Sportdoxx

Das Phänomen "Viorel Scinteie"

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Mein Kommentar bezog sich vordergrübdig auf den Kommentar von Heinz, der meinte ihm gefallen solche Hunde nicht.

    Das Problem ist halt, man hat solche Hunde, die "macht" man nicht
    Ich kenne Viorel nicht aber aus den wenigen Aufnahmen und seiner dort gezeigten Beweglichkeit kann ich mir vorstellen dass er mit schnellen Hunden zurechtkommt. Dass finde ich schon mal positiv um unbekannterweise eine Lanze zu brechen.
    Ein Rest Selbstverantwortung bleibt immer beim HF, egal ob in einem normalen Training oder Seminar.
    Abgesehen davon bilde ich mir nie eine Meinung von Videos ohne den Live- Zusammenhang. Ich kann da jeden beim richtigen Hund in der geschnittenen Aufnahme richtig sch... aussehen lassen oder obergeil, in jeder Disziplin.

    Vg
    Anja
    Hallo,

    ich meine, wenn jemand Geld für ein Seminar ausgibt und zu diesem Seminar mehrfach fährt (was ja auch genug Leute tun), dann ist es doch okay. Meins ist es nicht... mal unabhängig davon, ob es funktioniert oder nicht, scheint die "Methode" von Viorel Scinteie stark abhängig von seiner Beweglichkeit, seiner Schnelligkeit und seiner ganzen Wirkung auf die Hunde zu sein... er ist eben klein und drahtig und bewegt sich auch so. Wenn ich das mit meinen 1,90m und über 100 Kilo Kampfgewicht nachmachen will, sieht das erstmal völlig anders aus und es hat auch auf die Hunde eine völlig andere Wirkung.

    Von daher nützt mir seine Arbeit nichts... ich kann das nicht nachmachen und kenne auch keinen Helfer, der das könnte... also nutzlos für mich.

    Ansonsten ist es ein Seminar wie jedes andere auch. Ich kenne keinen Referenten im Hundesport, der einen maßgeblichen Teil seines Lebensunterhaltes mit Seminaren verdient, der auf spektakuläre Videos und Marketing über Facebook etc. verzichtet... trommeln tun sie fast alle und eine gewisse "Effekthascherei" hat man auch auf jedem Seminar... da wird dann mal eben ein Hund "auf links" gedreht, ein Problem vermeintlich gelöst, und am Sonntagabend ist das Seminar vorbei und keiner hat so richtig verstanden, wie da nun weitergearbeitet werden soll. Das machen sie fast alle so... ist ja auch logisch, die sind ja ebenfalls darauf angewiesen, dass das nächste Seminar ebenfalls voll wird.

    Die Gesetzmäßigkeiten sind wie überall: Anfüttern, einfache Lösungen anbieten, mit viel TamTam ein Problem lösen und indirekt die Leute zum nächsten Seminar lotsen... da gibt es auch keinen Unterschied zwischen Herrn Scinteie oder der Hundeschule "die lustigen Fellnasen"... und wenn die Leute bereit sind, ihr Geld dorthin zu tragen, dann sollen die es tun... ich meine, es zwingt sie ja keiner.

    Viele Grüße

    Sören

    deralex1979 schrieb:

    Erinnert sich noch jemand an Jan Kokx?


    Ja klar...

    habe eine Sache übernommen, die ich heute noch bei einige Hunden anwende und die bei Hunden, die von der Genetik oder der Ausbildung her ein absolut bescheidendes Griffverhalten zeigen, mehrfach zu gewissen Erfolgen geführt haben. Jan hebelte damals die Hunde im Griff mit einer Art Stock gezielt aus, suchte die Schwächen und ging da dosiert und mit viel Fingerspitzengefühl ran. Das habe ich mir damals abgeschaut und mache das mit einigen, wenigen Hunden die da richtige Probleme haben noch heute... das war es aber auch... der Rest passte für mich nicht.

