Welpe rockt im Zwinger

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    Also wenn ich mir nur 3 Wochen Zeit nehme nach der Übernahme eines Welpen für dessen Eingewöhnung, dann fahre ich a) zwischendrin nicht noch irgendwo hin in Urlaub, und b) gewöhne ich den Welpen nicht erst in der letzten Woche daran dass er eingie Zeit im Zwinger bleiben soll. Sondern damit beginne ich spätestens 2 bis 3 Tage nach der Übernahme und ziehe das konsequent durch, jeden Tag!

    Was ich bei Deinen Ausführungen vermisse: Wann und wie lange hast Du Dich mit dem Welpen zusammen im Zwinger aufgehalten, während er dort entspannt geschlafen hat? Anstatt ihn in der ersten Woche im Schlafzimmer schlafen zu lassen wäre es besser gewesen Du hättest in der ersten Woche mit ihm zusammen im Zwinger campiert. Und zusammen mit Deiner erwachsenen Hündin. Dann hätte das was werden können damit, dass der Welpe innerhalb von 3 Wochen lernt sich an diesem Ort ganz entspannt in Anwesenheit der erwachsenen Hündin für ein paar Stunden am Tag ruhig zu verhalten. In dieser Zeit schafft man es auch die baulichen Voraussetzungen dafür zu treffen die Hunde an diesem Ort durch ein Gitter trennen zu können, so dass der Welpe dort nicht alleine ist, aber der erwachsenen Hündin nicht auf die Nerven gehen kann.

    Irgendwelche Tipps habe ich für Dich nicht wirklich, wenn Du jetzt keine Möglichkeit haben solltest noch einige Wochen Urlaub zu nehmen. Um dem Welpen vermitteln zu können dass der Zwinger ein Ort ist, an dem er zusammen mit Rudelmitgliedern, denen er vertraut, sicher aufgehoben ist. Um ihm in täglichen Ritualen an die spätere Alltagsroutine heranzuführen, und die eigene Anwesenheit dabei dann wieder "auszuschleichen". Was alles natürlich sehr viel schneller geht wenn der Welpe den Zwinger nicht schon als einen Ort des Verlassenseins und entsprechenden Gemütszuständen kennen gelernt hat.
    "Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

    Mark Twain

    Antje schrieb:

    Um dem Welpen vermitteln zu können dass der Zwinger ein Ort ist, an dem er zusammen mit Rudelmitgliedern, denen er vertraut, sicher aufgehoben ist.


    Der Ort, der dem kleinen Kerl ja nun mit diversen Mitteln schon zum Horrorkabinett übermittelt wurde...
    VG Astrid

    Man lebt ruhiger, wenn: - man nicht alles sagt, was man weiß, - nicht alles glaubt, was man hört und - über den Rest einfach nur lächelt.

    Antje schrieb:

    ..........: Wann und wie lange hast Du Dich mit dem Welpen zusammen im Zwinger aufgehalten, während er dort entspannt geschlafen hat? Anstatt ihn in der ersten Woche im Schlafzimmer schlafen zu lassen wäre es besser gewesen Du hättest in der ersten Woche mit ihm zusammen im Zwinger campiert. ............................Um dem Welpen vermitteln zu können dass der Zwinger ein Ort ist, an dem er zusammen mit Rudelmitgliedern, denen er vertraut, sicher aufgehoben ist. Um ihm in täglichen Ritualen an die spätere Alltagsroutine heranzuführen, und die eigene Anwesenheit dabei dann wieder "auszuschleichen".............

    Eine sehr schöne, aber auch wirkungsvolle Methode.
    Auf diese Art habe ich meine neuen - ausgewachsenen - Diensthunde übernommen. Der Kontaktschluss war faszinierend.
    Ich denke, wenn man wollte, könnte am so - auch wenn es länger dauert - die negativen Seiten auffangen.
    Hundesportliche Grüße

    Burkhard
    Für mich zeigt sich nur eines:

    Der Umgang mit Wegmachen von Problemen läßt für die Zukunft tief blicken, wenn jetzt schon zu solchen Mitteln gegriffen worden ist.

    Wo das Wissen aufhört, ist Gewalt oftmals Tür und Tor geöffnet. Der Ausdruck " unfairer Mittel " verniedlicht das doch nur...

    Ich denke, dass du das mit deinen begrenzten Mitteln wohl bei diesem Hund nicht mehr hin bekommst.

