Welpe rockt im Zwinger

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    Wenn der ältere Hund im Haus ist, würde ich die zwei im Haus zusammen unterebringen, hatte auch schon
    mal einen mit Trennungsangangst, der hat erst Ruhe gegeben wenn er mit dem Alten zusammen war. Hatte
    anfangs einen Zimmerzwinger, einer drinnen einer davor, später liefen sie beide frei in der Wohnung.
    Dein Welpe dreht ja jetzt schon auf wenn sie den Zwinger nur sieht, das muss erstmal wieder abgebaut
    werden um die negative Verknüpfung auszulöschen, je mehr dieKleine dort malträtiert wird, umso fester brennt sich das ein. Habt ihr kein Zimmer das man erstmal"opfern" könnte? Eine Box ginge auch, aber da darf die Zeit nicht zu lange sein. Wichtig ist selbst die Nerven zu behalten und dem Hund gegenüber souverän und nicht hilflos auftreten. Evtl mal beim Züchter nachhaken, unsere Welpen kennen es zumindest unter sich ohne Mutter zu sein bevor sie abgegeben werden, vllt kann man da irgendwo noch anknüpfen ...
    alles Gute für die Kleine
    feuerteufel
    Ich habe die ältere Hündin auch schon mit in den Zwinger gepackt.
    Die Alte ist dann ruhig und die Kleine randaliert sofort.
    die Kleine meidet den Zwinger auch nicht, sie rennt dort auch rein, wenn wir mit im Garten sind, nur alleine bleiben ist nicht drin.
    Viele Grüße
    Peter A.

    Niveau ist keine Hautcreme

    kimmy schrieb:

    Hallo Bine,
    natürlich ist Futter nicht alleine verantwortlich! Und ja, der Welpe benötigt Protein.
    Aber sieh Dir doch einmal die Werte von verschiedenen Futtersorten an - das unterstützt die ohnehin vorhandene Lebendigkeit, macht zusätzlich uappelig.
    Das versuchte ich zu erklären.

    MfG,
    Kimmy


    ​Ich glaub, ich kenn mich mit Futter etwas aus... Aber ich habe auch schon mehr als einen Welpen groß gezogen... Ich bin da bei Feuerteufel, Zimmerkennel mit dem anderen Hund dabei klingt für mich nach der besten Lösung.

    LG

    Bine
    [url]www.pfotenfutter-krallenkrams.de[/url]
    Hi Peter,
    ich muss ehrlich sagen, ich war über deine Versuche, den Welpen ruhig zu bekommen wirklich geschockt!!
    Auf Grund deiner Maßnahmen hab ich auch kurz gedacht, das ein Tennisschläger besser für dich wäre, denn das ist für mich einfach gedankenlos, wie du versucht hast, die Sache anzugehen und auch nicht gut zu heißen!, tut mir leid ein no go für mich!

    Aber da ich gerade aktuell auch einen Welpen eingewöhnen muss, und ich dir sagen kann, das nach drei Wochen Zwinger, Hausbox, Autobox, Welpenauslauf kein Problem mehr darstellen, und der Welpe dort allein bleibt,... will ich gerne meine Erfahrungen mitteilen.

    Die erste Woche ist grundsätzlich IMMER jemand zu Hause!

    Warum? weil der Welpe Verlassensängste,Einsamkeit und einfach einen "Schock" hat, wenn er von Geschwistern und Mutter getrennt wird, und wie schon richtig gesagt wurde, diese Empfindungen sind nicht Trainierbar oder mit negativ Maßnahmen abzustellen, da sie sonst in der Zukunft zu massiven Probleme führen können.

    Der Welpe ist zuerst in eine großen Hundebox im Wohnzimmer, die erste Nacht ist schrecklich mit dem Gejammer und Geheule, aber wir schlafen im Wohnzimmer und lassen den Hund nicht alleine, aber er ist in der Box. Wenn der Welpe kurz ruhig ist, holen wir ihn raus und gehen Outside.

