Anämie

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      Hallo zusammen,
      komme erneut von meinem TA zurück.So, wie es aussieht, hat Gino durch einen Zeckenbiss Babesiose, dadurch eine Anämie.
      Die roten Blutkörberchen sind drastisch gesunken ( gerade 9.2 Punkte, statt mindstens 12. Normalwert 14). Er erhält bereits Antibiotika / Cortison.
      Wäre es nun besser, vermehrt rotes Fleisch zu füttern? Oder ist die Fleischart nicht so wichtig? Ich hatte gehört, dass Rindfleisch besser wäre?
      Habt ihr irgendwelche Erfahrungen?

      LG,
      Kimmy
      Was rät dir denn dein TA ?
      Mir wäre es bei dieser Diagnose erst mal wichtig, das mein Hund überhaupt etwas frisst und sich erst mal erholt.
      Gute Besserung!

      LG Simone Krüger :hallo:

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      Wichtig ist ja die genaue Ursache der Anämie. Wichtig ist ja weiterhin welche Art von Anämie es ist. Die Ernährung kann immer nur unterstützend wirken. Wenn Dein Tierarzt nichts konkretes sagt, würde ich auch nichts ändern.
      Im Zweifelsfall würde ich dennoch den Tierarzt nochmal befragen, was der in Sachen Ernährung meint. Anämie ist so vielfältig, dass Dr. Internet da bestimmt nicht SINNVOLL helfen kann....
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      Gernot Wolkenstein
      Da die Diagnose die Babesiose ist, muss man diese erst mal in den Griff bekommen, bevor du versuchst durch die Ernährung die Blutbildung anzukurbeln. Durch diese Krankheit werden die roten Blutkörperchen zerstört . Wichtig ist erst mal das er überhaupt was frisst. Wie hat dein TA die Diagnose gestellt?
      Ging es deinem Hund denn so schlecht, das du einen TA aufsuchen musstest?
      LG Simone Krüger :hallo:
      Hallo Simone,
      Seit einigen Wochen bemerke ich, dass er müde und abgespannt ist. Er hat an Gewicht verloren. Sein Gesicht ist eingefallen. Offen gestanden, habe ich die brütende Hitze dafür verantwortlich gemacht, die Temperaturstürze, da auch die Menschen erschöpft waren. Dadurch, dass Gino ein Skalibor-Halsband trägt hatte er kaum Zecken. Zudem stiebizt er vom Kompost, wenn dieser nicht richtig abgedeckt ist. Und er wollte immer spielen, forderte mich zum tranieren auf, fraß. Es war so trügerisch, da er auf der einen Seite müde war, auf der anderen Seite aber noch unternehmungslustig war.
      Samstag, vor einer Woche, hatte er Fieber und schlief viel. doch er fraß normal. Sonntag ging es besser und ich beschloss ihn zu beobachten. Eine Woche später wieder erhöhte Temperatur, rot-brauner Urin. Ich fuhr sofort zum TA. Dort wurde eine Blasenentzündung und die Anämie festgestellt. Der Wert der roten Blutkörperchen war sehr niedrig. Momentan versucht der TA die Babesiose in den Griff zu bekommen. Gino erhält Antibiotikum / Cortison.
      Deshalb habe ich mich ja gefragt, ob ich den Heilungsprozess durch eine angemessene Ernährung unterstützen kann, z.B durch rotes Fleisch, Innereien...
      LG,
      Kimmy
      Hallo zusammen,
      ich wollte auch euch nicht die Freudenbotschaft vorenthalten, dass Gino genesen ist. Ich war mit ihm am 9. Oktober bei Dr.v. Magnis, einem Doktoranten von Dr. Naucke. Beide haben sich auf auf Parasitologie spezialisiert. Gino hatte mittlerweile ein gutes Blutbild. Das Antibiotika muss er nicht mehr nehmen, das Kortison noch einige Tage.
      Zusätzlich habe ich Rinderblutgranulat gegeben, geriebene Rote Beete (mit etwas Naturjoghurt!) , rotes Fleisch, Innereien.
      Wichtig war es, dass mein TA sofort ein Gegenmittel spritzte (Imzol). Die Medikamente waren nicht ohne - somit gab es kein Training.
      Doch es geht dem jungen Mann wesentlich besser. Er ärgert sich wieder über unseren Kater und heute habe ich ihm eine Fährte bei herrlichem Wetter gelegt. Er hat es sichtlich genossen. Mit Mondio darf ich erst nach dem Ende der Medikamentengabe wieder beginnen.

      Mit freundlichem Gruß,
      Kimmy