    Der Tip des Abgebens war ernst gemeint. So hat der Hund eher eine Chance das ganz neu in einem ganz unbefleckten Umfeld zu lernen oder vielleicht gar nicht erst mit dieser Situation mehr konfrontiert zu werden.

    Hier ist Angst und Sorge bestraft worden, bei einem kleinem Hundewelpen, der seine Sicherheit und Umfeld gezwungener Maßen abgeben mußte.

    Und für mich ist auch die Sache mit dem Kotzen keine Entschuldigung.
    Ich lasse meinen Welpen nicht ohne Aufsicht irgendwo rum stromern , wo ich nicht kontrollieren kann, was er aufnimmt, oder sonstiges zustoßen kann, grade, wenn es auch ein mir unbekanntes Terrain ist, welches den Hund nur am Ausbüxen hindert.

    Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
    @ Peter A.,

    schmeiß den Zwinger weg und nehme eine Box, die genau so groß ist, damit man darin bequem schlafen, aber nicht wandern kann. Die in eine ruhige Ecke und vllt. noch eine Decke rüber, von wegen des Höhlencharakters. Dazu N-TV oder was laberndes dazu. Und was zum Knabbern.

    Wenn es mein Hund wäre - Für den Zwinger würde ich keine Zeit mehr aufwenden. Die schlechten Angewohnheiten müssen unterbrochen werden.

    Ich nehme meine Kleinen immer mit, auch wenn ich nur Brötchen holen fahre. Rein in die Box, warten, raus, pullern, rein und wieder heim. Das wiederholt sich sehr oft am Tag und das Umwelttraining ist auch gleich abgearbeitet. Man kann ja auch mal in eine Schreinerei fahren und den Hund mit den Fräsen oder sonstigen Baustellenaktivitäten mit erheblichem Streßfaktor bekannt machen. Der Hund wird sich sicher auf seine Box freuen. Box wieder ins Haus neben das Bett - hast Du gut gemacht.

    Hund wird in der Box gefüttert. Hund in die Box, Klappe zu, Klappe zu sofort wieder auf, Futter rein. Sukzessive die -Wartezeit auf das Futter (Hund in der Box, ich renne in die Küche, komme gleich zurück. Warten auf leckeres Futter ist geil und ist angenehm!), das Warten neben der leeren Schüssel mit vollgefressenem Ranzen verlängern - ohne den Hund zu beobachten. Geh raus in den Garten. 1 Minute, 5, 10, 20 usw, wie es funktioniert. Laß Dich 10 Tage krankschreiben, das sollte reichen. Klappe auf, Hund ignorieren. Geh zu Deiner Modelleisenbahn. Mit der Beobachterei verursachst Du den Streß erst. Das uncoole Verhalten dressiert Püppilotta erst zu ihrem Benehmen, denn wann bekommt sie i m m e r Aufmerksamkeit?

    Schlafbereit macht man den Hund, wenn er Aufgaben erfüllen muß, die ihm nicht liegen oder wenn ich ihn zur Konzentration zwinge - Leinenführigkeit z.B. Vllt den Hund mal überfordern. Ein müder Hund ist ein guter Hund. Rennerei durch den Wald macht eher unruhig. Lasse ihn hungrig sein, desto attraktiver kann die Box werden. Man könnte den Hund auch 10 Mal am Tag füttern - in der Box. Lernen ist Wiederholung, und wenn man nichts wiederholt, wird man nichts lernen.
    Vllt. nochmal eine grundsätzliche Anmerkung. Niemand ist freiwillig blöd. Es ist auch nicht so, daß hier täglich der Server wegen der Menge der Anfragen zusammenbricht. Will ich etwas ändern, müssen die Kunden sich wohlfühlen. Sonst wird das nichts.

    Ich mag auch den Hinweis, den Hund besser abzugeben, nicht. Wo soll der Dackel denn hin? Will ihn der Hinweisgeber oder will er mit dem Hund zum TA gehen?

    Wenn ich zurückdenke, hatte ich nie solche Probleme. Ich mußte arbeiten, der Chef gab mir freundlicher Weise einen Zwinger und abends war für den Hund das Problem erledigt. Vllt. waren die Hunde doch robuster im Nehmen. Schaue ich im Internet nach oder sehe mal "Fachbücher" durch, geht es hauptsächlich um Ängste , Ängste und Macken und um das Eingehen auf Befindlichkeiten des Tieres. Macht mit mir auch keiner.

