e.V. ablegen

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    Jetzt wird es merkwürdig....

    Das "e. V." hat nichts mit Gemeinnützigkeit zu tun.

    Damit ein Verein gemeinnützig ist, muss er e. V. sein. Aber nicht jeder e. V. ist automatisch gemeinnützig.

    Die Gemeinnützigkeit muss beim Finanzamt beantrage werden. Diese wird erstmal für einen begrenzten Zeitraum gewährt. In diesem Zeitraum muss der Verein jedes Jahr eine Einnahmen- / Überschussabrechnung beim Finanzamt einreichen.

    Wichtig dabei ist, dass alle Einnahmen des Vereins immer nur dem Vereinszweck zugeführt werden und keine Vereinsmittel irgendwo in dunklen Kanälen verschwinden.

    Ebenfalls muss der Zweck eben gemeinnützig sein. Gründe ich einen Verein, z. B. der "Besserverdiener e. V.", mit dem Sinn, dass ich nur reiche Menschen dort aufnehme, die ihr Geld möglichst weiter vermehren können, dann ist das kein gemeinnütziger Vereinszweck und dann wird es kritisch.

    Der Vorteil einer Gemeinnützigkeit ist, dass der Verein Spendenquittungen ausstellen kann, die Spender bei der Steuererklärung einreichen können. Ebenfalls gibt es z. B. die Chance, 1-Euro-Kräfte zu bekommen oder das Menschen für den Verein arbeiten, die zur "gemeinnütziger Arbeit" verdonnert wurden... wenn man das denn will. Kenne aber keinen Hundeverein, bei dem das tatsächlich passiert ist.

    Ich hoffe, dass ich etwas Licht ins Dunkel bringen konnte.

    Viele Grüße

    Sören

    ma-re-sa schrieb:

    e.V. Hundesportvereine sind wie andere nicht
    gewerbliche Sportvereine in der Regel gemeinnützig.


    Wenn Du das beantragst... muss man beim Finanzamt machen. Sie sind nicht automatisch gemeinnützig.

    Wir waren es lange Zeit nicht, haben das vor ein paar Jahren beantragt, daher weiß ich ziemlich genau wie das geht und worauf man achten muss.

    Viele Grüße

    Sören
    Jo meine Aussage bezog sich aber darauf dass ohne eV nix gemeinnützig möglich, ergo keine Steuerentlastenden Spenden möglich, welche gerade für kleine Vereine oft ein einträgliche Einnahmequelle sind

    Erko, ich weiss ja nicht was euer Steuerberater so leistet für Euch, aber ich kenne diverse Vereine deren Buchhaltung intern super aufgestellt ist und daher der Steuerberater nur minimale Arbeit hat. Dann bezahlt man gerade noch runde 100Euro was für jeden Verein machbar sein müsste, das sind keine Unsummen. Und es gibt erstaunlicherweise auch immer mal den einen oder anderen StB in der Verwandschaft oder gar im Verein :)
    Vg Anja
    @Anja
    100€ ist für einen Verein mit so wenig Aktiven schon viel!
    Spenden bekommen wir keine. Woher auch......
    Der Verein wird zwar bald 100Jahre alt, aber ist sehr unbekannt. Klein halt......bevor ich dahin kam, waren da seit Jahren nur noch 2 aktive Hundler. Die Anderen hatten aus altersgründen mit Hundesport aufgehört.
    Zur Zeit sind aktiv auf dem Platz 6 Hundler, plus 3 Personen die nix mit ihren Hunden machen.......
    Struerberater hier nehmen deutlich mehr als 100€ für die Prüfung. Da ich seit 3Jahren die Kasse prüfe, konnte ich mich anhand der Rechnung selber davon überzeugen......
    In unserem Verein sind eher Handwerker als Steuerberater. Auch keine in der Verwandschaft.
    Nachdem es in den letzten Jahren recht unschön in diesem Verein zuging......der Schudihelfer aus gesundheitsgründen aufgehört hatte......wurde sich nun komplett neu sortiert. Zurück zu dem, weshalb vor 95J dieser Verein gegründet wurde.
    UM HUNDESPORT ZU MACHEN.
    Wir brauchen keinen e.V.
    Wir haben die Einnahmen so, das es fürs überkeben des Vereins gut ist.
    Wir sind nicht in diesem Verein, um Geld zu erwirtschaften, sondern um in angenehmer Atmosphäre Hundesport zu betreiben.
    Prüfungen abzuhalten......
    Da wir durch Fairness im Sport überzeugen konnten, ist zur nächste Prüfung schon gut gemeldet......
    Das ist für uns das Wichtige im Hundesport.
    Nicht das Geld verdienen mit dem Verein
    Das kostbarste Vermächtnis eines Hundes, ist die Spur, die seine Liebe in unserem Herzen zurückgelassen hat.