    Viele Grüße

    Sören
    Grundsätzlich bin ich - von dem was ich bis jetzt gesehen habe - kein großer Fan dieser Ausbildung.
    Wohl aber der Art zu hetzen...klingt nach Widerspruch - ABER: Ausbildung heißt doch auch, den Hunden ein möglichst großes Spektrum zu bieten, so dass sie alles kennenlernen können, Taktiken und Fertigkeiten entwickeln, die es Ihnen möglich machen, überall und mit jedermann zurecht zu kommen.
    Wenn sich also die Möglichkeit bietet, einem Hund diese Art des Hetzens zu zeigen, zu vermitteln und die Reflexe, das "Auge" und den ersten Anbiss zu trainieren - und das noch dazu mit einem Helfer, der in Punkto Dynamik, Koordination, Beweglichkeit und Technik absolut TOP ist...ja warum soll man das denn nicht nützen ? Vielleicht trifft man auf irgendeiner Veranstaltung auf einen ähnlichen Typ Helfer...dann ist man froh, seinen Hund auch in diese Richtung gearbeitet zu haben.
    Ich sehe es also in erster Linie als Chance, einem schon erfahrenen Hund den Horizont zu erweitern.
    Einen Hund von klein auf nur auf dies Art auszubilden würde ich persönlich eher nicht machen.
    Als Helfer kann ich so gar nicht arbeiten...Ich bin 203 groß und 135kg schwer...soviel Red Bull gibt's gar nicht....aber Hunde, die mit mir trainieren, werden vermutlich genau dort "Nachhilfe" brauchen, wo Viorel ansetzt. Hätte ich noch eine Trainingsgruppe, würde ich das sicher nützen.
    Ich glaube es liegt in der Verantwortung der SD-Helfer in den OG's gemeinsam mit den HF gezielt solche Seminare zu besuchen und das zu trainieren...
    Und zur Frage ob es schadet: ein schneller Hund ist nunmal schnell - da is mir schon lieber der Viorel steht mit dem Arm dort als vl manch anderer...
    Und ja---es schaut ein wenig nach Selbstdarstellung aus - aber das machen alle anderen doch auch, die Wissen für Geld anbieten...
    Nun, es mag auf viele Referenten zutreffen, das Sie viel Show machen , nur die Hälfte erzählen, damit die Leute das nächste mal auch wiederkommen. Zumindest die Referenten, die davon leben.
    Aber es gibt auch genügend Referenten, die nicht so arbeiten. Jetzt erstmal vollkommen egal, ob die Ausbildung des Referenten einem liegt oder nicht, ob es sinnvoll ist, so zu arbeiten, und vor allem sind das aber dann auch Referenten, die das ganze nicht zum persönlichen Profit tun, zumindest nicht nur. Wenn ich mir die Preise heutiger Seminare so anschaue...
    Eds gibt zum Glück auch immer noch genügend Referenten, die aus Idealismus Seminare anbieten und am Ende ein bisschen mehr als die Spritkosten raus haben.
    Zwei Worte, die mir im Leben alle Türen öffnen:

    Drücken und Ziehen.
    Ich kann auch nicht sagen ob das Seminar sich lohnt, dazu müsste man hin gehen.
    Ein Helfer der so flink auf den Füßen ist, und so agieren kann, ist nun ganz sicher nicht schlecht, denn der kann ganz sicher auch langsam und ruhig !

    Für mich bleibt ein ruhiger Aufbau des Hundes das wichtigste, denn die Geschwindigkeit kommt mit der Sicherheit.

    Generell können Seminare nicht in 2 Tagen beheben, was über viele Trainingsstunden verbockt wurde. Denn es ist fast immer nicht der Hund der Fehler macht, sondern der Mensch an seiner Seite, und einem Hundeführer seine jahrelangen Bewegungsabläufe, seine Artikulierung und Leinenführung abzugewöhnen dauert !
    Ein Seminar kann dem geneigten Hundehalter aber sicher immer wieder mal Anregungen und Wiederholungen bieten, die man je nach seinem Geschmack in sein Training einbinden kann.
    Am Ende macht ein Seminar nicht dümmer ...
    Den Zusammenhang zwischen Geld verdienen mit einem Seminar und dessen Qualität sehe ich nicht, würde ja heißen, jeder der seiner Arbeit nachgeht und dafür Geld bekommt macht sie per se schlecht.

    Martin-K9 schrieb:

    Wenn sich also die Möglichkeit bietet, einem Hund diese Art des Hetzens zu zeigen, zu vermitteln und die Reflexe, das "Auge" und den ersten Anbiss zu trainieren - und das noch dazu mit einem Helfer, der in Punkto Dynamik, Koordination, Beweglichkeit und Technik absolut TOP ist...ja warum soll man das denn nicht nützen ? Vielleicht trifft man auf irgendeiner Veranstaltung auf einen ähnlichen Typ Helfer...dann ist man froh, seinen Hund auch in diese Richtung gearbeitet zu haben.