    Manchmal habe ich bei mir Hunde, die verhalten sich wie Geisteskranke, heulen, springen eine Stunde an einem hoch (gelernt in einer Hundeschule beim Entzug der Ressource Zuwendung), pinkeln mit einem Jahr noch die Bude voll oder sowas hier:IMG-20170917-WA0018.jpgIMG-20170917-WA0011.jpgIMG-20170917-WA0016.jpgIMG-20170917-WA0003.jpgIMG-20170917-WA0014.jpg 2 x wöchentlich.

    Der nächste verweigert das Mitlaufen, wenn er nicht mit Futter motiviert wird, der nächste hat plötzlich "HD", wenn er allein ins Auto einsteigen soll usw. Das ist noch eine andere Nummer als an der Leine Zerren, da man mit den Hunden nur nicht das ordentliche Benehmen geübt hat. Heute konnte ein Hund nicht an einer schwingenden Kinderschaukel vorbei. Und wenn man dann den Kollegen nur ausreichend auf den Sack geht - siehe da, dann sind sie geheilt. Und ein paar scheinen wirklich einen physiologischen Schaden in der Matrix zu haben.

    Dabei gibt es durchaus stabile Hunde aller Gemütslagen und Charaktere, die überall sofort zu Hause sind oder sich nach einem Tag Aufenthalt mit ordentlicher Betreuung anfangen, einzurichten.

    Vllt. ist das Hauptübel unserer Zeit, daß man alles richtig machen will in dem Sinne, wie es die einfühlsamen Immerbesserwisser anempfehlen. Man will ja nicht blöd sein. Dabei muß mein Hund ja mit mir klarkommen, so wie ich bin. Oder er muß ins Heim. Da ist es doch besser, ich rede so mit ihm, wie ich mich fühle bei seinem -gegenwärtigen- Handeln. Ohne schlechtes Gewissen und mit einer gehörigen Portion Egoismus in Bezug auf meine Lebensqualität. Das kann mein Hund verstehen und sich darauf, bei vorhandener Kontinuität, einrichten. Ich selbst spare mir den Exkurs in der Hundesprache, um im Anschluß in hochbellisch mit ihm zu reden, damit er durch die heutige Welt nicht zu doll traumatisiert wird. Ich möchte auch nicht darüber nachdenken, was das für Tiere bedeutet, wenn man sie über Jahre hinweg von ihren Ängsten heilen will.

    Wenn mit den Hunden robuster umgegangen würde, hätten sie es bestimmt leichter. Das ist wie mit den Kindern, die nicht viel können, was ihre Eltern nicht wahrhaben wollen, keinen Tag auf der Baustelle durchhalten und was ohne Harz 4 oder andere Fördermittel im Drama enden würde.

    Ich hake das mal als Gedanken zum Sonntag ab. Morgen ist es wieder besser:-)
    Mein lieber Frank,

    wir beide kennen uns, Du solltest meine Intendion besser interpretieren können, als du es hier tust.

    Ursache und Wirkung...

    Ganz sicher will ich den Hund nicht. Wozu auch, meinen Hund will ich selbst vergurken!

    Aber mittlerweile habe ich erkannt, dass man nicht jeden Hund vor seinem Hf retten kann, wenn dem das nötige Rüstzeug, in der Regel die Emphatie in den jeweiligen Situationen fehlt.

    In erster Linie will ich doch Schäden an meinem Hund abwenden, oder umgehen bzw. möglichst gar nicht aufkommen lassen.


    Wir haben hier selbst so einen Pflegefall übernommen, dann aber schon ein Jahr alt. Bindung zu uns war das geringere Problem, die Hündin in die Tagesabläufe einzugliedern das größere. Das haben wir ohne Urlaub geschafft, mußten uns aber sicher selbst einschränken und disziplinieren.

    Sportlich ist sie begrenzt, aber ihre emotionale Rückmeldung garantiert ihr Leben bei uns.

    Und ich weiß auch, wie Du Deine Hunde hältst, über was für ein Rüstzeug an Wissen und Möglichkeiten Du verfügst.

    Also vergleiche hier nicht Äpfel mit Birnen.


    VG Reinhard
    Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
    Morgen Reini,

    ich habe nicht Dich persönlich ansprechen wollen. Das kam hier schon öfter vor.