    Sören schrieb:

    ma-re-sa schrieb:

    e.V. Hundesportvereine sind wie andere nicht
    gewerbliche Sportvereine in der Regel gemeinnützig.


    Wenn Du das beantragst... muss man beim Finanzamt machen. Sie sind nicht automatisch gemeinnützig.

    Wir waren es lange Zeit nicht, haben das vor ein paar Jahren beantragt, daher weiß ich ziemlich genau wie das geht und worauf man achten muss.

    Viele Grüße

    Sören


    Tierzuchtvereine und Sportvereine (auch Hundesportvereine) fallen auch ohne "e.V." unter das vereinfachte Vereinsbesteuerungsverfahren, weil ihre Arbeit per se als gemeinnützig anerkannt wird (sofern ihre Satzung nicht explizit etwas anderes aussagt). Von daher sollte man als "e.V." in jedem Einzelfall gut abwägen ob es wirklich sinnvoll ist die Gemeinnützigkeit zu beantragen.

    Im übrigen sollte doch jeder selbst entscheiden dürfen ob es für die eigene OG sinnvoll ist ein "e.V." zu sein bzw. zu werden, oder nicht...

    Ich würde mich in diesem Fall, um den es hier geht, an Frau Luda oder Herrn Salvamoser in der Geschäftsstelle wenden. Die können garantiert weiterhelfen.
    "Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

    Mark Twain
    Danke Antje
    Aufgrund von Margit M. ihrem Link, habe ich mich schon schriftlich an die HG gewendet. Zum Amtsgericht fahre ich nächste Woche, um mir Vorab da Infos zu holen.

    Unser Verein ist klein......aber sehr fein.
    Und wir möchte alle gerne, das es so bleibt.

    LG Silke
    Das kostbarste Vermächtnis eines Hundes, ist die Spur, die seine Liebe in unserem Herzen zurückgelassen hat.


    die Problematik bei der Auskunft durch den SV ist jedoch, dass der SV im Grunde keine e.V. OG haben möchte. Allein die Anerkennung der SV Hauptsatzung birgt häufig Probleme wenn die OG in Teilen andere Vorstellungen hat.
    Dies jedoch nur mal am Rande zu dem Thema.
    Bye Uwe J.

    Erko schrieb:

    Aber selbst wenn eine OG das e.V. ,ist die OG an die SV Satzung gebunden!
    Macht also nicht wirklich einen Unterschied.


    doch; z.B. wenn Du bei einer Auflösung der OG das Restvermögen anders verteilst. In einer e.V. gibt es da schon weitere Möglichkeiten.
    Bye Uwe J.
    Naja falls bei einer Auflösung noch Vermögen da ist....

    e.V. war schon ätzend, man muss die SV Satzung für e.V. Ortsgruppen ja trotzdem anerkennen. Beinahe jährlich gab es Änderungen, die bei der JHV anerkannt werden mussten. Häufig hatte sich nur ein Wort geändert, der Sinn war der gleiche geblieben, man war aber verpflichtet die Änderung zu übernehmen.
    Nach der Abstimmung musste die Satzungsänderung vom SV bestätigt werden und dann das Theater mit der Beglaubigung der Unterschrift und das Einreichen beim Amtsgericht. Bei Vorstandsänderung das Gleiche.

    Uns hat es keine Vorteile gebracht.
    Es gab keine Spender die eine Bescheinigung gebraucht hätten.
    Klar gibt es kleine Spenden für Veranstaltungen Turniere usw. Dafür wird der edle Spender mit einem Plakat oder auf der Homepage mit einem Link bedacht, was dieser als Werbung verbucht und alle sind zufrieden.

    Man sollte sich sicher nicht vom SV beeinflussen lassen, ob man e.V sein möchte oder nicht.
    Aber wenn man es ablegen möchte ist die Hilfe des SV sehr nützlich und warum sollte man nicht auch mal nutzen aus seiner Mitgliedschaft ziehen
    LG Margit