Das Phänomen "Viorel Scinteie"

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  • @dumbldore... nein ist er nicht. Im Gegenteil.. in diesem Video sieht man erst einen jungen Hund, der eine Situation nicht kennt/nicht gelernt hat, dazu sieht man die äußeren Einflüsse von ausserhalb des Platzes.."da muß ein junger Hund auch erstmal mit klar kommen", ihm wird nun gezeigt Beute und Aggression wechseln zu lernen und sich auf den Helfer zu konzentrieren.. und wie ich finde, ab ca. Minute 3,60 ist eindeutig ein Lerneffekt zu sehen, der junge Hund geht aus der Unsicherheit heraus und wird sicherer in den Wechseln..dazu setzt er zum Schluß (im Gegensatz zum Anfang des Videos) wesentlich vollere Griffe... und es stört ihn nicht mehr so sehr was aussen herum passiert..nullSo habe ich das Video empfunden..
    Gruß Steffi ...
  • Was hier einige sehen und hinein interpretieren...! Überlastung, Extremgehetze, ...

    Ausser, dass vielleicht ein wenig ruhigere Helferarbeit machbar gewesen wäre, finde ich dies eine sehr gute und feinfühlige Helferarbeit. Das Entscheidenste ist die "Kund altiviert Helfer" Manier und das Rausnehmen der Belastung unmittelbar nach dem Anbiss. Von Überlastung kann da keinesfalls die Rede sein! Eher vorsichtig vorgegangen.

    Richtig: Hund beisst direkt am Helfer ins Kissen. Richtig auch: zur Vorsicht geht der Helfer direkt nach dem Anbiss auf Distanz und nimmt so Druck vom Hund.

    Gewünscht hätte ich mir zwischendurch eventuell noch ein kleines "Beute streitig machen", also Hetzen über die Beute hinweg. Aber gut.

    Man muss nicht immer alles schlechtreden, vor allem wenn man es gar nicht richtig kapiert hat.
  • [quote='Volpi','http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25871-Das-Phänomen-Viorel-Scinteie/?postID=179887#post179887']
    Man muss nicht immer alles schlechtreden, vor allem wenn man es gar nicht richtig kapiert hat.[/quote]

    Volpi, nur weil man anderer Meinung ist bedeutet das nicht das man etwas schlechtredet. Und vor allem bedeutet es nicht
    das man etwas nicht versteht. Vielen Dank für Deine Einschätzung.


    @Steffi
    Wenn ich ein Seminar oder einen Workshop besuche dann will ich dort Dinge mitnehmen die ich
    Zuhause bzw. im eigenen Verein auch weiterhin anwenden kann. Diese Art von Hetzen kann aber
    nicht jeder Helfer bringen. Darum ist es mir zu Extrem von den Bewegungen des Helfers.

    Da ist es natürlich auch klar das der Hund sich von anderen Einflüssen nicht ablenken lässt wenn
    der Helfer so vor dem Hund rumspringt.

    Auf diesem Seminar hat der Hund aber vielleicht 2x10 Minuten mit dem Helfer gearbeitet, diese Zeit sah der
    Hund bestimmt auch gut aus. Jetzt geht es aber wieder in den eigenen Verein bzw. zum eigenen Helfer der nur
    halb soviel Dampf vor dem Hund macht. Wo ist da der Lerneffekt?
    Viele Grüße
    Ingo
  • Hallo Ingo,
    wenn das deine Einstellung ist, dann brauchst du gar kein SD Seminar besuchen.

    Warum sollte jemand Geld für ein Seminar bezahlen , bei dem der Helfer die gleichen oder geringere Qualitäten hat, wie der Helfer daheim ?