    .. genau das sehe ich auch so...
    Die Hunde von heute werden immer schneller und quirliger gezüchtet (nerviger). Die Helfer auf den normalen Plätzen sind mittlerweile aber in die Jahre gekommen, nicht mehr schnell und etwas "behäbiger" ..
    Es ist doch so, das es wenige Vereine gibt, die junge dynamische Helfer haben.. und wo soll man nun mit einem schnellen Hund genau diese Dynamik und Schnelligkeit trainieren?
    Gruß Steffi ...
    Der Witz ist, das in anderen diversen Sportarten wird der Griff ruhig gesetzt, und dann nach ein bissle "kampf" setzt sich der Helfer mit dem Hund auf den Stuhl und laesst ihn am Aermel fuer rund 10-15 Minuten. Keine Hektik, kein Gegroehle, ruhiger Hund, ruhiger fester Griff, Helfer absolut passiv, ab und an mal ein Kontern und das wars, bevors dann weiter geht. So baut man staerkere Hunde auf, wie mit dem ganzen rummgezappel,


    Claudia Ph. schrieb:

    Ja nee schon klar, das das oftmals im Typ Hund steckt,( ich war davon ausgegangen, das das uns Hundlern klar ist)... deshalb "langsamer" auch in " gesetzt.

    All das was Anja als wichtig im Training solcher Hunde anführt, ...um das Verletzungsrisiko zu mindern, klare Kopfe zu behalten, Technik und Beutebewegung zu focusieren, das kann ich hier in den Clips so gar nicht erkennen, sondern ein Mix auf Überreizung, Mannfixierung und Triebhochfahren.
    Ich erkenne leider kein System, was die "schnellen" Hunde Belastbar macht und vor Verletzungen schützt, sondern vielleicht doch nur Spektal?!?!

    ;-)und mal ehrlich, welcher Otto normal Helfer oder Hundesportler will diese Hunde human und fachkundig ausbilden?!

    Im Zweifel hab ich keine Ahnung ;) Jungs,... da ich unter anderem glaube, das die Intension eines Hundes, der zum Beispiel schmerz aktiv arbeitet (schneller wird), für die Zucht eher contra produktiv ist.
    Oder das der "Highspeed lange Gang" was mit" besonders züchterisch wertvoll" zu tun hat, ...dies ist meiner Meinung nicht der Fall.



    tschöö

    deralex1979 schrieb:

    Eds gibt zum Glück auch immer noch genügend Referenten, die aus Idealismus Seminare anbieten und am Ende ein bisschen mehr als die Spritkosten raus haben.

    Ach komm- da bin ich aber gespannt- alle die ich kenne machen das nicht aus Idealismus und das müssen sie auch nicht... Keiner gibt Seminare und verzichtet viele Wochenenden im Jahr auf das eigene Training mit dem Hund, nur aus Idealismus. Vor allem nicht, wenn er hauptberuflich von Seminaren und dem eigenen Erfolg leben muß- so etwas vorauszusetzen finde ich schon leicht anmaßend...
    Vielleicht hast Du ja ein Beispiel, wer heute noch aus Idealismus Seminare gibt? Ich bin ja nicht so ganz firm in der IPO- Szene, daher kenne ich auch nicht so viele Anbieter...
    Viele Grüße von Nadine mit Jack, Semtex und Jiga

    Alles ist gut, solange Du wild bist- 1, 2, 3
    herderclan.de

    Sandra.K schrieb:

    Der Witz ist, das in anderen diversen Sportarten wird der Griff ruhig gesetzt, und dann nach ein bissle "kampf" setzt sich der Helfer mit dem Hund auf den Stuhl und laesst ihn am Aermel fuer rund 10-15 Minuten.


    Welche diverse andere Sportarten? Einen Hund der einen ruhigen, harten Griff zeigt, dem muss ja nach 15 Minuten ganz schön die Backen brennen, oder? Und bei welcher Aktion braucht es denn die Zeitspanne ?

    Sandra.K schrieb:

    d dann nach ein bissle "kampf" setzt sich der Helfer mit dem Hund auf den Stuhl und laesst ihn am Aermel fuer rund 10-15 Minuten


    Das möchte ich sehen...sorry.. ich kannte nur einen Hund der 10-15 Minuten und länger den Arm bis zum Anschlag hielt ohne irgendwann weiteren Spass einzufordern... das war einer der generell auch am Helfer kein AUS machen wollte.
    Davon mal ab.. sowas macht nen schwachen Hund auch nicht stärker.
    Gruß Steffi ...

