Erfahrung Schutzwand

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    Hallo,
    ich weiß nicht so ganz genau was du meinst, aber unsere Garage wird ebenfalls als Innenzwinger genutzt. Ich habe zwei Fenster einbauen lassen, vor das Garagentor habe ich von Innen ISOwände eingezogen (Tappezblech mit Isolierung), die Wände habe ich nur gestrichen und den Boden mit Abwischbarer Farbe, wenn du eine Trennwand braucht, kann man sehr gut Bromet Elemente nehmen.

    Isolierte Hundehütte, verschiedene Liege Möglichkeiten, Gummimatte, Holzpritsche, Decke,..fertig!
    Ich empfehle vor dem Umbau erstmal in die entsprechende Bauordnung und auch mal im Tierschutzgesetz nachzuschauen. Sonst kann es teuer werden! Eine Garage dient nur zum parken von Fahrzeugen

    welt.de/motor/news/article1219…lsche-Garagennutzung.html

    rekers-beton.de/news-garagenvo-lagerraum-garage.php
    beste Grüße

    Uwe
    Naja, ganz so einfach ist das nicht. Wenn die Garage in der Baugenehmigung als Garage ausgewiesen ist, dann darfst Du darin eigentlich z.B. weder ein nicht angemeldetes KFZ noch ein Kinderfahrrad, Dein Heimwerker-Werkzeug oder sonst was lagern. Sondern Du darfst nur Dein angemeldetes KFZ dort rein stellen und alles, was unmittelbar zur Nutzung desselben gehört.

    Normalerweise kümmert das niemanden. Solange sich nicht jemand an dem stört, was Du tust. Aber bei der Hundehaltung ist es nun mal häufiger so dass die irgend einem Nachbarn ein Dorn im Auge ist (z.B. weil der Hund öfters mal bellt, oder weil irgend ein Tierschützer meint es wäre Tierquälerei dass Du Deinen Hund in die Garage sperrst). Und dann ist es blöd wenn Du Geld in den Ausbau Deiner Garage zum Zwinger investiert hast. Zum einen kann Dich eine derartige falsche Nutzung bis zu 500 Euro Strafe kosten, zum anderen kann die zuständige Behörde natürlich anordnen dass die Garage unverzüglich wieder umgebaut und ausschliesslich ihrer eigentlichen Bestimmung zugeführt wird (wobei Dich niemand zwingen kann Dein Auto da wirklich rein zu stellen; aber sie kann Dich davon abhalten die Garage "zweckzuentfremmden").

    Das sollte man halt einfach wissen bevor man mit irgendwelchen grösseren Umbauarbeiten beginnt, die ja meist Geld kosten....

    Im übrigen hat Claudia ihre persönlichen Erfahrungen mitgeteilt. "... bekommt man keine Antwort..." stimmt folglich nicht.
    "Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

    Mark Twain
    ... na klar spinnen die Deutschen.

    Ich bekam relativ kurz nach Einzug in mein Haus Besuch vom Amtstierarzt, weil dem eine "Anzeige wegen Hundehaltung im Bungalow" vorlag.
    Yep - mein Haus ist ein Bungalow.
    Die Amtstierärztin hat mich besucht, ein Protokoll gemacht, gut wars.

    Das nächste war dann eine Anzeige wegen geplanter Hundezucht.
    Wobei ... und das war in der Nachbarschaft hinlänglich bekannt ... ich nur Rüden halte. (Die allerdings Deckbesuch hatten.)
    Die Dame vom Bauamt lachte laut, als ich ihr mitteilte, daß ich 3 Rüden hätte ... und kommentierte "damit hätten wir das dann ja erledigt".
    Warum sie fragen musste: Ich wohne in einer reinen Wohngegend und Hundezucht ist da nur möglich, wenn man eine Genehmigung bekommt und für die müssen die Nachbarn zustimmen. (Anders sieht es im Mischgebiet aus.)

    Yep - die Deutschen sind speziell ... und Nachbarn in Deutschland im besonderen ...

    lusna schrieb:


    Warum sie fragen musste: Ich wohne in einer reinen Wohngegend und Hundezucht ist da nur möglich, wenn man eine Genehmigung bekommt und für die müssen die Nachbarn zustimmen. (Anders sieht es im Mischgebiet aus.)


    Das ist nicht ganz korrekt. In einem reinen Wohngebiet darfst Du Dein Haus bzw. Deine Wohnung nicht gewerblich oder gewerbsmäßig nutzen. Dafür braucht man tatsächlich eine Genehmigung, die die zuständige Behörde in Ausnahmefällen erteilen kann. Hundezucht gilt aber nicht immer zwangsläufig als gewerblich oder gewerbsmäßig. Es hat diesbezüglich schon mehrere Gerichtsurteile gegeben (z.B. Oberverwaltungsgericht NRW), die bei einer Zuchttätigkeit in geringerem Umfang (in einem der Urteile ging es um einen Wurf Bearded Collies pro Jahr) diese "zum normalen Leben" eines Mieters oder Hausbesitzers zählen. D.h. die Haltung von Hunden einschließlich einer gelegentlichen Aufzucht von Welpen gilt nicht mit einer Wohnnutzung generell als unvereinbar. Die Hunde (auch die Welpen) müssen halt in einem Umfeld leben, in dem man auch Wohnen kann. Also Zucht und Aufzucht in einer Zwingeranlage geht im reinen Wohngebiet nicht. Haltung und Aufzucht von Hündin und Welpen in einem Wohnraum, der Terrasse und dem Garten schon (es sind natürlich anderweitige gesetzlichen Vorgaben zu beachten, z.B. zu den Ruhezeiten)
    "Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

    Mark Twain