    Wenn ich auf so ein Seminar gehe , möchte ich eine bessere Arbeit des Hundes erreichen. Es wäre schön und sinnvoll , wenn mein Helfer dabei ist und auch etwas lernt. Ansonsten kann ich ihm vielleicht erklären , was er anders machen muß. Natürlich gibt es ein Problem , wenn mein Helfer 70 Jahre und übergewichtig ist und mein Hund eigentlich ein Viorel braucht. Aber dann schadet so ein Seminar auch nicht. Aber zumindest gibt es mir dann die Erkenntniss , daß ich ein falsches Team habe.
    Die Farbe beißt nicht
  • Ingo,wir haben gelernt und unsere Hunde auch.Wie oft haben wir so einen schnellen Helfer ?
    Oft ist es so das die Helfer schon älter oder halt nicht so schnell sind.Das ist nicht böse gemeint,oft haben die Älteren große Erfahrung und machen alles gut.Aber deswegegen soll man Viorel ,der alles gibt in einem Seminar,nichts Schlechtes nachsagen.Er war einfach SUPER !!!!!!!
    ERNIE
  • Hallo zusammen,
    es ist doch alles gut und für viele auch ok, was im Seminar gearbeitet wurde und auch auf dem Video zu sehen ist.

    Wenn das für die "pro" Hundler die Schutzdienst Arbeit ist, die den Hund auf Prüfungen belastbar und selbständig arbeiten lässt, ok ....eigne Entscheidung.

    Meins ist es leider nicht.

    Helfer ist mir zu aktiv, er verdeckt mit seinen schnellen und ruckartigen Bewegungen, die eigentliche Wollen oder nicht Wollen des Hundes.
    Der Hund bewegt sich zu 90 Prozent in zwei strammen Leinen, er ist dadurch reaktiv.
    Für mich ist der Hund zu lange in der Arbeit, zumal er eigentlich nicht nach vorne Richtung Helfer will, und eine Bürste hat, ...sein Verhalten ist nicht zielgerichtet sicher zum Helfer sondern pendelt zwischen vorne, hinten, und Hundeführer.
    Natürlich kommt dann die Beute hinzu, und eine so scheint es, Aktivierung des Helfers durch den Hund,was für mich nicht "ehrlich und klar" ist.

    Was ist wenn nach dem Anbiss beide Leinen locker werden, das wäre mal interessant zu sehen?!

    Für mich braucht der Hund einfach noch Zeit, und erstmal Beutearbeit ohne Helferbelastung und Reize( Damit kann Sie noch überhaupt nichts anfangen und etwas entgegen setzen), ...damit die Hündin weiß, wofür sie sich in den Kampf "werfen" muß und auch will.

    Ingo ist gehe mit dir, zum Thema Seminarbesuch, wir gehen auch oft auf Seminare, aber ohne Hundanmeldung, da ich nicht weiß, ob diese Arbeit zu meiner Ausbildung passt oder ich Sie nacharbeiten kann. Ich lerne immer dazu, aber ich schaue es mir an, und entscheide dann, ob ich meinen Hund hole. Mir bringt das gar nichts, wenn mein Hund am Seminar gut aussieht und ich zu Hause keinen habe oder ne Baustelle am Hund.

    Patrick,
    du kennst mich, du weißt das das nicht persönlich gemeint ist, aber ich favorisiere einen anderen Weg, schönen Grüß an euch und viel Glück auf der FCI.
    tschöö mit ö
  • Hi Clint1, es freut mich wenn ihr was gelernt habt und es auch Super gefunden habt.

    Aber Du gibst Dir die Antworten doch selber.
    Zitat: Wie oft haben wir so einen schnellen Helfer ? Oft ist es so das die Helfer schon älter oder halt nicht so schnell sind.

    Also Clint1, wer wird dies nach dem Seminar weitermachen? Hat der Teilnehmer einen Helfer der das kann?

    Und nochmal, ich rede Viorel nicht schlecht,er ist bestimmt ein netter und engagierter Kerl, ich würde aber kein Seminar von ihm besuchen wollen.
    Viele Grüße
    Ingo
  • @Claudia: Bei dir bin ich mir sicher das du es nicht persönlich meinst, bei vielem andern was ich hier im Forum, Viorel betreffend, gelesen habe bin ich mir da nicht ganz so sicher ob nicht eher persönliche Befindlichkeiten Motivation der Kritik sind.