    Dann lernt er auch wenn wir immer da sind, und wir uns bewegen und an der Box vorbeilaufen, wir immer wieder kommen. Man geht raus und rein, mal beide kurz, wichtig nicht mit dem Welpen sprechen oder in die Box starren, so lernt er das es normal ist, das man kommt und geht, und wir Ihn wenn er ruhig auch beachten oder rausnehmen.

    Bei der Autobox das selbe, man fährt man Hält, man startet den Motor, steigt aus und wieder ein, super ist, wenn man einen ruhigen alten Hund in der zweiten Box hat, der hält sich zwar die ersten drei Mal die Ohren zu ;) aber es funktioniert super.

    Welpenauslauf das gleiche, wir sitzen auf der Bank in der Nähe, gehen weg oder ins Haus, und kommen wieder immer wenn der Welpe ruhig ist, das der Welpe es schon aus der Home und Autobox kennt, nimmt er kaum Notiz wenn man einfach mal weg ist.

    Und dann kommt der Zwinger, wie du dir vorstellen kannst, der selbe Weg mit kommen und gehen, einen ruhigen alten Hund neben an, ein Radio mit WDR 4 und die Zeitspanne hat sich überproportional gesteigert.

    wichtig ist vor allem !!!! in allen Boxen oder Ausläufen, Räumen ist Futter und Spielzeug und zwar bevor der Welpe reingeht!!!!

    Futter ist immer verstreut und versteckt, die Verstecke sind oft unterschiedlich, Spielzeug variiert, so ist er Welpe beschäftigt, es fördert seinen Finderwillen und der Welpe steht beim zweiten Mal schwanzwedelt vor der Box, beim dritten Mal zieht er wie verrückt Richtung Box, Auslauf oder Auto oder Zwinger, überall ist Futter und sogar versteckt, tolle Sache!!!!

    Und dann erst kannst du "erziehen", denn de Hund will etwas und zwar will er es sofort, und dann kannst du sagen,... ja du bekommst aber erst wenn du sitzt und ruhig bist, mach ich die Tür zum futter auf. ...usw. das ist der rote Faden den man in der ganzen Ausbildung braucht und man hat ihn in drei Wochen gelegt, ich finde es genial und de Hund hat null Probleme damit.!

    Ich hoffe ich konnte dir helfen, denn unsere Kleine hast es überstanden und freut sich auf alles,... oder einfach aufs Leben !

    tschöö mit öö
    also ich sag immer noch Box.
    Meine lieben ihre Box und nutzen sie auch so als Rueckzugsort. Ist quasi wie ne Hoehle fuer den Hund. Ich zieh hier grad zwei Welpen gross, ohne Box ging das nicht. Die wuerden mir das Haus auseinander nehmen. Beide verbringen sehr viel Zeit im Freien mit dem Altrueden. Beide werden getrennt, beide gehen mit auf den Hundeplatz... etc. in der Ausbildung werden sie mit dem Clicker angearbeitet und duerfen ansonsten Hund sein.

    Wenn ich das Haus verlasse gehen sie entweder mit oder fuer maximal drei oder vier Stunden in ihre eigene Box (fuer Riesendoggen). So bleibt das Haus stehen und die Welpen gewohnen sich daran auch mal alleine zu bleiben. Es bleibt jedoch immer einer der Altrueden im Haus mit den Welpen so das sie das ruhig bleiben lernen von einem alten Hasen lernen. Die Welpen sind mittlerweile fuenf Monate alt und allein sein ist da kein Problem mehr. Es gibt da mittlerweile auch ganz tolle Studien die das "alleinsein" des Hundes mal genauer unter Lupe genommen haben und hab da mit meinen auch selbst an einer Studie teilgenommen.