    Sandra.K schrieb:

    Der Witz ist, das in anderen diversen Sportarten wird der Griff ruhig gesetzt, und dann nach ein bissle "kampf" setzt sich der Helfer mit dem Hund auf den Stuhl und laesst ihn am Aermel fuer rund 10-15 Minuten. Keine Hektik, kein Gegroehle, ruhiger Hund, ruhiger fester Griff, Helfer absolut passiv, ab und an mal ein Kontern und das wars, bevors dann weiter geht. So baut man staerkere Hunde auf, wie mit dem ganzen rummgezappel,


    Hallo,

    das ist doch Quatsch... wozu brauche man das? Und man will im Schutzdienst auch den aktiven Hund und nicht einen, der Griff macht und dann völlig passiv wie ein Kartoffelsack im Arm hängt.

    Schutzdienst ist Kampf, eine Auseinandersetzung und der Hund muss aktiv dominieren wollen, ansonsten gewinnst Du bei einem versierten Richter auf höherer Ebene keinen Blumentopf.

    Mit persönlich ist ein Hund lieber, der aktiv am Helfer arbeitet, mit allem was er hat gegen den Helfer geht und eine intensive Kampfhandlung macht und dabei vielleicht auch mal leicht den Griff umsetzt, als einer, der völlig tot einen Griff bis zu den Mandeln hat und passiv wartet bis es vorbei ist.

    Ich bin kein Freund von diesem "Gehorsamsschutzdienst" wie Du ihn beschreibst. Griff ist nicht alles, sondern nur ein (kleiner) Teil. Von daher sehe ich die grundsätzliche Einstellung von dem guten Viorel Scienteie schon als richtig an... die Frage ist nur: Wer muss aktiver sein... der Hund oder der Helfer? Und wer aktiviert wen?

    Viele Grüße

    Sören
    Was man bei Viorel, aber auch bei jedem Anderen, der Seminare in diese Richtung anbietet sieht, sind "Werbevideos" oder Bilder mit dem fertigen Hund.
    Da werden dann spektkuläre Szenen gezeigt und sicherlich denken sich viele, Wow, so soll das bei uns auch aussehen. Die Kritik hier geht auch überwiegend in diese Richtung, "Selbstdarsteller" und Verletzungsgefahr für Hund und Helfer, insbesondere dann wenn gesehenes in der eigenen OG von einem Helfer geboten werden soll, der das garnicht leisten kann.

    Was mich viel mehr interessieren würde ist, wie bildet er denn aus? Macht er irgendwas anders, irgendwelche Kniffe die er im Seminar vermittelt, die man auch tatsächlich umsetzen kann im eigenen Training, ohne sich einen neuen Helfer zu suchen, oder geht es einfach nur um seine Geschwindigkeit und Koordination.
    Weil letztlich wäre für mich entscheidend, dass man auf einem Seminar etwas praktisches lernt und nicht, dass der Hund ein mal einem richtig flinken Helfer nachjagen darf.

    Zum Spektakel selber muss ich sagen, dass will man ja so. Eigentlich könnte man sich ja 2/3 der IPO komplett sparen. Neben dem Fährtengelände stehen vielleicht 2 Leute, die selber nicht führen. Während der Unterordnung sind alle am Grillstand, kommen vielleicht zum Richterspruch und urplötzlich, beim Schutzdienst kommt man garnicht mehr auf oder vom Platz, weil da 100 Leute am Zaun stehen. Mit "Aaaah" und "Ooooh" beim Anbiss. Immer höher, schneller, weiter, in wie weit aber wirklich auch besser, lasse ich mal dahingestellt.

    Nadine75 schrieb:

    deralex1979 schrieb:

    Eds gibt zum Glück auch immer noch genügend Referenten, die aus Idealismus Seminare anbieten und am Ende ein bisschen mehr als die Spritkosten raus haben.

    Ach komm- da bin ich aber gespannt- alle die ich kenne machen das nicht aus Idealismus und das müssen sie auch nicht... Keiner gibt Seminare und verzichtet viele Wochenenden im Jahr auf das eigene Training mit dem Hund, nur aus Idealismus. Vor allem nicht, wenn er hauptberuflich von Seminaren und dem eigenen Erfolg leben muß- so etwas vorauszusetzen finde ich schon leicht anmaßend...
    Vielleicht hast Du ja ein Beispiel, wer heute noch aus Idealismus Seminare gibt? Ich bin ja nicht so ganz firm in der IPO- Szene, daher kenne ich auch nicht so viele Anbieter...


    Ich kann mich nicht erinnern, jemals bei H.Raiser auch nur einen Cent bezahlt zu haben, zu keiner Zeit.