    Anhand Video - Multi - Momentaufnahmen werden Rückschlüsse auf komplette Arbeitsweisen geschlossen, kleinste Einschränkungen werden raus gekehrt und angeprangert. Wir haben ca. 2.000 SV Ortsgruppen in Deutschland, sicher nochmal soviel aus anderen Verbänden. Gehen wir davon aus das in 2/3 davon noch IPO Sport betrieben wird sind das eine Menge Schutzdiensthelfer die allesamt unterschiedlichst Arbeiten und ganz sicher hat es da Arbeiten dabei die heute keiner mehr sehen will. Da gehört die Arbeit von Vio ganz sicher zu denen die man zeigen kann.

    Was für Videos werden denn erwartet, 7 minütige Sequenzen einer perfekten Grundstellung ?
    Ferrari wirbt für sein neustes Modell ja auch mit einer Staufahrt auf der A1, oder ? _w_

    Was die Hündin im Video weiter oben angeht bin ich mir sichr braucht sich keiner Sorgen machen, die macht Ihren Weg :thumbup:
    Am Wochenende hatten wir 15 Hunde unterschiedlichstem Alter im Workshop, mindestens 6 unterschiedliche Herangehensweisen konnte wir live erleben, mich hat es begeistert.

    Was uns allen gut stehen würde wäre etwas mehr Toleranz im Sport, sonst geht er kaputt, das wäre Schade.

    Es ist doch schön das jeder trainieren kann wie er für sich Glaubt das es richtig ist, in diesem Sinne auch hier noch einmal das Angebot

    ==> wir wiederholen diesen Workshop im Oktober 2017, derjenige der sich ein objektives Bild von Vio`s Arbeit über drei Tage machen möchte ist herzlich eingeladen, leider nur noch ohne Hund, denn die mit Hund sind bereits jetzt ausgebucht :blume:
  • Beschränken wir uns doch mal aufs Wesentliche - Viorel hat seine eigene Art zu hetzen, weil er auch entsprechende körperliche Möglichkeiten hat...aber unterm Strich bleibt das, was für die Ausbildung wichtig ist (ich schreibe jetzt auf Basis des oa Videos) - Es gelingt ihm, den Hund in Beute und Aggression anzusprechen, die jeweiligen Bestätigungen kommen punktgenau. Er weiß, wann es Zeit für einen Anbiss ist, und wie er sich danach verhalten muss. Im Zuge der Arbeit ist klar zu erkennen, dass der Hund immer sicherer wird (nicht vom Wesen, sondern in der Arbeit, die verlangt wird...Überforderung sehe ich keine, denn um den Horizont zu erweitern muss man aus der Komfortzone raus...). Alles in Allem eine für den Hund super Trainingseinheit.
    Aber man muss keine Angst haben, zu Hause nicht weitertrainieren zu können, nur weil man keinen derart beweglichen/schnellen Helfer hat. Denn wenn man einen hat, der die Grundlagen und das Timing beherrscht, dann gehts auch mit weniger Bewegung. Man darf sein Urteil nicht allein auf die Art des Helferns beschränken...man muss auch auf den Hund schauen...
  • Hi Patrick,
    du hast recht, das es schwierig ist, so etwas in Wort und Bild zur Diskussion zu stellen, aber dafür ist ja das Forum ;)

