Hormonchip

    Ich habe an alle eine Frage oder einen Hinweis. Ich kenne jetzt 4 Hunde, darunter 3 Schäfies und einen Huski die alle den Hormonchip hatten. Die 4 Hunde sind mittlerweile an Tumoren gestorben. 1 Schäfie war 12,2, der nächste 12,4, der dritte war 6Jahre und der Huskie war 8,5 Jahre. Die Dauer der Chipanwendung war bei allen Hunden ca. 2 Jahre lang. So das kann ja alles Zufall aber dennoch möchte ich um Aufmerksamkeit bitten, wenn die Hunde mit dem Hormonchip behandelt werden. Die Tumore waren allerdings bei jedem Hund an unterschiedlichen Organen z. B. einer an der Schilddrüse, der nächste Mils, einer Niere und der Vierte hatte einen Hirntumor. Deshalb bitte ich von ganzem Herzen, dass auch die behandelnden Tierärzte evtl. darauf hingewiesen werden, wenn ein Hund an Tumoren erkrankt ob er mit dem Hormonchip gechippt ist. Wie gesagt ich stelle hier keine Behauptung auf, sondern bitte nur um Mitwirkung, denn der Hormonchip ist ja erst ca. 5 Jahre auf dem Markt. ?( :?:
    Erko hatte eine Prostatavergrößerung.
    Er hätte kastriert erden sollen.......hat aber Probleme mit Narkosen. Es wäre eine Risiko OP gewesen. So habe ich ihm den Chip setzen lassen. Ist ja wie eine Kastration, eben nur auf Zeit! Jetzt ist eieder alles in bester Ordnung. Chip hat schon lange seine Wirkung verloren. Prostata ist wieder normal........Hund fit und gesund. Ohne OP!
    Das kostbarste Vermächtnis eines Hundes, ist die Spur, die seine Liebe in unserem Herzen zurückgelassen hat.


    Ich weiss von mehreren Epilepsiefällen nach der Chipsetzung.

    Der Chip ist Klasse, wenn man eine Kastration z.B. zur Verhaltensänderung erwägt - so kann man relativ schadlos scheuen ob die Strategie auf geht.
    Gruß Bettina

    "Wer etwas erreichen will, sucht Wege. Wer entschuldigen will, sucht Gründe."
    Udo Gansloßer und Sophie Strodtbeck haben ein sehr aufschlußreiches Buch über Kastration verfasst. (Kastration und Verhalten beim Hund).
    Dort wird auch der Chip erwähnt. Und das der Chip, wie auch die OP nur bei Krankheitsfällen vertretbar ist, eben da es dazu kommen kann, dass vermehrt Krebserkrankungen in anderen Organen auftreten.
    Der Eingriff in den Hormonhaushalt ist zu schwerwiegend. Das bedeute nicht, dass alle Hunde an Krebs erkranken.

    Mit freundlichem Gruß,
    Kimmy
    Und Du willst mir jetzt erzählen dass Du alle Deine Informationen immer aus direkten Quellen beziehst? Und nicht z.B. über Wissenschaftsjournalisten, die wissenschaftliche Publikationen für Dich in eine Form und Sprache bringen, durch die Nicht-Wissenschaftler sie erst verstehen können? Und zudem: Du bezieht Dein Informationen ausschliesslich aus wissenschaftlichen Publikationen, in denen sich die Autoren nicht auf andere Quellen beziehen?

    Ich lach mich schlapp... Zeig mir mal eine wissenschaftliche Publikation ohne ellenlanges Quellenverzeichniss. Nicht selten ist letzteres länger als das eigentliche Resume einer Studie...
    "Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

    Mark Twain
    Mit seinen Äußerungen über unseren Sport - und hinter diesen Äußerungen steht er mit seinem wissenschaftlichen Gehabe - zeigt er sich durchaus als unkritischer Populist, der sich medienwirksam vermarkten möchte. Einem Buch einen wissenschaftlichen Anschein zu geben, ob über eigene Forschung oder über Literaturstudium ist keine Kunst. Warum sollte ich ihn also unterstützen und sein Buch kaufen, wenn er ansonsten gegen alles steht, was wir im IPO-Sport machen? Ich würde liber auf Praktiker Vertrauen.
    Habe ich irgendwo behauptet dass Du eines seiner Bücher kaufen sollst? Und habe ich mich irgendwo auf seine Äusserungen zum Thema IPO-Sport bezogen? Hier ging es um das Thema Hormonchip, nicht um die Ausbildung in irgend einem Hundesport.

    Wer lesen (und denken) kann ist klar im Vorteil...
    "Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

    Mark Twain
    Es geht hier nicht um IPO, sondern um Chip und Kastration.

    Ich habe meinen Rüden mit sechs Jahren kastrieren lassen. Prostata Probleme. Die Prostata hat auf den Darm gedrückt. Er konnte sich kaum lösen.
    Zu meinem Glück hat sich der Hund nicht verändert und bekam auch keinen Krebs.
    Wir sind nicht auf der Welt, um so zu sein, wie ihr es gerne hättet.
    Wir hatten unserem Cocker-Rüden einen Chip setzen lassen als alle Mädels gleichzeitig läufig wurden und
    er komplett durchdrehte, ich muss gestehen -nie wieder - der kleine Mann hatte sich im Wesen aber sowas von verändert, wurde plötzliche
    Fremden gegenüber scheu aber gleichzeitig auch agressiv, nachdem der Chip ausgelaufen war er eigentlich wie immer
    ein lustiger charmanter kleiner Kerl.

    Aber dank des Chips hat mein Gatte dann eingesehen das eine Kastration für den kleinen Mann auf keinen Fall in Frage käme.

    LG Ursula
    Ich verantworte das, was ich schreibe,
    nicht das was du liest
    Ich halte es eher für einen Zufall.
    Tumorerkrankungen sind beim Hund leider ein großes Problem, auch schon vor der Markteinführung der Suprelorinchips.

    Die Thematik mit der Steigerung der Krebsrate nach der Kastration ist etwas komplexer und jenen, die sich damit näher beschäftigen wollen, würde ich Dr. Niepels Buch "Kastration beim Hund" , sowie die darin genannten Quellen empfehlen. Nicht weil ich wie MMW79 ein persönliches Problem mit Herrn Gansloßer habe, sondern weil ich beide Bücher gelesen habe und Gansloßer/Strodtbeck in ihrem Buch den Schwerpunkt auf die Verhaltensänderung setzen, während bei Dr. Niepel die gesundheitlichen Auswirkungen in den Mittelpunkt rücken.
    LG Raphaela



    Obsequium amicos, veritas odium parit.