    Persoenlich werf ich immer eine handvoll Futter in die Box bevor der Welpe reingeht. Es gibt auch tolle Videos von Susan Garrett die sich Crate Games nennen. Einfach mal googlen. :)
    Zimmerkennel für Welpe (ehemalige Flugzug Gitterkennel) die ich auf einer flache Schubkarre hin und her schieben konnte. Sie konnten jeden Tag einander sehen. Nach ein paar Wochen lief die Kleine aus dem Kennel (hatte nich richtig abgeschlossen) und von da an war es nicht auf Rosen gebettet aber bis auf ein oder 2x leichte Zwischenfälle machbar. Die Rüden respektierte unser Hausordnung (no fighting). Sie waren beide frei im Haus wenn wir fortgingen ohne Zwischenfälle.
    Life, z.B. Hundesport, is really simple but we insist on making it complicated
    Hallo Claudia,
    vielen Dank für dein Statement,
    wie schon geschrieben, hatten wir 4 Wochen Urlaub und haben uns eigentlich intensiv um den Welpen gekümmert.
    In der Box im auto alleine bleiben ist für die Kleine kein Problem, da ist sie ruhig und wartet bis sie rausgeholt wird.
    So machen wir das z. B. bei der Gassirunde.
    Erst sind wir mit beiden Hunden gegangen und danach eine kurze Runde mit der Älteren, ca. 10 Min und immer in Hörweite vom Auto.
    Dann die Hunde getauscht und mit der Kleinen los......überhaupt kein Problem.
    Jetzt kann die Kleine mittlerweile ca. 30 Min. alleine in der Box im Auto bleiben und wir gehen dann mit der großen...Der Zwerg bleibt ruhig.
    nur im Zwinger randaliert sie.
    Das mit dem Wasserstrahl habe ich seinerzeit auch mit der Großen gemacht und die hat es nach 3 Tagen kapiert.
    Also hatte ich gedacht, das die Kleine es auch so kapiert, war wohl ein Fehler.
    Viele Grüße
    Peter A.

    Niveau ist keine Hautcreme
    Wenn ich so ein wenig rechne, dann hast Du den Hund jetzt 6 Wochen. Das ist schon fast sein halbes Leben.
    Es gibt sicher ein Auswahlkriterium, warum Du genau diesen Hund ausgesucht hast.

    Vielleicht solltest Du ihn wieder dem Züchter zurückgeben und Deine Auswahlkriterien entsprechend Deiner Möglichkeiten nochmal überdenken.

    Vielleicht sind phlegmatische Hunde besser für Dich geeignet, als hochaktive?!

    Du wolltest sicherlich einen Welpen und rohen Hund, damit nicht soviel versaut wird...

    Abrr der Welpe zeigt Dir Deine Grenzen auf.

    So tut mir der Hund einfach leid. Der braucht jetzt schon jemanden, der die Erfahrungen bei Dir grade biegt.
    Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
    Es hängt auch viel von der Aufzucht ab. Hatte eine Hündin, die 6 Monate lang randaliert, meine letzte blieb von Anfang an einfach auf der Decke, auf die man sie gelegt hat. - Und die ist eher hyperaktiv.

    Ich würde die Hündin im Haus in einer box unterbringen. Dort muss sie auch immer wieder mal 30 Minuten sein, wenn viel im haus los ist und ständig jemand um sie. Das geht von 09-12:30.

    Draußen ist doch eine Überforderung
    Das mit dem Wasserstrahl kenn ich noch von ganz frueher. War damals gang und gebe das die Leute einen Wasserstrahl genutzt haben um die Hunde ruhig in Wohngebieten zu halten. Ist fuer mich und sicherlich auch fuer andere nichts neues. Mittlerweile haben sich jedoch die Trainingsmethoden ein bissle geaendert ;)
    Ich frag mich was Du in den vergangenen Wochen eingeltich gemacht hast. Hier läuft das Zwingertraining folgendermassen ab:

    Sobald der letzte Geschwisterwelpe ausgezogen ist beginnt am nächsten Tag die alltägliche Routine. D.h. aufstehen, Gassi, füttern etc. verläuft alles genau so wie wenn ich arbeiten gehen würde. Und zu dem Zeitpunkt, an dem ich an die Arbeit fahren würde, gehe ich mit dem Welpen und einem Althund in den Zwinger, in dem der Welpe später während der Arbeitszeit bleiben soll. Dort steht eine Liege und wir legen uns dort alle zusammen noch mal 'ne Runde schlafen (sehr angenehm wenn man Urlaub hat, morgens um halb 6 noch mal ins Bett zu dürfen). Der Welpe bekommt ein Stückchen Trockenpansen, mit welchem er sich i.d.R. unter meine Liege verzieht. Natürlich kapsert er anschliessend noch ein bisschen herum, merkt aber schnell dass kein Spielen angesagt ist, rollt sich unter der Liege zusammen und schläft. Nach 2 bis 3 Stunden verlassen wir dann alle zusammen den Zwinger wieder. I.d.R. dauert es ca. 3 Tage bis der Welpe eine diesbezügliche Routine bereits verinnerlicht hat. Nach dem Füttern wird noch mal Pippi gemacht, dann geht es in den Zwinger, Trockenpansen, der Welpe geht damit selbstständig unter die Liege, legt sich hind, Kabbern und dann Schlafen. Spätestens nach einer Woche empfinden auch zugekaufte Welpen den Zwinger als sicheren Ort, an dem das Rudel ruht. Tief und entspannt dort zu schlafen fällt ihnen sehr viel leichter wenn sie das anfangs zusammen mit ihren erwachsenen Rudelmitgliedern tun.

    Spätestens nach 5 bis 6 Tagen waren bei mir alle Welpen so weit dass ich sie zusammen mit dem Althund in den Zwinger geschickt habe. Das Ambiente bleibt erst mal das selbe (sprich die Liege bleibt erst mal im Zwinger), nur ich geh nicht mehr mit rein. Der Welpe geht weiterhin mit seinem Trockenpansen erst mal unter die Liege und ich hab Zeit in Ruhe die Aussentüre zu verschliessen. Dann bleibe ich in der Zeit, in der der Welpe (mit Althund) im Zwinger ist, im Haus, damit vor dem Zwinger alles ruhig bleibt und beide Hunde schlafen können. Ca. weitere 3 Tage später geht der Althund dann nicht mehr mit in den Welpenzwinger, sondern bekommt seinen Schlafplatz vor dem Welpenzwinger direkt an der Gittertüre. D.h. Welpe und Althund sind dann getrennt, der Althund gibt dem Welpen aber durch seine Anwesenheit Ruhe und Gelassenheit, sie können Seite an Seite schlafen (wenn der Welpe das möchte), sind aber durch das Gitter getrennt.

    Wenn wir auf diese Weise am Ende der 2. Woche des Zwingertrainings angekommen sind, folgt je nach Bedarf Stufe 3: Ein weiterer Hund geht in dieser Zeit in dritten Zwinger. Der Welpen kann ihn sehen, kommt aber nicht in direkten Kontakt.

    In dieser ganzen Zeit gibt es bei mir keinerlei Bellerei im Zwinger. Der Welpe hat ganz am Anfang des Training keinerlei Grund dafür, da er keine Verlustängst verspührt und erlebt, dass die erwachsenen Rudelmitglieder sich dort ruhig (und langweilig) verhalten. Und es besser ist es ihnen gleich zu tun.

    Bei den Welpen, die bei mir geboren werden, kann ich nach 3 Wochen konsequenten Trainings beruhig wieder arbeiten gehen. Bei einem Welpen, den ich im letzten Jahr zugekauft habe, habe ich dieses Training 5 Wochen lang durchgezogen. Bei dem hätten 3 Wochen nicht gereicht, damit hier tagsüber alles ruhig bleibt. Aber selbst dieser Welpe ist mit 14 Wochen morgens ganz selbstverständlich in seinen Zwinger spaziert und hat sich mit seinem Stück Trockenpansen auf seinen Schlafplatz verzogen. Wenn ich dann weggefahren bin war absolute Ruhe.