    Ich persönlich erwarte gar nichts wenn ich ein Video sehe, es ist eine Momentaufnahme, das ist es genau so, wenn ich als Helfer auf einen fremden Hund treffe, da muss ich auch live sofort analysieren,....mehr nicht.
    Und ja die Hündin von Hans Peter macht Ihren Weg, aber ich finde sie braucht noch Zeit, für diese Art des Hetzens,... wenn es denn diese Art sein soll.
    (Wenn ein Hund 8 Monate ist, darf er ruhig noch in der Komfortzone sein, er ist noch nicht mal ein Teenager...) Ich glaube das vielen Betrachtern das Alter des Hundes als unwichtig erscheint...
    Aus Sicherheit entsteht Belastbarkeit, wenn dem Hund der Sinn klar ist und das Alter hat, wird er auch durch Widerstände (durch)gehen.

    tschöö mit öö
  • Ich , 34
    Hetze seit gut 10 jahren,
    ich behaupte mal das ich schon sehr schnelle Hunde umsetzen kann.
    Und trotzdem ist das kein freifahrtschein um Seminare gegen Geld zu geben.
    Hatte das Glück von einem sehr erfahrenen Hf & Sd Helfer lernen zu dürfen ( Danke Berti ).
    Ich durfte sehr viel lernen.
    Unter anderem, dass Belastung nicht gleich Hektik bedeutet.
    Was meiner Meinung nach aber bei viorel immer zusammen einhergeht.
    Das zauberwort heisst UNTERSCHWELLIG.
    Für mich zuviel Reiz-Reaktions gehopse.
    Bellen & Beißen ja , aber keine Einstellung !
  • Zuerst einmal sind erwachsene Menschen mit ihrem Hund zu einem Seminar gegangen. Dafür haben sie bezahlt und am Ende der Veranstaltung waren sie zufrieden und wollten ihr Geld nicht zurück. Damit hat Viorel es sich redlich verdient.

    Dann steht es sicher jedem frei, zuwählen, was er will. Einen interessierten Hasenjäger oder einen harten Saupacker oder einen guten bouncer. Ich selbst hätte hier geübt, daß mein Hund entspannt. Für mich sind die Arbeiten aus der Ruhe interessant. Belastungen gehören nicht in das Randori von kleinen Kindern. Aggression gehört da auch nicht rein. Erst, wenn die Kleinen übermütig werden, kommen kleine Stopper - geb' Obacht! Aber das ist nur meine Meinung.

    Im Grunde gilt immer noch: Mach im SD mit Deinen Kumpels und Deinem Hund was Du willst. Und wenn er nach einem Jahr immer noch beißt, ist er ein guter Hund und Du gehst zum Profihelfer. Da IPO mittelfristig weg vom Fenster sein wird, ist dies imo der einzige Weg, privat stabile Schutzhunde haben zu können.

    Insofern, um den Kreis zu schließen, Viorel hat mit Sicherheit keinen Schaden angerichtet und mit Sicherheit dem einen oder anderen weitergeholfen. Alle hatten Spaß und gelernt und ein schönes Wochenende.
  • Wieso wird eigentlich immer unterschwelig unterstellt, dass man zuHause keinen solchen Helfer hat bzw so nicht weiterarbeiten kann?
    Vielleicht nimmt der HF ja was mit und kann die Art die ja im video zu Erfolg führt zuHause erklären oder eben das video zeigen. Villeicht wird nur ein paar % übernommen, ich hätte mir manches Mal so einen schnellen agilen Helfer gewünscht.
    Jetzt mal ehrlich: jeder hat doch schon mal seinen Hund auf eine "etwas andere Art" hetzen lassen, auch um zu sehen wie der Hund sich zeigt und ob da etwas dabei ist, was es wert ist es weiter zu verfolgen. Zumindest ist mit dieser Art nichts kaputt gemacht worden, was schon mal viel wert ist. Habe schon Seminare bei einem Weltmeister besucht, da sind die Hunde am ersten Tag so ins Loch gebracht worden, dass man am 2. Tag beschäftigt war die Hunde wieder zu stabilisieren bevor der HF frustriert mit einem Nicht-beissenden Hund nach Hause fahren. Und da waren auch nicht schlechte Hunde betroffen...

    Vg Anja