hatten wir noch ein paar schnellere Fährten, und dann hatten wir die Balance.
    Es hat keiner geschrieben, dass ein Hund müse sein muss zum Fährten.

    Das Fährten sollte dazu dienen, den Hund müde zu machen.

    Worauf hier explizit differenziert wird, was der Unterschied zwischen müde und ausgelastet ist.

    Sassenach, warum legt ihr um 5 Uhr Prüfungsfährten? Habt ihr um 8 schon abgesucht?
    Gruß Bettina

    "Wer etwas erreichen will, sucht Wege. Wer entschuldigen will, sucht Gründe."