    [img]https://lh3.googleusercontent.com/-PO-hSkFfYjw/UB_8uHcrwQI/AAAAAAAACZo/tPVg2rYnjVo/s288/FB%2520Baner.jpg[/img]

    Andreas Bolz schrieb:

    Ich kann mich nicht erinnern, jemals bei H.Raiser auch nur einen Cent bezahlt zu haben, zu keiner Zeit.

    oh..
    Ich schon... und ich meine das war noch zu Zeiten wo er im SV unterwegs war (2004).. war auch nicht der günstigste ;)

    EDIT: ich korrigiere mich.. es war 2006 und doch recht günstig mit 25,00 Euro im PHV Norderstedt

    Gruß Steffi ...
    Hallo guten Morgen Erwin,

    tut mir leid, nein du hast mich missverstanden, ich versuche es nochmal deutlicher zu formulieren.

    Hunde, die auf SCHMERZ, Handlungen schneller oder immer wieder ungehemmt wiederholen ( jemand sagte, "selbst wenn diese Hunde sich weh tun werden sie nicht langsamer, sondern schneller") das war der Bezug!,... diesen Typ Hund halte ich für die Zucht eher für contra produktiv.

    Die Natur gibt jedem Tier den "Schutz zur eignen Unversehrtheit mit" als Selbsterhaltung (denn dort gibt es keinen Tierarzt und Reha ;) es steuert die Handlungen und Verhaltensweisen beispielsweise im Rudel oder bei Revier Kämpfen, das ist überlebensswichtig. Diesen Hang zur Unversehrtheit vermisse ich bei diesen Hunden. Diesen Selbstschutz halte ich jedoch zucht- technisch für wichtig.

    Ich hatte einen kleinen Rüden, der auf 10 Meter vor dem angreifenden Helfer die Geschwindigkeit erhöhte, und mittig in den Helfer eingestiegen ist, der auf Belastung, mit ruhigem "Schraubstockgriff" dagegen hielt....weil er den Kampf gesucht und geliebt hat, er wollte dominieren und gewinnen!
    Dieser Hund hat in seinem ganzen Leben nur auf Prüfungen die volle lange Distanz gemacht.

    Ich kann mich gut erinnern, wieviel Unbehagen ich dabei hatte, aus Angst das er sich ernsthaft verletzen könnte.
    ...wie gut ich mir die Helfer ausgesucht habe, die Ihn gearbeitet haben.
    ....wie ein Helfer Ihn in seinem Kampfverhalten "disziplinieren" wollte, und verloren hat
    ...das habe ich nicht trainiert, mit freiem Arm auf Distanz, oder Helfer Reizen, das trug dieser Hund in sich.

    Es ist wunderbar, solch einen Hund mit so einer Qualität zu besitzen,.. man fährt viele Kilometer zu einem fachkundigen Helfer, und es ist jedesmal ein Fest, solche Hunde arbeiten zu sehn!

    Und da hast du vollkommen recht, diese Hunde sind wertvoll für die Zucht!
    Und du hast vollkommen recht, diese Hunde werden auch nicht langsamer, selbst wenn sie dabei einen Wirbelanbruch davon tragen!

    Ich hoffe ich konnte das Missverständnis aufklären.

    tschöö mit ö
    Ich formulier das jetzt mal ganz vorsichtig:

    Vio wohnt nebst Lebensgefährtin bei mir in der Ecke, daher trifft man immer mal wieder aufeinander.

    Selbstverständlich hatten die Beiden ein gewisses Interesse daran in Wohnortnähe eine Trainingsmöglichkeit bzw. einen "Haus-und-Hof-Hundeplatz" zu finden. Das Interesse der umgliegenden Ortsgruppen an einer dauerhaften Zusammenarbeit mit Vio bewegt sich allerdings im Bereich "äusserst gering bis nicht vorhanden".
    Zwischenzeitig haben die Beiden mangels Trainingsplatz, das Schutzdiensttraining ihrer eigenen Hunde an einem öffentlichen Badeweiher gemacht. Sehr zur Freude einer naheliegenden Hundeschule . . .

    Selbst offizielle des HSCD. e.V. (Holländischer Schäferhund Club Deutschland e.V. / hscd-ev.de) die nach eigener Aussage die Möglichkeit hätten, kostenlos mit Vio zu trainieren winken diesbezüglich nur ab und stehen lieber zweimal die Woche bei uns aufm Platz.

    Aber vermutlich haben hier alle, egal ob vom SV, BLV oder HSCD, ob Ausbildungswarte, Schutzdiensthelfer oder Vorstandschaften, einfach dermassen wenig Ahnung von Hundesport und -ausbildung, dass wir auf die großartige Möglichkeit mit einem so hochqualifizierten, hochdekorierten und hochkompetenen Helfer arbeiten zu dürfen total gedankenlos verzichten . . .

    Gruß
    Tobi