    Und die Schreinerei - mein RS Bruno schlief in der Werkstatt unter der Oberfräse bei laufendem Betrieb. Die war zwar nicht so wie Deine professionelle, aber es hat mich doch beeindruckt. Das hat er freiwillig gemacht. Vermutlich weil er "mit" durfte und auf den Spänen war es schön weich - wer weiß?

    Grüße in den Norden!
    Moin Frank,

    ich war derjenige, der geraten hat den Hund abzugeben.

    Die Bilder, die Du eingestellt hast, die sind mir auch von unserer Hündin bekannt, vielleicht nicht in dem vollen Umfang, aber die Tendenz war da.

    Die Hündin war mit 14 Monaten ganz kurzfristig zu haben, da der Besitzer gestorben war. Die Witwe kam mit dem Hund nicht zurecht, war mit der Gesamtsituation überfordert.

    Tagsüber kam die Hündin zur Hundenanny, die sie auch nur in einen Zimmerkennel gesperrt hat, wogegen sich die Hündin stundenlang lautstark beschwert hat, daher dort nicht mehr hin konnte.

    Wir mußten uns innerhalb eines Tages entscheiden, hatten zum Kennenlernen etwa 2 Stunden Zeit.

    Aber auch bei uns muss sie in den Zimmerkennel, damit wir alles wieder so vorfinden, wie wir unser Haus verlassen haben.
    Und obwohl wir nicht mal eben spontan Urlaub nehmen können, haben wir das irgendwie hinbekommen sogar ein bereits etabliertes Verhalten zu durchbrechen, ohne jetzt auf "unfaire Mittel" zurückzugreifen.

    Umgang mit Langerweile ist das eine, die Hoffnung auf das Wiederkommen das andere. Es muss sich für den Hund lohnen zu warten... Und da haben Hunde eben unterschiedliche Frustrationstoleranzen.

    Aber auch wir haben uns ein Limit gesetzt das zu biegen, bzw. zu sehen, ob wir den Hund entsprechend unserer Vorstellung formen zu können.

    Und wäre sie nicht so eine Schmusehund, so hätten wir sie nicht mehr, denn sie kann nichts, nicht mal normale Leinenführigkeit.
    Zudem hat sie einen leicht rostigen Nagel im Kopf, ist in ihrer Sozialkompetenz manchmal überfrordert, stellt dann Sachen spontan ab. Weiter will ich das nicht ausführen.
    Manchmal treibt sie einen echt zur Weißglut, kann aber eigentlich selbst gar nichts dafür.

    Und so sehe ich das eben bei vielen Hunden.

    Gruß Reini
    Schön mal vor der eigenen Tür kehren...

    Reisender schrieb:

    Morgen Reini,

    Das hat er freiwillig gemacht. Vermutlich weil er "mit" durfte und auf den Spänen war es schön weich - wer weiß?

    Grüße in den Norden!


    D a s ist doch - zumindest bei unseren RS - immer der Türöffner: dabei sein !
    Kenne ich allerdings auch von anderen Rassen. Wenn dann noch das - manchmal notwendige - Alleinbleiben vernünftig a u f g e b a u t wurde, ist doch in der Regel alles Chic.
    Hundesportliche Grüße

    Burkhard
    Und damit meine Bude nicht genauso aussieht wie auf den Fotos von Reisender (Frank) muss langsam was passieren.
    Die letzte Erinnerung von der Oma meiner Lebensgefährtin wurde schon geschrottet, und die Fenster und alles andere möchte ich auch behalten.
    Und.....ich werde diesen Hund ganz sicher nicht abgeben.
    Den Tipp von Frank werde ich beherzigen und mal schauen wie sie es annimmt.
    Viele Grüße
    Peter A.

    Niveau ist keine Hautcreme
    Hallo zusammen,
    er ist ja nun genug deutlich geworden das Peter da, mehr wie als einen Fehler gemacht hat, auch das er die Geschichte, was alles in den vier Wochen passiert ist, erst jetzt schreibt, macht das alles nicht besser!. Mensch Peter, das ist echt blöd gelaufen, und er macht das ganze wirklich nicht besser.
    ABER das weisst du ja nun,... ich würde wirklich nochmal neu anfangen mit der Box und wenn du mit dem Zwinger beginnst, vielleicht nimmst du den Zwinger von der anderen Hündin.