    Das ist natürlich schon übel wenn man wochenlang Urlaub hat und jeden Morgen trotzdem konsequent um halb fünf aufsteht, um den Welpen an die Alltagsroutine zu gewöhnen. Und wenn ich Urlaub habe und dann so früh aufstehe, würde ich lieber irgendwelche Arbeiten draussen erledigen, was mit den Hunden machen, Besorgungen erledigen etc. Aber wegen des Welpen verläuft dann alles so wie wenn ich arbeiten gehen würde. Um halb fünf aufstehen, Hunde raus, Badezimmer, Hunde füttern, nochmal Hunde raus, Welpe mit Althund in Zwinger, Zwinger absperren, und dann herrscht draussen Ruhe (so wie wenn ich an die Arbeit fahren würde).

    Einen Welpen mit Verlustängsten, ganz allein in einem Zwinger, völlig getrennt von seinem Rudel, mit aversiven Mitteln zur Ruhe und Gelassenheit bringen zu wollen, kann nur schief gehen.
    "Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

    Mark Twain
    Hallo,
    wenn der Hund ansonsten mit im Haus ist, fühlt er sich da evtl. wohler. Besorg dir doch eine große Gitterbox. Wenn sie da eh nur von 9.00-12.30 reinkommt ist es ja nicht schlimm. Wenn sie abends mit am Bett schläft, ist das wohl ihr Ruheort. Ich würde die Kiste mit ins Schlafzimmer nehmen, sie dort nachts rein packen und auch wenn sie mal kurz allein bleiben muss. Mein Hund hat die Kiste super angenommen und geht auch allein rein wenn sie mal ihre Ruhe haben möchte. Abends drängelt sie regelrecht in ihre Box zu kommen, da sie weiß es gibt immer noch einen "Gute-Nacht-Keks". In der Kiste kann sie auch keine Tapeten abknabbern oder sich mit der älteren Hündin in die Haare bekommen :)
    Auf die Frage von Antje, was ich die 4 Wochen in meinem Urlaub gemacht habe möchte ich euch mal folgendes berichten:

    Die 1. Woche haben wir die Hündin ans Haus gewöhnt und versucht, sie so gut wie möglich stubenrein zu machen.
    Das klappte auch sehr gut, weil die Kleine nachts fast schon durchgeschlafen hat. Ich hatte sie mit einer 1m Leine an meinem Handgelenk am Bett schlafen lassen, damit, wenn sie sich bewegt, ich das sofort mitbekomme um dann sofort mit ihr raus zu gehen. Hat sie auch top angenommen, sie hat schon nach 5 Tagen Bescheid gesagt, wenn sie nachts mal raus musste.
    Am darauf folgenden Wochenende waren wir übers WE bei einem Freund an der Ostsee eingeladen.
    Mayla war fast Stubenrein und unser Schlafzimmer hatte eine Terrassentür, so das ich im Notfall gleich mit ihr raus konnte.
    Also sprach dem nichts entgegen.
    Dann passierte folgendes:
    Am Freitag dort angekommen saßen wir auf der Terrasse und die beiden Hunde inspizierten das Grundstück.
    Da alles eingezäunt war, kein Problem.
    Auf einmal kam Mayla unter einem Busch hervor gelaufen und kotzte sich die Seele aus dem Leib.
    Ich dachte, sie hat nur was falsches gefressen und habe sie, nachdem sie sich wieder beruhigt hatte in ihre Box gepackt, wo sie auch sofort geschlafen hat. ALs sie aufwachte, war sie völlig taumelig.
    Ich bin dann sofort mit ihr zu einem TA vor Ort und habe ihm geschildert was vorgefallen war.
    Der TA hat sie dann behandelt und Samstag war Mayla wieder gut drauf.
    Am Sonntag mittag ging es dann gen Heimat. Mayla war relativ fit.

