Putenunterkeulen

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our use of cookies. More details

      Putenunterkeulen

      Hallo,

      ich bekam Putenunterkeulen geschenkt und wollte nun gerne wissen, ob ich diese an die Hunde verfüttern kann.

      Putenhälse, Hähnchenkeulen etc. werden gerne gefressen und gut vertragen.

      Ich bin mir nur wegen dem Knochen nicht ganz so sicher.

      LG
      Sabine
      LG Sabine

      Jeder Tag ohne Hund ist ein schlechter Tag.
      Kommt darauf an wie alt die Puten waren. Röhrenknochen von älteren Tieren sind sehr hart und können splittern wie Glas (das betrifft aber nicht nur die Röhrenknochen von Geflügel). Wurden die Tiere aber während des Wachstums geschlachtet trifft dieses nicht zu. So werden Hähnchen heute meist im Alter von 4 bis 5 Wochen geschlachtet, da sind auch die Röhrenknochen dann kein Problem. Bei einem alten Suppenhuhn kann das ganz anders aussehen.

      Wenn Du Dir unsicher bist, dann mach die Knochen raus.
      "Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

      Mark Twain
      bei unseren in massentierhaltung gemästetene und gestressten geflügel gibt es keinerlei bedenken, betreffs der knochen. die erreichen vor mastende dank der stressumgebung und anderen umweltbedingungen niemals die endreife. ganz abgesehen vom alter der geschlachteten tiere.
      aus dieser herkunft wird es mit sicherheit neimals unfälle mit "knochen" geben. denn das sind keine im sinne der definition.

      falls es etwas seltsam klingt: ich habe einen hass auf die massentierhaltung, in der ich vor mehr als 40 jahren (4 etagenhaltung hühner) gelernt habe und an der sich bis heute nichts geändert hat.

      trotzdem, oder gerade deshalb, stehe ich zu meiner aussage oben.

      ausnahme: jemand füttert im alter ergraute legehühner vom lande, die so ca. 6-8 jahre alt sind. dann könnten die knochen tatsächlich splittern.

      bei den für unsere "bio"eier-tagfürtag gequälten hühnern besteht keine gefahr.
      1. werden die nie 3 jahre alt und
      2. ist die kalkung ganz aufs zu legende ei ausgelegt. das huhn ist absolut nebensächlich, hauptsache, es legt eier.

      ergo -> knochen nicht ausgekalkt.

      Post was edited 1 time, last by “Pooka” ().

      Nachtrag:

      für Puten gilt die nichtreife noch mehr als für hühner. Schau dir die Haltung von Puten an! Denen brechen während der wenigen Wochen, die sie gemästet, aber nie erwachsen werden, die Knochen unterm Körper weg. Deshalb auch günstige Angebote für diese Gliedmaßen als Hundefutter.
      Abscheulich !!!, so mit Tieren umzugehen. Auch wenn sie der ernährung dienen sollen.
      Puten mit gebrochenen Beinen wochenlang hochzumästen und seelenruhig dann zum Schlachthof zu bringen, ist in meinen Augen ein Verbrechen!! Weil es kein Einzelfall, sondern Standard in der Massenhaltung ist. Dort vegetieren die Tiere mit ihren gebrochenenen Gliedmaßen, bekommen Antibiotika, damit sie trotzdem weiterwachsen und nicht verenden. ABER Schnmerzen haben sie trotzdem. Tag für Tag.

      Das geschieht tagtäglich, allgemein akzeptiert durch Billig-Putenfleisch. Fleisch von Tieren, die spätestens in der 4. Lebenswoche nur noch mit Schmerzen leben - um dem Menschen als Nahrung zu dienen.

      Ich beschränke mich hier bewusst auf die Puten.

      Post was edited 1 time, last by “Pooka” ().

      Abgesehen davon daß Pooka recht hat was die Massentierhaltung angeht - wenn meine Doggen auf einen Putenröhrenknochen beißen, dann sorgte das nicht nur einmal dafür daß ich Splitter wegräume, die so scharf sind daß sie bei dummem Hinlangen meine Hand bluten lassen.

      Hmmmmmmm.

      So ganz kann das mit den butterweichen, ungefährlichen Knochen also nicht stimmen.
      Gruß Bettina

      "Wer etwas erreichen will, sucht Wege. Wer entschuldigen will, sucht Gründe."
      Es geht darum ob sich die Knochenstücke in der Magensäure auflösen. Und diesbezüglich sind die Röhrenknochen älterer Tiere "härter" (ausmineralisierter) als bei Tieren im Wachstum.

      Beim Abschlucken bereiten kleine Knochenstücke und -splitter normalerweise keine Probleme. Was dann im Magen passiert ist wichtig. Wird die Knochensubstanz aufgelöst, oder gehen derartige Splitter/Stücke im Ganzen weiter in den Darm. Im "vorderen Verdauungsbereich" (= bis zum Magen) richten eher grössere Knochenstücke Ärger an, indem sie im Ganzen abgeschluckt werden und dann im Hals stecken bleiben. Nicht die kleinen.
      "Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

      Mark Twain