    Was Frank schreibt hat was Wahres, auf der anderen Seite, sollen die Hunde in unsere zivilisierten Welt ja nicht auffällig werden, und so sind dubiosen Hundeschulen, Hundeheilern und Trainern Tür und Tor geöffnet.

    Du hast nun einige Tipps bekommen, die funktionieren, es wird nun leider aber länger dauern, und es dürfen die nicht nochmal so grundlegende Fehler passieren!

    Es erfordert nun noch mehr Konzentration und Souveränität von dir, denn du mußt vorher genau überlegen, was, wann und wie lange du es machst. Ich wünsche der Kleinen und dir gute Nerven und eine besseren 2. Versuch, denn mehr hast du auf keinen Fall.

    tschöö
    Zu dem Thema "früher war alles besser, auch die Hunde...": "Früher" hat man den Welpen meist beim Züchter abgeholt, zu Hause in den Zwinger gesetzt (die Nachbarn waren vorgewarnt worden), und dort hat der Krümel dann, je nach Mentalität 1 bis 3 Tage jämmerlich geschrien. Danach war er dann so resigniert dass er die Klappe gehalten hat.

    Das war aber in meinen Augen immer noch besser als einen Welpen beim Züchter abzuholen, ihn erst mal 'ne Woche im Schlafzimmer schlafen zu lassen, um ihn dann raus zu werfen in den Zwinger, wo er plötzlich mutterseelenalleine bleiben soll.

    Zudem: Unser Umfeld wird nicht besser. Wenn bei uns früher auf dem Dorf ein "Zuagroaster" sich über Hundegebell (oder muhende Kühe, krähende Hähne o.ä.) aufgeregt hat, wurde der von den Einheimischen so derb glattgebügelt dass der sich nicht mehr getraut hat was zu sagen. Heute kommt die Polizei wegen Pferden, die in der Mittagszeit auf der Koppel schnauben oder früh Morgens über den Hof laufen. Und bei einer Klage bekommt der lärmempfindliche Nachbar nicht selten Recht. Deswegen liegt es mir immer am Herzen dass sich meine Welpen möglichst ohne Krawall so in den Alltag einfügen, dass ich sie später während meiner Arbeitszeit im Zwinger lassen kann ohne dass die dort übermässig viel Krach machen. Da schlafe ich lieber anfangs 5 Tage lang mit einem Welpen im Zwinger als dass ich mir für die positive Konditionierung des Zwingers einen Tag zu wenig Zeit nehme.
    "Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

    Mark Twain
    @ Peter A.
    Kleiner Nachtrag meinerseits:
    wenn ich Deine Signatur richtig interpretiere, dann hast Du doch da bei Dir , einen richtig Guten. Ich meine Ralf !!!!!!!!!! Oder war das so nach dem Motto: ich will mich nicht bloßstellen und frage hier ?
    So wie ich Ralf kenne, hilft er Dir mit Sicherheit - mußt halt richiig fragen !!!!!!!!!!!!
    Vielleicht können wir uns ja Ende November dort mal persönlich kennenlernen !
    Glück auf !
    Hundesportliche Grüße

    Burkhard
    @ Antje
    ich habe den Welpen nicht nur die 1 W​oche im Schlafzimmer schlafen lassen, sondern dort schläft er immer noch jede Nacht.
    Deswegen war es mir auch so wichtig, das er / sie erstmal Stubenrein wird.
    Ich habe keine Lust, morgens aufzustehen und erstmal in irgendeine Pischifütze zu treten.
    Der Welpe soll nur in den Zwinger, wenn niemand im Haus ist, also in der Regel vormittags von 09:00 - 12:30 Uhr.
    Und da bei mir in unmittelbarer Nähe eine Grundschule und ein Kindergarten ansässig sind, muss er halt still sein.
    Viele Grüße
    Peter A.

    Niveau ist keine Hautcreme

    Peter A. schrieb:

    habe ich schon in der Whatsgruppe gefragt, aber es hat niemand geantwortet.


    Wenn ein Hund nicht mittels Zuwendung, Futter oder Spielzeug zum gewünschten Verhalten gebracht, manipiuliert werden kann, bleibt nur der Weg über die Autorität, auf daß der Hund wieder zuhört. Will kaum jemand und darüber sprechen schon gar nicht. Randalieren bedeutet ja auch, daß der Hund nicht zuhört und einen als Ergebnis nicht ernst nimmt. Wut / Ärger sind aber keine Autorität.