    Kaum zu Hause, fing alles von Vorne an, sie kotzte sich die Seele aus dem Leib, meistens kam nur Schaum.
    Wir sind dann in der 2. Woche jeden Tag zu einem TA hier vor Ort, mein Haus-TA hatte leider Urlaub.
    Mayla kotze jeden Tag, meistens jedoch nur Schaum. Der TA war völlig ratlos und zog eine Kollegin hinzu.
    Ein Insektenstich konnte mittlerweile ausgeschlossen werden, das hätte in der Zeit schon wieder abgeklungen sein müssen.
    Die Kollegin des TA´s ging von einem Schlangenbiss aus und behandelte Mayla entsprechend.
    Da MAyla innerhalb von 3 Tagen 1,5kg abgenommen hatte, musste sie einen Vormittag in der Praxis bleiben, um dort künstlich ernährt zu werden. Wir gaben die Hündin also der Sprechstundenhilfe, bei der sie auf einem Kissen liegen sollte und holten sie dort auch wieder 4 Std. später ab. Das war am Donnerstag. Freitag und Samstag mussten wir noch 1x täglich zum TA, weil Mayla noch Spritzen bekommen solte. Die Nahrungsaufnahme klappte am Freitag schon wieder wesentlich besser, das meiste blieb auch drin. Ab dem Sonntag war Mayla wieder topfit und wir überglücklich. Hatten wir doch auch schon Ängste, diese Hündin zu verlieren.
    In der 3. Woche hatte ich dann versucht Mayla an den Zwinger zu gewöhnen, erst so wie viele es hier beschrieben haben, Fressen und Leckerlie im Zwinger und ich bleib in Sichtweite. So weit so gut. Nur sobald die Zwingertür zu war, ging die Randale los, obwohl sie mich sehen konnte.
    Da mir dann in der 4. Woche die Zeit weg lief, weil alle wieder zur Arbeit bzw. Schule mussten, fielen mir nur noch diese unfairen Mittel ein. Wie schon geschrieben, meine ältere Hündin hat das mit dem Wasserstrahl schnell kapiert und war ruhig im Zwinger.

    Gestern war ich zufällig in der Nähe des TA´s und hab dort mal nachgefragt, ob während ihres halbtägigen Aufenthaltes irgendwas vorgefallen ist. Die Sprechstundenhilfe sagte mir dann, das Mayla sehr aktiv war und sie ständig von der Arbeit abgehalten hat. Damit sie ihre Arbeit in Ruhe erledigen konnte, hat sie die damals 10 Wochen alte Hündin für 3Std. in einem halbdunklen Raum in eine Box gesperrt und sie dort schreien lassen.

    Glaubt mir, ich hätte am liebsten die ganze Praxis in die Luft gesprengt. Aber das erklärt wenigstens, warum die Mayla nicht alleine bleiben will.

    Dieses Trauma müssen wir jetzt Step by Step aufarbeiten.

    Wenn hierfür jemand eine Idee hat, immer her damit.
    Ich bin gerade dabei, ihr beizubringen, auch wenn du niemanden siehst ist immer jemand da.
    Soll heißen, sie ist im Zwinger, die Tür ist auf und ich bin in der Nähe. Mal in- und mal außerhalb ihrer Sichtweite.
    Wenn sie also den Zwinger verlässt, bin ich, oder jemand anders sofort in unmittelbarer Nähe.

    Alle anderen, die meinen ich sei ein Vollhonk oder habe keine Ahnung, lasst bitte die Finger von der Tastatur.
    Viele Grüße
    Peter A.

    Niveau ist keine Hautcreme

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Peter A.“ ()

    Eigentlich muss man ja gerade bei einem Hund mit der Geschichte Verständnis für die Trennungsangst haben?! Ich verstehe nicht, wie man da mit Wasserstrahl, Bell-Ex und anderen Sachen kommen kann.

    ​Boxentraining, Hund im Haus in Box, älterer Hund dabei - warum kommt sowas nicht in Frage??

    LG

    Bine
    [url]www.pfotenfutter-krallenkrams.de[/url]
    Das Problem war auch die Methode vom Tierarzt aber was viel schlimmer war und ist....Bellex und Wasserstrahl und, und noch drauf. Ich glaub es immer noch nicht, daß ihr das mit dem Welpen gemacht habt
    Ich war dabei als ein Hund von einer Kreuzotter gebissen wurde, allerdings ins Maul. Da kotzt kein Hund...die lassen alles unter sich sabbert..es wird alles dick, auch der Hals. Der Hund hat 3 Tage halb tot dagelegen, trotz 2 Mal am Tag in der Tierklinik (Dänemark) Die waren richtig gut dort